Monat: März 2009

Knöchel gebrochen!

So ein Shit! Habe mir heute Abend erfolgreich den rechten Knöchel gebrochen!!! Wir kommen gerade nach dreistündigem Aufenthalt im Krankenhaus heim… Eigentlich wollten sie mich gleich da behalten, nun werde ich aber morgen operiert; muss um 8 Uhr da sein. Werde gut eine Woche weg sein. Ich könnte heulen.


DEG im Halbfinale

Eishockey: DEG gewinnt siebtes Spiel 5:0

 Na is ja toll! Das einzige Heimspiel des Playoff-Viertelfinales zwischen der DEG  und
 Krefeld, noch dazu das letzte und entscheidende siebte Spiel – und wir konnten
 nicht hin… 🙁 Muss ein prima Abend mit einer DEG in Bestform gewesen sein;
 jedenfalls wirkte das im Internet-TV so, denn wenigstens habe ich mir den Rest
 des Spiels noch daheim am Schlepptop begucken und beim 5:0-Sieg mitjubeln
 können (sämtliche Ergebnisse siehe weiter unten im Beitrag „Jagd“ auf Pinguine).

Im Halbfinale geht es nun im „Best-of-five„-Modus (die Mannschaft, die drei von fünf Spielen gewinnt, steht im Finale) gegen die Hannover Scorpions; leider haben die auch Heimvorteil. Und hier sind die Termine:

  • So, 29.03.09, 18.30 Uhr: Hannover – DEG 
  • Di,  31.03.09, 19.30 Uhr: DEG – Hannover  
  • Do, 02.04.09, 19.30 Uhr: Hannover – DEG  
  • So, 05.04.09, 18.30 Uhr: DEG – Hannover
  • Di,  07.04.09, 19 Uhr: Hannover – DEG

Das andere Halbfinale bestreiten Berlin und Mannheim.


Besuch in Monschau

 Wir waren schon lange nicht mehr in der Eifel – also umso mehr ein Grund, Anfang der Woche nach etlichen
 Behördengängen (nee, was’n Theater mit die biometrischen Passbildchens!) und Arztbesuchen mal wieder
 nach Monschau zu fahren. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns; der Himmel war zwar bedeckt und
 es pfiff uns ein unangenehmer Wind um die Ohren, aber es regnete nicht – oder besser gesagt, erst auf der
 Rückfahrt. Praktisch war, dass wegen des Wetters kaum ein Mensch in dem Eifelstädtchen unterwegs war
 und ich nach Herzenslust ruhige Architektur-Fotos schießen konnte – und zwar ohne Menschen drauf!

 Mein GöGa hat sich in einem Lädchen in der Stadtmitte einen originalen Stetson zugelegt. Nicht einen von
 diesen hohen Cowboy-Dingern, sondern einen schönen schwarzen mit eher flacher Krempe. Okay,
 sicherlich könnte man nun sagen, dass man sich mitten in der Eifel ja vielleicht was anderes kaufen sollte
 als ausgerechnet einen Hut, aber wenn’s einem doch die Ohren friert… 🙂 (… und den Kopf!)


China in Belgien

 Sind am vergangenen Samstag in Belgien gewesen, in Maaseik. Das ist eine Stadt in der Provinz
 Limburg in der Region Flandern. Sie liegt an der Maas, ca. 30 km nördlich von Maastricht, ca. 25 km
 westlich von Heinsberg. Von uns aus ein Katzensprung! Als wir am Vormittag so gegen 10.15 Uhr
 dort eintrudelten, hat uns auf Anhieb der hübsche Marktplatz Grote Markt mit seinen imposanten
 großen Stadthäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert sehr gut gefallen; toll ist vor allem das
 Rathaus (nl. Stadhuis) von 1827. Weniger toll war aber das Knurren in unseren Mägen, also haben
 wir uns erst mal einen Ort gesucht, an dem es Frühstück gab. Was gar nicht so einfach war; das
 ortsansässige Pfannkuchenhaus war von Reisegruppen besetzt. Also sind wir in einem kleinem
 Kneipen-Café gelandet, wie ich das Stadthuis mal nennen würde. Zum Glück! Als wir reinkamen, schlug uns ein unbeschreiblicher Qualm entgegen (ja, es gibt noch Kneipen, in denen man rauchen darf!), links in der Ecke saß ein strumpfsockiger Radfahrer, der sich seiner Schuhe entledigt hatte, und überhaupt hockten überall nur Einheimische. Gutes Zeichen!

