Monat: Oktober 2008

Wolliges

Wolle bei „Aldi Süd“

Kriege gerade eine Mail von meinem GöGa: ab nächsten Montag (3.11.) gibts beim „Aldi Süd“ Wolle. Da werde ich doch glatt mal gucken gehen! 


Sing, sing a song…

VHS-Workshop: Gesangs- und Stimmbildung

Am Wochenende war ich auf einem zweitägigen Workshop in der VHS: „Gesangs- und Stimmbildung„. Ganz toll! Am ersten Tag 9, am zweiten Tag 7 Teilnehmer; alles ganz normale Sänger, also keine Profis dabei. Unser Lehrer war ein sehr netter Niederländer; Gesangslehrer und angehender Logopäde, der sich rührend um jeden Teilnehmer bemühte und selbst bei immer wiederkehrenden Fehlern wie falschen Einsätzen etc. eine Engelsgeduld bewies – und außerdem viel Humor! Das war auch wichtig; wir hatten nämlich alle gerade am Anfang ziemlich viel „Muffensausen“. Denn wir mussten neben den Gruppenübungen alle immer wieder unsere Übungen alleine vorführen und auch immer wieder alleine vorsingen – was ganz schön Überwindung kostet, kann ich Euch sagen!

Was haben wir nun gemacht? Aufwärmen, Gesangsübungen, Atemübungen, Entspannungstechniken, Singen alleine, Singen in der Gruppe. Das, was man sich so unter Gesangsübungen vorstellt („mi mi miiiii“), natürlich auch! Wie schickt man z.B. seine Stimme „nach vorne“ und warum (die Stimme wird lauter und voller)? Warum bringt es viel, beim Singen in Bewegung zu sein? Wie kann man seine Kehle entspannen? Und wie atmet man beim Singen eigentlich richtig?

Ich habe unglaublich viel gelernt in diesen zwei Tagen – vor allem ganz viel Technik. Es ist beispielsweise wirklich unglaublich, welche und wieviele Muskeln beim Singen eingesetzt werden und wo die alle sitzen (z.B. auch am Rücken)… Aber ich habe auch viel in Sachen Teamarbeit/Chor- bzw. Gruppensingen dazu gelernt. Und ganz nebenbei ein wunderschönes neues Lied: „Castle on a cloud“ aus dem Musical „Les Misérables„. Mal sehen, was mir das alles in Hinsicht „Singen und Gitarre spielen“ bringt… Auf jeden Fall werde ich demnächst öfter vor dem Spiegel stehen und „mi mi mi miiiiii“ machen! 🙂


Eishockey

  24.10.08: Krefeld Pinguine – DEG 4:5 n.E.
  26.10.08: DEG  – Ice Tigers Nürnberg 4:1

  „Leider“ war ich ja am Sonntag beim Singen und konnte
  nicht zur DEG; daher fehlt hier auch ein Spielbericht. Muss
  aber toll gewesen sein; dieses Mal mit rund 5.500 Fans auch ein paar mehr Zuschauer und tatsächlich mal ein Tor (das 4:1 durch Ramsay) in Überzahl – es geht doch… 😉
Der siebte Sieg in Folge für die DEG – und Rang 2 in der Tabelle! Klasse!!!
Am Donnerstag folgt um 19.30 Uhr das nächste Heimspiel gegen Augsburg – mal sehen, ob die Serie hält…  


Zuwachs bei Kaninchen

Cleo Luschohr

Darf ich vorstellen? Das ist Cleo Luschohr, unser neuestes Familienmitglied, seit dem 15. Oktober bei uns beheimatet und neue Gefährtin von meinem Kaninchenmännchen Flecki, nachdem seine alte Gefährtin Nini am 10. Oktober unerwartet gestorben war. Flecki und Cleo verstehen sich zum Glück prima! Cleo ist jetzt etwa 8 Wochen alt und ein ziemlicher Springinsfeld. Patentante und Namensgeberin ist übrigens meine liebe Freundin Katrin – Danke noch mal an Dich für die Unterstützung!


Wolliges

Wolle von Kirsten

Was sagt man dazu!? Endlich ist die schon sehnsüchtig von mir erwartete Wolle von Kirsten bei mir eingetroffen – und einfach ein Traum! Netterweise hat sie sogar einen fünften Strang umsonst beigelegt – wie lieb, da werd ich mich nachher noch mal extra bei ihr bedanken. 

Besonders schön finde ich ja den „kleinen Zentaur“.


