Monat: November 2009

Eishockey: Prügeleien, Boxkämpfe und etwa 180 Strafminuten!!!

  Heute Abend fand im ISS Dome mal wieder das traditionelle Straßenbahn-Derby gegen die Krefelder Pinguine statt.
  Selbstredend waren mein Göttergatte und ich anwesend; zuletzt ging das krankheits- bzw. terminbedingt ja nicht
  („dicke Backe“ bzw. Donnerstagsspiel). Ich habe mich auch sehr drauf gefreut, auch wenn das Spiel unter anderen
  Vorzeichen stand als die letzten Begegnungen: die DEG nach den letzten beiden Siegen (u.a. in Berlin!!!)
  obenauf, die Pinguine Tabellenletzter.
  Und ich kann nur sagen: so ein Eishockey-Spiel habe ich noch nie gesehen! Zehn Tore, jede Menge Spannung (nur das 2. Drittel war mau), und im 3. Drittel dann noch Action pur: Schlägereien noch und nöcher, Boxkämpfe, ausflippende Spieler, Spieldauer-Strafen, mit dem Ausrechnen der Strafen leicht überforderte Schiedsrichter – insgesamt sind wir, glaube ich bei 168 Strafminuten gelandet – oder waren es doch 181??? Irgendwie habe ich irgendwann die Übersicht verloren…
Wie lange dauerten die letzten fünf Minuten im 3. Drittel denn nun eigentlich wirklich? Was wollte die Polizei im Krefelder Fanblock? Sollte man Faustkämpfer Daniel Kreutzer für einen Fight gegen einen Klitschko-Bruder vorschlagen? Den Krefelder Daniel Pietta hat er ja im Kampf Mann gegen Mann ganz furchtbar vermöbelt (gute Besserung auch von hier aus – rohes Steak aufs Auge soll erfahrungsgemäß gegen Schwellungen helfen!). Und überhaupt: wer kann sagen, wie viele Spieler nun am Sonntag mit nach Augsburg dürfen? Genügt ein Taxi für die DEG? Fragen über Fragen…
Lacher des Tages: eine 2-Minuten-Strafe für den Krefelder Torwart Scott Langkow. Der war im Gegensatz zu den anderen Spielern nicht in die Massenschlägerei gegen Ende involviert (an der Schlägerei hatten sich nämlich alle auf dem Eis befindlichen Spieler beteiligt, nur die Torhüter nicht!), kassierte die Strafe aber regelgerecht wegen Verlassens des Torraums, was bei den Fans wahre Lachsalven hervorrief.
Beifall des Tages: für Faustkämpfer Daniel Kreutzer, der nach seinen minutenlangen Boxkampf gegen Pietta eine Spieldauer-Strafe kassierte und ab in die Kabine musste.
Ach, das Ergebnis sollte ich vielleicht noch erwähnen. Nur der Form halber… Die DEG hat 7:3 gewonnen!  

Abschließend noch die Ergebnisse der November-Spiele:

01.11.: Hamburg – DEG  2:1 n.V.
12.11.: DEG – Frankfurt  1:2 n.P.
20.11.: Berlin – DEG        3:7
22.11.: DEG -Wolfsburg  5:1
27.11.: DEG – Krefeld       7:3
29.11.: Augsburg – DEG  3:1
   


Torhüter rettet Katze und sieht Gelb

Sein Herz für Tiere hat Torwart Ivan Banovic am vergangenen Spieltag der 1. Fußball-Liga in Kroatien eine gelbe Karte eingebracht. Im Spiel in Sibenik bemerkte der Keeper von Medjimurje Cakovec nach rund 20 Spielminuten eine in seinen Strafraum gelaufene Katze. Banovic fing das Tier ein (miez miez miez… ;-), trug es vom Platz und setzte es an einem sicheren Platz in der Nähe der Anzeigetafel ab. Danach begab sich der Katzenfreund flugs zurück auf’s Spielfeld – und kassierte Gelb! Der offenbar gar nicht tierfreundliche Schiedsrichter hatte nämlich gar kein Verständnis für Banovics Rettungsaktion und verwarnte den Torhüter wegen Verlassen des Spielfelds. Die Fans auf den Rängen, die Banovics „Rettungstat“ bemerkt hatten, pfiffen den Schiri aus – recht hatten sie!
                                                                                                                                                                                                       (Quelle: Rheinische Post)
Und die Moral von der Geschicht‘: diesen Schiri lieb ich nicht!