Der Cappuccino, den ich dann bekam, gehörte zu den besten meines Lebens. Was sicherlich auch an der Riesenportion Sahne obendrauf lag… hüstel… Mein GöGa und ich haben dann beide das herzhafte Frühstück bestellt – oGottogott! Was dann kam, war ein riesiges Brötchen, belegt mit Käse und Schinken und einen dicken Omelett oben drauf und kleiner Salatgarnitur. Für Normalvertilger wie mich nicht zu schaffen, aber seeehr lecker!

Danach haben wir uns erst mal die Beine vertreten und uns die Stadt angeschaut. In einer Seitengasse fanden wir einen traumhaft schönen Kram-Geschenke-Antiquitätenladen, mit altem Krusch wie Skiern von Anno dazumal, tollen Quilts, Geschirr, Schreibsachen, Puppen… Mein GöGa hat sich eine alte Klingel (so zum Draufhauen; diejenigen, mit denen mal früher in Adelshäusern den Diener rief) für die Bar mitgenommen, ich einen Brieföffner und ein schönes Tintenfass.

Danach war es Zeit, zur Minderbrüderkirche zu marschieren. Noch bis zum 31. März ist dort eine Ausstellung der berühmten Terrakottaarmee aus Xi’an zu sehen; wir hatten uns über das Internet Karten vorbestellt. Die über 2.000 Jahre alte Terrakottaarmee wurde in der Nähe der chinesischen Stadt Xi’an (Provinz Shaanxi) gefunden und ist eine der größten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. Die Terrakottaarmee besteht aus Fußsoldaten, Reitern mit Pferden, Bogenschützen und Wagenlenkern. Die Figuren bewachten die Grabstätte Kaiser Qin Shi Huang Dis. Nur in besonderen Ausnahmefällen dürfen die empfindlichen Figuren auf Reisen gehen, und deshalb wollte ich auch unbedingt in diese Ausstellung!

 Und es hat sich wirklich gelohnt. In der Minderbrüderkirche waren 14 der großen Statuen ausgestellt,
 darunter auch ein fast lebensgroßes, unglaublich naturgetreues Pferd. Außerdem waren noch mehr als 200
 besondere Grabbeigaben zu sehen, darunter viele kleinere Figuren, ganze Herden von Schweinen, Gänsen,
 Enten und Co., und solche traumhaft schönen Dinge wie ein mit Edelsteinen (Jade? Türkise?) besetztes
 kleines Schwert. Fotografieren durfte man auch, wenn auch ohne Blitz; Herz, was willst Du mehr?

 Auf dem Rückweg sind wir bei Adams ausgestiegen – ein riesiger Shop für Musikinstrumente! Vor allem
 Schlag- und Blasinstumente, und obwohl wir weder Schlagzeug spielen noch trommeln, war es unglaublich
 faszinierend, durch diese 10.000 Quadratmeter großen Hallen zu laufen. Und diese Trommeln… wow! So’n
 Ding müsste man bei der DEG haben… ggg*

 Fazit: ein wunderschöner Tag bei den europäischen Nachbarn!


DEG gewinnt in Krefeld!

Eishockey: DEG gleicht zum 1:1-Play-off-Stand aus

  Lange Gesichter nach der Niederlage am Freitag gegen Krefeld – auch ich bin
  enttäuscht aus der Halle marschiert. Bekannten aus Krefeld, die mich trösten
  wollten, habe ich aber prophezeit, dass die DEG dafür in Krefeld gewinnt, und
  siehe da…

17.06 Uhr: juchhei, die DEG schlägt den KEV mit 4:3 nach Overtime durch ein „Sudden Death“-Tor von Kreutzer! Hingefahren bin ich natürlich nicht (ich möchte ja schließlich noch ein bißchen leben 😉 ), aber zum Glück gibt es ja das „Internet TV“ von Premiere. Als es nach 10 Minuten im 2. Drittel 2:0 für die Pinguine hieß, dachte ich ja schon : „das wars“, aber die DEG hat Moral bewiesen und drei Tore zum 3:2 gemacht. Blöderweise gab’s dann 30 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich – und dann zum Glück das schnelle Tor von Kreutzer. Hach, war das spannend, ich dachte, ich krich Herz… 😉

1:1 in den Play-offs, nu geht alles wieder von vorne los! Fährt frau also am Dienstag per S-Bahn nach Düdo, lässt sich dort vom GöGa aufsammeln und juckelt wieder gen ISS Dome.