Eishockey

  19.10.08: DEG – Hannover Scorpions 4:0

  Die DEG hat schon wieder gewonnen!
  Gestern war ja wieder Eishockey bei der DEG, Heimspiel
  gegen die Hannover Scorpions. Dieses Mal allerdings im 
  Gegensatz zu sonst erst um 18.30 Uhr anstatt um 14.30 Uhr. Was sehr angenehm war, weil man so fast den ganzen Sonntag für sich hatte und der Tag nicht so „kaputt“ war. Wir hatten noch Martin mit, den jüngeren Sohn meines Mannes Stefan, und Martins Freundin Lisa. Lisa war zum ersten Mal beim Eishockey und total begeistert! Naja, sie hatte aber auch echt Glück: die DEG hat 4:0 gewonnen! Schon nach knapp 4 Minuten stand es 2:0, da war eigentlich schon fast alles gelaufen. Im letzten Drittel wurde es dann ziemlich langweilig, fast wie beim Training, wäre da nicht noch ein netter Faustkampf zwischen Ratchuk und Dzieduszycki gewesen. Am Ende haben die DEG-Spieler dann sogar ’ne „Raupe“ auf dem Eis gemacht! Lang nicht mehr gesehen… 😉
Schön fand ich, wie die DEG-Fans ehemalige DEG-Spieler wie z.B. Tore Vikingstad mit Sprechchören feierten. Und ausdrücklich positiv erwähnen will ich hier mal die rund 2 Dutzend mitgereisten Hannoveraner Fans! Trotz der desolaten Vorstellung ihrer Mannschaft immer fair, keine Krawalle, sondern gute Laune zeigend, zwischendurch nette Gymnastikübungen und sogar ’ne Polonaise machend – so lob ich mir das! Ganz im Gegensatz zu gewissen „Fans“, die heute noch „Dy-na-mo“ brüllen und sich sogar im eigenen Fanblock prügeln…
Fazit: DEG hat nun 5 Spiele in Folge gewonnen (eins davon nach Verlängerung, aber egal), in der Tabelle Platz 3 – nicht schlecht!


Buchbesprechung

„Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak

Eigentlich schildere ich in meinen Buchvorstellungen ja zunächst immer den Inhalt, also die Story des vorgestellten Buches, und erst hinterher gebe ich meine Bewertung ab. Dieses Buch ist jedoch so außergewöhnlich, dass ich eines vorneweg sagen möchte: die „Bücherdiebin“ ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Und das waren bisher eine Menge…

„Die Bücherdiebin“ spielt in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, also im „Dritten Reich“. Hauptperson ist die neunjährige Liesel Meminger, die gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder zu Pflegeeltern gebracht werden soll. Warum, ahnt der Leser zunächst nur: die Mutter ist bitterarm, und anscheinend, wie später angedeutet wird, Kommunistin – ein Unding nach der Machtergreifung Hitlers. Liesel fährt also mitten im Winter mit Bruder und Mutter im Zug Richtung München. Und nun passiert, was sich wie ein roter Faden, ein entsetzlich roter Faden, durch Liesels ganzes Leben ziehen wird: sie verliert ihren ersten Menschen – ihr kleiner Bruder stirbt. Bei der armseligen Beerdigung passiert jedoch etwas, was ebenfalls sehr wichtig in Liesels Leben werden soll: einer der Totengräber verliert ein Buch, das „Handbuch für Totengräber“. Liesel hütet es ab sofort wie einen Schatz.

In einem Vorort Münchens muss sie das nächste Mal Abschied nehmen – von ihrer Mutter. Später wird sie versuchen, Kontakt zu ihr aufzunehmen, was aber scheitert. Zum Glück landet das verschüchterte, traumatisierte Kind bei zwar einfachen, oftmals auch sehr lauten, aber herzengsuten Pflegeeltern, den Hubermanns. Vor allem zu ihrem Pflegevater, Hans Hubermann, fasst sie sofort Vertrauen. Er ist es auch, der Liesel wieder in das Leben zurück holt, und der ihr beibringen wird, Lesen zu lernen. Nach und nach lebt sich Liesel ein, freundet sich mit den Nachbarskindern an. Ihr bester Freund wird Rudi, mit dem sie nicht nur Fußball spielen geht. Er hilft ihr auch beim Bücher klauen – denn Bücher ziehen Liesel magisch an. Sie „rettet“ eins von einem Scheiterhaufen bei einer Bücherverbrennung der Nazis, bekommt welche geschenkt, klaut auch schon mal eins in der Bibliothek des Bürgermeisters. In Büchern findet Liesel eine andere Welt – ohne Nazis, ohne Redeverbot, ohne Bombenhangel, ohne Angst.

Was ich übrigens sehr berührend fand, sind die Zeichnungen in der „Bücherdiebin“ – Liesel bekommt nämlich u.a. auch kleine, selbstgemachte Büchlein geschenkt. Und diese kleinen Bilderbüchlein sind in der „Bücherdiebin“ zu sehen – zauberhaft!

