Fotografie-Workshop “Portrait”
Habe am vergangenen WE einen dreitägigen Fotografie-Workshop “Portrait” mitgemacht. War sehr lustig; los ging’s am Freitag Abend mit dem Kennenlernen. Wir waren acht Teilnehmer; gerade so okay, mehr hätten es nicht sein dürfen. Mit kleinen Spontan-Übungen ging der erste Tag zuende. Leider war außer mir wieder mal nur eine Frau dabei… hm…
Unsere Dozentin war übrigens Vera Drebusch, freie Fotografin aus Dortmund. Die junge Dame ist erst 22, hat aber schon diverse Preise eingeheimst (u.a. den Deutschen Jugendfotopreis 2006 , Schweizer Jugendfotopreis 2007) - also sollte sie uns ja wohl etwas beibringen können… sollte man denken… :-(
Am Samstag wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt; ich habe im “Duett” mit Dieter gearbeitet. Als erstes mussten wir uns draußen eine location suchen und mit Reflektoren arbeiten. Falt-Reflektoren gibt es. u.a. in Weiß, Gold, Silber, Schwarz oder lichtdurchlässig; sie sind zum Aufhellen von Schattenpartien da. Es macht tierischen Spaß, mit den Dingern zu arbeiten, und im Verlauf des Workshops avancierten sie zur absoluten Lieblings-Requisite von allen Kursteilnehmern! Anschließend ging es weiter mit einem Shooting unter Studio-Bedingungen - für mich mit Abstand am spannensten! Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie es wirkt, wie man Licht unterschiedlich setzen kann. Leider wurde dieses Thema nur kurz angeschnitten - und wir mit der Geschichte ziemlich allein gelassen… Also, hier hatte ich mir wirklich mehr erhofft! Danach haben wir wieder im “Duett” mit einer Softbox gearbeitet - bzw. wollten arbeiten: uns ging nämlich der Saft des Blitz-Akkus aus. Trotzdem habe ich noch ein schönes Schwarz-Weiß-Portrait von Dieter hingekriegt.
Am Sonntag haben wir in zwei größeren Gruppen gearbeitet, was auch deutlich weniger stressig war. Beim Shooting im Studio ging es darum, die Schokoladenseite eines Teilnehmers heraus zu arbeiten; nicht gerade einfach, kann ich nur sagen, und dann vermisste ich auch wieder die entsprechende Anleitung der Frau Drebusch… Aber ich war am Sonntag eh nicht so gut drauf wie am Samstag; natürlich hatte sich nach dem stundenlangen Herumrennen und -Stehen in der Kälte am Vortag mal wieder Halsweh eingestellt, und ich fühlte mich ziemlich matschig. Ganz lustig war dann das Reportage-Shooting, bei dem wir alle im Haus rumgelaufen sind und uns gegenseitig “on location” abgelichtet haben; ich habe von meinen drei Mitstreitern eine “Hartz IV”-Reportage angefertigt.
Fazit: ganz netter Workshop, insgesamt aber enttäuschend. Streckenweise sehr konfus (vor allem am Samstag die Arbeit in den Kleingruppen); außerdem wären mir mehr Shootings im Studio lieber
gewesen. Vermisst habe ich außerdem konkrete Tipps und mehr Hilfestellung durch die Dozentin. Was den Workshop gerettet hat: das Entdecken von Reflektoren (werde mir auf jeden Fall welche kaufen), und wir waren eine lustige Truppe. Ich habe durch Ausprobieren viel dazu gelernt - und wenigstens jede Menge neue Ideen für die Fotografie sammeln können! **
15.3.2009 bei 15:48
Aber ein bißchen freundlicher gucken hätteste schon können, oder???
Melde mich mal aus der Versenkung… morgen wieder arbeiten, mal sehen, wie es geht.
LG dalasse
Caia
15.3.2009 bei 16:21
Ich lache NIE auf Fotos…
Wünsche Dir ganz lieb noch weiter Gute Besserung, hoffentlich wirds bald besser!
15.3.2009 bei 18:39
Es war von freundlicher gucken die Rede, nicht von Lachen… ein wenig die Mundwinkel nach oben , das hebt die Stimmung *sfg*