Eishockey-Links

Nachfolgend mal ein paar hilfreiche Links zum Thema Eishockey:


Ostereier in Issum

Wir haben heute einen kleinen Trip ins umliegende Niederrhein-Ländle unternommen und sind u.a. über den Oster-Markt in Issum gelaufen (übrigens ist dort auch die Brauerei Diebels ansässig). War ganz lustig, aber schon Mittags so überlaufen, dass wir nach einem Rundgang wieder die Flucht ergriffen haben – nicht ohne uns vorher noch bei einer Bürstenmacherin mit ganz tollen Bürsten einzudecken. Nenne nun u.a. eine PC-Tastaturenbürste aus echtem Ziegenhaar mein Eigen – sowas braucht der Mensch…ggg*
Danach haben wir in Kempen Kaffee getrunken. Hübsches Städtchen mit schönen alten Häusern!


DEG: „Jagd“ auf Pinguine

Eishockey: Beginn der Play-offs

Ich freue mich unheimlich auf heute Abend: da startet bei der DEG um 19.30 Uhr im ersten Viertelfinal-Spiel der Play-offs die „Jagd“ 😉  auf die Krefelder Pinguine. Vor vier Wochen, am Karnevals-Sonntag, gab’s im regulären Spielbetrieb ein tolles 7:3 gegen die Nachbarn, und die Stimmung in der Halle war wirklich klasse. Vor dem ersten Spiel heute Abend kribbelt es schon; man kann die Vorfreude bei Fans und Spielern richtig spüren. Und auch die Halle scheint endlich mal wieder einigermaßen voll zu werden; bis gestern hatte die DEG schon über 8.000 Karten abgesetzt. Hoffentlich wird’s auch ein prima Spiel!

Nachtrag 22.30 Uhr: 2:3 verloren! Und die Krefelder haben verdient gewonnen, waren immer einen Schritt schneller und auch viel agressiver. Schiete…

Und hier sind die Termine für das Viertelfinale gegen Krefeld:

  • Fr, 13.03.09: DEG-Krefeld (19.30)   2:3
  • So, 15.03.09: Krefeld-DEG (14.30)   3:4 n.V.
  • Di, 17.03.09: DEG-Krefeld (19.30)    1:2
  • Fr, 20.03.09: Krefeld-DEG (19.30)   4:5 n.V.
  • So, 22.03.09: DEG-Krefeld (14.30)   2:1
  • Di, 24.03.09: Krefeld-DEG (19.30)   4:3
  • Do, 26.03.09: DEG-Krefeld (19.30)  5:0

Noch ein paar Hinweise zum Modus der Play-offs:

Das Viertelfinale wird im Modus „Best-of-Seven“ ausgespielt (für das Weiterkommen sind vier Siege nötig). Das Heimrecht wechselt nach jedem Spiel. Die nach der Vorrunde besser platzierte Mannschaft genießt zunächst Heimrecht, ebenso für eine mögliche fünfte Partie. Im Halbfinale und Finale sind dann „nur“ noch drei Siege nötig („Best-of-Five„). Im Gegensatz zur Hauptrunde werden die Partien generell im Vier-Mann-System geleitet, d.h, neben den zwei Linienschiedsrichtern gibt es nicht einen, sondern zwei Hauptschiedsrichter. Steht es nach der regulären Spielzeit Unentschieden, wird um jeweils 20 Minuten verlängert. Die Teams spielen in der Verlängerung im Modus Fünf gegen Fünf weiter. Es wird so lange verlängert, bis ein Tor fällt („Sudden-death“) – es gibt kein Penaltyschießen!


