Monat: Februar 2009

Bayern München

 Kann mir mal einer erklären, wie das geht???
 Zuhause 1:2 gegen Köln (!) verlieren, auswärts in Lissabon 5:0 gewinnen???
 tze*


Kino: „Twilight“

Ich bin ja immer sehr skeptisch, wenn Bücher verfilmt werden; vor allem angesichts meiner letzten Pleiten (z.B. „Tintenherz“ – der Film war eine einzige Enttäuschung!). So auch hier: ich konnte mir nur schwer vorstellen, wie Regisseurin Catherine Hardwicke es schaffen wollte, die besondere Atmosphäre des Buches „Bis(s) zum Morgengrauen“ in Bildern einzufangen. Aber: es ist ihr tatsächlich gelungen! Der Film ist toll; märchenhaft-düster, mit wunderbaren Landschaftsaufnahmen und einfühlsam eingestreuten Special Effects, die nicht übertrieben wirken (z.B. die Darstellung der Schnelligkeit der Vampire oder deren glitzernde Haut), und guten Darstellern. Vor allem Kristen Stewart als Bella hat mir sehr gut gefallen. Prima, wie ihr Erwachsenwerden dargestellt wird: der Schritt vom Mädchen zur Frau, das subtil Erotische – sprich: die Anziehungskraft, die sie auf Edward ausübt. Sie entspricht genau dem Bild, das Autorin Stephenie Meyer von ihr entworfen hat: auf den ersten Blick unscheinbar, nichtssagend, linkisch, auf den zweiten Blick wunderschön…
Fazit: prima Film, nur zu empfehlen! ****


Bayern München

 Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch gar keinen Blog-Eintrag über meine Bayern geschrieben habe – uups…*
 Muss aber leider sagen, dass es im Moment auch nicht wirklich spaßig ist, Bayern-Fan zu sein. Zustande gekriegt haben
 die bis auf den schönen 5:1-Pokal-Achtelfinal-Sieg in Stuttgart zuletzt ja echt nicht viel. Der Hammer war am Samstag die peinliche 1:2-Blamage zuhause gegen Köln! Was glaubt Ihr, was frau sich da alles an hämischen Kommentaren anhören muss??? U.a. von einem Stiefvater, der in Kölle wohnt? narf*


Krank beim DEG-Karneval

Eishockey: DEG-Krefeld 7:3

Ich weiß nicht, was das dieses Jahr für ein fieser Grippe-Virus ist, der sich da bei mir festgesetzt hat, aber jedenfalls bin ich schon wieder am Schniefen und Husten. Oder immer noch – wenn man es genau nimmt, bin ich seit Weihnachten andauernd krank. Zwischendrin wird’s mal besser, und wenn man gerade denkt, dass man es endlich überstanden hat, geht alles wieder von vorne los… seufz*
Jedenfalls habe ich gestern Nachmittag dann nach langem Überlegen („jehste ins Bett oder zur DEG?“) ein paar Anti-Erkältungs-Pillen eingeworfen, mir ein gruseliges Teufel-Gesicht gemalt und bin als DEG-Teufeline zum Eishockey. Hat sich auch glatt gelohnt: 7:3 im Nachbarschaftsderby gegen Krefeld und eine Riesen-Stimmung! Nach ’ner Viertelstunde stand es schon 5:0, und wir fragten uns ungläubig, ob es vielleicht sogar zweistellig werden könnte… joi…
Naja, die DEG hat dann aber einen Gang zurückgeschaltet und am Ende „nur“ 7 Tore geschossen. Hinterher gab’s die Raupe und gemeinsames Singen, und wir hatten alle richtig viel Spaß! Ich habe es jedenfalls nicht bereut, trotz meiner dicken Erkältung hingefahren zu sein!