Beim Lesen jedes ihrer Bücher kann Liesel auf die Unterstützung ihres Pflegevaters Hans zählen, der sich zu Weihnachten sogar die Zigaretten vom Munde abspart, um ihr zwei „richtige“ Bücher schenken zu können. Er ist es auch, der sofort einspringt, als eines Tages ein jüdischer Boxer vor der Tür steht und um Hilfe bittet – dessen Vater hatte ihm im Ersten Weltkrieg durch einen Zufall das Leben gerettet. Für Hans und seine Frau Rosa ist es selbstverständlich, dem jungen Mann zu helfen.

Wie es weitergeht, wird hier nicht verraten – zu aller Poesie ist dieses Buch nämlich auch noch sehr spannend!

Das Besondere an dieser Geschichte ist die Form des Erzählens, die Autor Markus Zusak gewählt hat. Er schreibt in „Ich“-Form – und zwar aus der Sicht des Todes, des „Sensenmannes“. Der Tod erzählt von seinen drei Begegnungen mit Liesel (die er dabei übrigens nicht mitnimmt, aber immer Menschen aus ihrer unmittelbaren Umgebung). Zunächst ist er nur erstaunt, dann aber immer faszinierter von der kleinen Bücherdiebin – man merkt: er mag Menschen, die lesen. Und er mag Menschen, die in diesen dunklen Zeiten einen klaren, hellen Kopf bewahren – wie Liesels Pflegeeltern zum Beispiel.

Tja. Sie ist einfach wunderbar, diese Sprache von Zusak! Der Tod erzählt bei ihm unglaublich schön, beschreibt die Welt und das Geschehen in sehr ausdrucksstarken Farben, benutzt sehr anschauliche Vergleiche. Und ist sehr zart, wenn er erzählt, wie er „die Seelen der Menschen beim Sterben von ihrem Körper löst und auf seine Arme nimmt“. Gleichzeitig kann er aber auch sehr drastische Worte wählen, wenn er von den großen Schlachten des Weltkrieges oder einem Bombenangriff der Alliierten berichtet. Und gleichzeitig hat der Tod auch Humor. Einmal beklagt er sich über zu viel Arbeit: „Vergesst die Sense – ich hätte einen Besen oder einen Wischmopp gebraucht. Oder Urlaub.

Als Leser wird man beim Lesen unwillkürlich in eine andere Welt entführt – in eine Art „Zwischenwelt“. So ging es jedenfalls mir. Wenn man dieses Buch liest, nimmt man nach einiger Zeit nichts anderes mehr wahr. Man schaut dem Tod bei seinen Erzählungen über die Schulter, nickt innerlich mal zustimmend, mal traurig mit dem Kopf, sieht die von ihm beschriebenen Farben des Himmels deutlich vor sich und schaut von oben auf die Himmelsstraße herab, in der die kleine Liesel mit ihren Pflegeeltern und Nachbarn wohnt. Lese ich noch oder schwebe ich schon? Das habe ich mich bei der „Bücherdiebin“ oft gefragt… Gegen Ende des Buches konnte ich die in mir aufgestauten Tränen übrigens nicht mehr zurückhalten, ich gebe es offen zu.

Mein Fazit: eines der wichtigsten, wunderbarsten Bücher meines Lebens. Ich werde es mit Sicherheit noch mehrmals lesen – und es wird in meinem Bücherschrank einen Platz auf ewig haben.

Bewertung: *****
ISBN: 3570132749
Seiten: 592
Verlag: Cbj (Februar 2008)


Blog-Kategorien

So, nun werde ich die einzelnen Kategorien mal vorstellen. Insgesamt gibt es bei mir 11 Kategorien:

– Allgemeines für Einträge aller Art
– Blogroll für Links
– Esoterisches für alles rund um Tarot, Aura-Soma, Lenormand, Astrologie etc.
– Fotografisches für alles rund um Fotografie und Fotos
– Historisches für alles Alte
– Hörenswertes für Hörbücher
– Kreatives für alles rund ums Schreiben, Kalligraphie, Handarbeiten, Malen, usw.
– Lesenswertes für alles rund um Bücher
– Menschliches für alles rund um meine Enkelin Lena, Freunde und Familie
– Musisches für alles rund um Gitarre spielen, Singen, Musik (machen)
– Sportliches für alles rund um Sport – (FC Bayern München, DEG Metro Stars)
– Tierisches für alles rund um meine Viecher – und für Lahti’s Kolumne

Dann noch Sonderseiten:

  • Impressum
  • Wunschliste (Bücher etc, die ich mir wünsche)

Wenn mir noch was einfällt, wird aufgestockt.. 😉


Hallo Blog-Welt!

Nun ist es soweit: auch Baghiera hat ihren eigenen Blog! Ich werde hier demnächst einfach meine Welt beschreiben (näheres findet Ihr auch auf www.baghiera.de) und freue mich auf Euch…