Monat: Juni 2009

Michael Jackson ist tot

Nee nee, was so alles in der Weltgeschichte passiert, wenn frau mal nicht schlafen kann, durch die Kanäle zappt und zufällig im Videotext landet! Good old Bleichgesicht Michael Jackson ist heute Nacht gestorben… Also, damit hätte ich nun doch nicht so schnell gerechnet, obwohl ich immer gesagt habe, dass der (wie viele andere Stars) auch nicht alt wird! Jedenfalls kann man wegen seiner vermuteten pädophilen Neigungen ja nun geteilter Ansicht über diesen Mann sein, aber er hat ein Zeitalter der Musikgeschichte maßgeblich mitbestimmt. Sein bestes Video ist meiner Meinung nach immer noch „Thriller“ – guckt’s Euch ihm zu Ehren einfach mal wieder an, Leute (hier klicken)!!!

Tja, irgendwie ein trauriger Tag gestern für jemanden, der wie ich zum Teil in den 80ern groß geworden ist. Gestern starb ja auch Farrah FawcettMajors, eine von den „Drei Engeln für Charlie„… Hier ist übrigens ein Video mit Trailern von TV-Serien der 80er; dabei sind auch die Engel (bei etwa 7Minuten10).


Wer war noch mal fridge…

  Straßen- oder besser gesagt: Nachbarschaftsfeten sind ja so eine Sache. Meist geht
  man nur widerwillig hin und oft gar nicht, weil man keine Lust hat, den Stänkerfritzen
  von gegenüber auch noch in der Freizeit ertragen zu müssen. Wenn man jedoch da wohnt,
  wo ich wohne, ist das anders! Unsere Nachbarschaftsfeten sind legendär – und haben
  das Zeug zum Klassiker. Ob Grillen bei lauem Sommerwetter oder Restegrillen mit
  Glühwein im tiefsten Dezember: bei uns ist es immer lustig! Unser Festkomittee sorgt für
  die Vorbereitungen (federführend dabei wie immer Hildegard!), und was man so an
  Geschirr oder Gläsern braucht, schleppen die meisten selber an. 
  Tja, und dann gehts los! 
  Übrigens meist schon früh am Nachmittag, was den festen Vorsatz, mindestens bis
  Mitternacht durchzuhalten, doch sehr erschwert…
Andere Nachbarschaftsfeten mögen ja langweilig sein. Unsere sind alles, aber das nicht! Auf unseren Feten werden zum Beispiel Volkslieder mit Gästen aus Irland gesungen, Papierluftballons angefüllt mit heimlichen Wünschen in die Luft gelassen, um Mitternacht gibts natürlich Torte mit Kerzen für ein Geburtstagskind (Thanks to Axel für die tolle Idee!), und ständig läuft einem irgendein Hund zwischen die Füße. Praktisch ist ja auch, dass man bei solchen Feten gleich seine neuen Nachbarn kennenlernt. Und noch praktischer ist, wenn zwei davon ein nettes Häuschen im Garten haben und dieses großzügig für die Fete zur Verfügung stellen, obwohl sie eigentlich noch nicht mal richtig eingezogen sind (Danke an Oliver und Thomas!).
Pro Forma wird übrigens auch tatsächlich mal was nebenbei gefuttert (Grillmeister sind immer Klaus und Nuckes), aber eigentlich dient das nur als Basis für die anschließend folgende Flüssig-Nahrung. Die fließt bei uns immer reichlich, und es kann dann schon mal passieren, dass der eine Nachbar die ein paar Häuser weiter vorne wohnende Nachbarin schwankenderweise heimtorkeln (äh, heimbringen!) muss.
Geradezu furchtbar wird es schließlich, wenn one of the Nachbarn feststellt, dass man ja eigentlich noch six bottles of sekt in the fridge hat (für Englisch-Unkundige: sechs Flaschen Sekt im Kühlschrank!). Wenn dann nach und nach besagte bottles geköpft werden und die Unterhaltung bei ökonomischen… äääh…. ökologischen… oder vielleicht sogar ökumenischen (???) Herden landet, ein Mensch in kurzen Hosen und T-Shirt partout nicht frieren will und man sich auch nicht einig wird, ob die Pubertät nun eine schwere Zeit für einen war, dann ist es eigentlich Zeit, in die Heia zu schwanken. Erst recht, wenn man um um kurz vor drei sektselig „Que sera“ schmettert und nicht genau weiß, ob die neuen Nachbarn einen danach wirklich noch mögen…
Am nächsten Tag ist es bei uns in der Nachbarschaft übrigens immer erstaunlich ruhig. Komisch. Woran das wohl liegen mag?

P.S.: Nachricht an Ken: think dran, we still wissen, dass there is immer noch the letzte of the six bottles in your fridge! 🙂


Ich bin denn mal SIMSen…

Die nächsten Tage bin ich erst mal „out of order“. Lena kommt uns für fünf Tage besuchen,
und wenn ich dann mal wider Erwarten zwischendurch doch mal Zeit haben sollte, bin ich
unter Garantie am PC zu finden. Gestern ist doch das neue „The Sims 3“ heraus gekommen… 😉
Die Steuerung finde ich noch gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten scheint das Spiel ganz
okay zu sein.

Ich geh dann mal wieder, muss ein neues Haus bauen…