Was für ein Tag…

Heute hätte meine Mutter Geburtstag gehabt – sie wäre 67 Jahre alt geworden, wäre sie nicht vor 10 Jahren gestorben…

Und dann heute diese Schreckensnachricht von dem Amoklauf an der Schule in Winnenden! Meine Gedanken gelten den armen Angehörigen, vor allem den Eltern der Getöteten – und ausdrücklich auch den Eltern des Täters. Wie schrecklich zu wissen, dass der eigene Sohn tot ist – und verantwortlich für den Tod so vieler Menschen… 🙁


Fotografie-Workshop „Portrait“

Habe am vergangenen WE einen dreitägigen Fotografie-Workshop „Portrait“ mitgemacht. War sehr lustig; los ging’s am Freitag Abend mit dem Kennenlernen. Wir waren acht Teilnehmer; gerade so okay, mehr hätten es nicht sein dürfen. Mit kleinen Spontan-Übungen ging der erste Tag zuende. Leider war außer mir wieder mal nur eine Frau dabei… hm… 
Unsere Dozentin war übrigens Vera Drebusch, freie Fotografin aus Dortmund. Die junge Dame ist erst 22, hat aber schon diverse Preise eingeheimst (u.a. den Deutschen Jugendfotopreis 2006 , Schweizer Jugendfotopreis 2007) – also sollte sie uns ja wohl etwas beibringen können… sollte man denken… 🙁  

Am Samstag wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt; ich habe im „Duett“ mit Dieter gearbeitet. Als erstes mussten wir uns draußen eine location suchen und mit Reflektoren arbeiten. Falt-Reflektoren gibt es. u.a. in Weiß, Gold, Silber, Schwarz oder lichtdurchlässig; sie sind zum Aufhellen von Schattenpartien da. Es macht tierischen Spaß, mit den Dingern zu arbeiten, und im Verlauf des Workshops avancierten sie zur absoluten Lieblings-Requisite von allen Kursteilnehmern! Anschließend ging es weiter mit einem Shooting unter Studio-Bedingungen – für mich mit Abstand am spannensten! Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie es wirkt, wie man Licht unterschiedlich setzen kann. Leider wurde dieses Thema nur kurz angeschnitten – und wir mit der Geschichte ziemlich allein gelassen… Also, hier hatte ich mir wirklich mehr erhofft! Danach haben wir wieder im „Duett“ mit einer Softbox gearbeitet – bzw. wollten arbeiten: uns ging nämlich der Saft des Blitz-Akkus aus. Trotzdem habe ich noch ein schönes Schwarz-Weiß-Portrait von Dieter hingekriegt.

Am Sonntag haben wir in zwei größeren Gruppen gearbeitet, was auch deutlich weniger stressig war. Beim Shooting im Studio ging es darum, die Schokoladenseite eines Teilnehmers heraus zu arbeiten; nicht gerade einfach, kann ich nur sagen, und dann vermisste ich auch wieder die entsprechende Anleitung der Frau Drebusch… Aber ich war am Sonntag eh nicht so gut drauf wie am Samstag; natürlich hatte sich nach dem stundenlangen Herumrennen und -Stehen in der Kälte am Vortag mal wieder Halsweh eingestellt, und ich fühlte mich ziemlich matschig. Ganz lustig war dann das Reportage-Shooting, bei dem wir alle im Haus rumgelaufen sind und uns gegenseitig „on location“ abgelichtet haben; ich habe von meinen drei Mitstreitern eine „Hartz IV“-Reportage angefertigt.

Fazit: ganz netter Workshop, insgesamt aber enttäuschend. Streckenweise sehr konfus (vor allem am Samstag die Arbeit in den Kleingruppen); außerdem wären mir mehr Shootings im Studio lieber
gewesen. Vermisst habe ich außerdem konkrete Tipps und mehr Hilfestellung durch die Dozentin. Was den Workshop gerettet hat: das Entdecken von Reflektoren (werde mir auf jeden Fall welche kaufen), und wir waren eine lustige Truppe. Ich habe durch Ausprobieren viel dazu gelernt – und wenigstens jede Menge neue Ideen für die Fotografie sammeln können! **