Karneval im Rheinland

Tätäää – bei uns haben wieder die tollen Tage begonnen! Karneval im Rheinland bedeutet: alle Straßen sind von
irgendwelchen Zügen verstopft, die Kneipen sind proppevoll, sämtliche Firmen (und natürlich auch Behörden) haben
das Arbeiten eingestellt, und wann welche Geschäfte und ob überhaupt geöffnet haben, ist pure Glückssache… 🙂
Wir haben gestern Abend mit unseren Nachbarn ein wenig Altweiber gefeiert, und was habe ich daraus gelernt?
Don’t mix your Gesöff – gibt Aua-Kopf und Verwirbelungen in der Magengegend… 🙂
Am Sonntag gehts weiter im ISS Dome , da spielt die DEG gegen Krefeld – eines der beiden brisanten
Nachbarschaftsduelle (der andere „Lieblingsgegner“ ist natürlich Kölle!). Die Wahrscheinlichkeit von „unkorrekten
Körpereinsätzen“ (sprich: hau druff!) ist hier größer als bei anderen Spielen; bin mal gespannt…
Problem ist nun: watt zieht Frau im Karneval beim Eishockey an??? Verkleiden oder nich? Und wenn ja, wie? Richtig groß oder nur schminken? Fragen über Fragen…

Hm. Denke, ich werde eine rote DEG-Teufelin werden, jawoll!

Für alle Auswärtigen habe ich hier übrigens ein paar Infos bzw. Links zu den hiesigen Zügen zusammengestellt:

  • Rosenmontagszug Köln: Start 10.30 Uhr ab Chlodwigplatz
    Den genauen Zugweg gibt’s hier.
  • Rosenmontagszug Düsseldorf: Start 13.35 Uhr ab F.-Roeber-Straße/Joseph-Beuys-Ufer/Cecilienallee
    Den genauen Zugweg gibt’s hier.
  • Veilchendienstagszug Mönchengladbach: Start 13.11 Uhr ab Lüpertzender Straße
    Den genauen Zugweg gibt’s hier.

Dann gibt’s hier noch einen kleinen Karneval-Knigge:

  • Nicht alleine feiern, immer mindestens zu Zweit losziehen!
  • „Bützen“ (Küssen) gehört dazu – aber damit sind kleine Küsschen auf die Wange gemeint und keine wilden Knutschereien!
  • Wilde Anmache auf Teufel komm raus ist verpönt!
  • Verkleiden oder zumindest Schminken ist ein „Muss“ – am besten sind selbstgemachte Kostüme, aber notfalls tut es auch ein Lippenstift-Herzchen auf der Wange, ein Papphütchen und ’ne Federboa!
  • Am Zugweg niemals drängeln!
  • Kinder dürfen am „Zooch“ immer in die erste Reihe!
  • Nicht wie verrückt hinter jeder Kamelle (=Bonbon/Süßigkeit) herstürzen –
  • et werd jenoch jeworfe!
  • Das richtige Getränk bestellen: in Kölle sollte man besser kein Alt ordern…
  • Wenn man Getränke bestellt, dann immer für die ganze Runde, nie für sich allein!
  • Bevor es losgeht: etwas Fettes essen, das verlangsamt die Alkoholaufnahme im Blut, und man hält länger durch!
  • Zwischendurch viel Wasser trinken!
  • Am nächsten Tag den Kater nicht mit einem neuen Kölsch bekämpfen – lieber mit viel Wasser und ’nem Rollmops!
  • Ist man einmal in einer Kneipe drin, bloß nicht mehr „kurz vor die Tür“ gehen – die Gefahr ist groß, dass man nicht mehr rein kommt…
  • Im Karneval gehen Frauen auch auf’s Männerklo!
  • Mitsingen, Mitsingen, Mitsingen – hier gibt’s die Texte!
  • Handtaschen zuhause lassen, die stören nur – Schlüssel und Geld lieber in einen Brustbeutel etc. stecken!
  • Im Karneval fährt man grundsätzlich kein Auto, sondern mit dem öffentlichen Personennahverkehr – KVB, NVV etc.!
  • „Ne halve Hahn“ ist im Rheinland kein halbes Hähnchen, sondern ein halbes Roggenbrötchen (Röggelchen) mit Käse!
  • In Köln und Aachen sagt man „Alaaf“, in Düsseldorf und Mainz „Helau“, in Mönchengladbach „Halt Pohl!“

Und noch ein letzter Tipp:

in Köln am Sonntag ab 10.30 Uhr mal die „Schull- un Veedelszöch“ angucken – viele liebevoll gemachte Kostüme und Super-Stimmung! Der Zugweg ist übrigens fast identisch mit dem vom großen Rosenmontagszug. Mehr dazu gibt’s hier.

Und Tschüß – melde mich bis Aschermittwoch ab…


+ Hajo Banzhaf

 Es ist schon viele Jahre her, da war ich zu einer Silvester-Fete eingeladen. Eines der anderen ebenfalls
eingeladen Mädels zog nach Mitternacht plötzlich einen Stapel bunter Karten aus der Tasche und forderte
uns auf, unsere Jahreskarte für das nächste Jahr zu ziehen. Das war meine erste Begegnung mit dem
Tarot. Ich wurde neugierig und holte mir mein erstes Kartenset – und mein erstes Tarotbuch.

 Es war von Hajo Banzhaf.

Tarot begleitet seitdem mein Leben und hat es bereichert – wie auch Hajo mit seinen Büchern. Ich bin
seit vielen Jahren Mitglied in seinem Forum und habe seitdem viel gelernt – nicht nur von und über Karten,
sondern auch von und über Menschen. Als seine Frau Brigitte Ende 2007 an einem Gehirntumor starb, waren wir alle sehr betroffen – aber es kam aufgrund ihrer Krankheit nicht unerwartet. Bei Hajo ist dies anders…

Hajo Banzhaf starb vorgestern Nachmittag im Alter von 59 Jahren in München völlig unerwartet an einer Lungenembolie.

Lieber Hajo: ich wünsche Dir, dass Du gut schlafen kannst.
Danke für alles.

(Kondolenzbuch auf Hajos Seite)


Hörbücher

  Es ist ja nicht zu glauben: ich habe gerade eben mal meine Hörbuch-Bibliothek überprüft und
dabei festgestellt, dass ich inzwischen 245 Hörbücher (!!!) mein Eigen nenne! Damit könnte ich
470,4 Tage ununterbrochen Geschichten hören… Liebe Güte, wann höre ich bloß die alle!??
Schätze, ich muss mir die Beulenpest oder sowas zulegen… urgs*
Letzte Neuzugänge waren übrigens die „Tintenherz„-Trilogie und „Der kleine Drache
Hab-mich-lieb
„. Sehr schön; vor allem hinter dem kleinen Drachen war ich schon lange her.
Die Version mit Alexandra Maria Lara hat im „Hörbücher„-Magazin nämlich ein „Grandios
bekommen und soll nicht nur was für Kinder, sondern auch was für Erwachsene sein…
Stellt sich nun die Frage: was höre ich als nächstes?


Erkältet!

Nicht zu fassen! Nachdem ich über Weihnachten ja nun schon so krank war, hat es mich doch glatt schon wieder erwischt – ich liege seit drei Tagen flach mit Halsweh, Husten und Schnupfen! Ich bin mir nun nicht ganz sicher, wo ich mir das nun wieder geholt habe, aber es gibt auf jeden Fall zwei Möglichkeiten: am vergangenen Freitag beim Eishockey (DEG hat übrigens 5:2 gegen Frankfurt gewonnen!), als es tierisch kalt war, oder am vergangenen Wochenende, als ich Besuch von Enkelmäusel Lena hatte. Die war nämlich mal wieder erkältet, und irgendwie bin ich gegen diese Kindergarten-Viren absolut nicht resistent… seufz*

Gehe mal wieder ins Bett. schnief*