Cooler Service

Vor ein paar Wochen habe ich mir bei Amazon ein Wake-up-Light von Philips bestellt, und zwar das 3490. Das ist ein Lichtwecker, dessen Leuchte einen schrittweise mit immer heller werdendem Licht auf das Aufwachen vorbereitet, quasi wie das natürliche Licht. Außerdem gibt’s noch Radio, mehrere der Natur nachempfundenen Wecktöne, und dank integrierter iPod-Docking-Station kann ich mich auch mit Lieblingslala vom iPod wecken lassen. Hat aber mit fast 200 Euronen leider seinen Preis, das Teil… Und umso ärgerlicher, wenn es nicht funktioniert bzw. schnell kaputt ist. Auf Amazon häuften sich die ärgerlichen Rezensionen, und nich nur ich habe mein Teil wieder zurück geschickt (allerdings aus anderen Gründen; mein Wecker war völlig okay!). Anscheinend war wohl bei Philips eine Charge des Weckers fehlerhaft; der Wecker wurde daher noch einmal komplett überarbeitet. Letzte Woche nun die Überraschung: von Amazon kam eine Mail, in der eine Wiedergutmachung angekündigt wurde. Die bestand aus einer kostenlosen Neulieferung des überarbeiteten Weckers, und zusätzlich gab’s noch einen Kopfhörer für meinen iPod dazu. Na, wenn das kein Kundenservice ist! Werde mein neues Wake-up-Light nun ausgiebig testen, und wenn alles einandfrei funktioniert, gibt das ein dickes Lob und eine dementsprechende Rezension!
Und die Moral von der Geschicht‘: auch ein blindes Korn findet mal ein Huhn…     


Wurzelspitzenresektion oder Isch han ne dicke Backe

Schau trau wem. Oder trau schau wem? Egal – jedenfalls Vorsicht beim Zahnarzt! Letztens haben die beiden Dottores in „meiner“ Praxis festgestellt, dass ich an einem bereits wurzelgefüllten Zahn eine Entzündung habe. Hm, gemerkt hatte ich nix, hatte auch keine Schmerzen, aber auf dem Röntgenbild war eindeutig ein schwarzes Loch zu sehen. Da müsse eine Wurzelspitzenresektion (sprich: Wurzelspitze raus) gemacht werden, und nein, das sei keine große Sache. Nu gut, also in einer auf zahnärztliche Chirurgie spezialisierten Praxis einen Termin gemacht.
Hm. Mir schwante ja schon Böses, als eine merkwürdig froh gestimmte junge Dame in grüner OP-Kleidung ankam und mich in einen Umkleideraum geleitete: „Schmuck ab, Schuhe ausziehen, diese Plastiküberzieher an die Füße und sämtliche Haare bitte unter diese Haube stopfen!“ Hä? Schuhe aus? Haarnetz? Warum das denn? Die junge Dame fröhlich zurück: „Na, im OP ist das halt Pflicht!“ OP??? Mir wurde mulmig. Von wegen „keine große Sache“
Tatsache. OP. Mit schmalem, unbequemem OP-Tisch. Na super. Erdungsmanschette um, denn man müsse elektrisch werden, wenn ein Gefäß verletzt werden würde, erklärte die Helferin. Wie? Was? Auch noch Schweißerarbeiten? Als frau mir zu guter Letzt mitteilte, dass nun mein gesamtes Gesicht und Kopf mit einem großen sterilen Tuch abgedeckt würde (nur noch Näschen und Schnute guckten raus – und das mir mit meiner Angst bei allem, was mich einengt!), war ich endgültig davon überzeugt, dass das anscheinend DOCH eine größere Sache werden würde. Shit. Mit zitternder Stimme fragte ich nach, ob das Ganze hinterher etwas anschwellen könne. „Etwas? Nun ja…“ antwortete die heitere Helferin zögernd. Na is ja toll!
Die OP selber war eklig, aber lassen wir das. Schon direkt danach sah ich aus wie Klitschko nach Runde 12. Wie sollte das bloß werden? Als man mir dann noch einen Zettel in die Hand drückte, auf dem stand: „…geht mit einer Schwellung einher, die am dritten Tag nach der OP ihren Höhepunkt erreicht…“ war mir schon alles egal. Die nächsten Tage verbrachte ich jedenfalls mit einer Schüssel voller kaltem Wasser und Waschlappen auf dem Sofa. Kühlen kühlen kühlen. Zeitweise war mir so kühl, dass ich in die warme Badewanne steigen musste, um wieder aufzutauen…
Und die Moral von der Geschicht‘: traue einem Zahnarzt nicht!    


Eierlikör und naturnahe Erfahrung

  Irgendwie ist das ja nix, so ein Weiberabend. Zu dem war ich jetzt eingeladen, und es war auch wirklich nett. Zumal ich brav
  gewesen und „nur“ Prosecco und selbstgemachten Kräuter-„Aufgesetzten“ intus hatte. Im Gegensatz zu meinen Mitweibern –
  die hatten zusätzlich noch Bier, Ramazotti und selbst gemachten Eierlikör…
Nein, was nix is, ist dann das spätere Dazukommen der männlichen Wesen. Das sollte frau demnächst lassen. Weil mann keinen selbst gemachten Eierlikör verträgt. Weil mann beim Nachhausekommen mitten in der Nacht prompt die Haustür aufstehen lässt und die noch relativ neue Katze flugs die Flucht ergreift. Und frau dann hinterherhechtet und dabei mitsamt Katze kopfüber ins benachbarte Blumenbeet plumpst, weil sie auf den herumliegenden, glitschigen Herbstblättern ausrutscht (blöder Baum, blöder!!!). Und keine Ahnung hat, wie sie sich mitsamt Prosecco und Kräuterlikör im Kopf und fauchender Katze im Arm wieder aus den Büschen hochrappeln soll. Beule am Kopf und Knie. schnüff***
Und die Moral von der Geschicht‘: Eierlikör ist für Männer nicht!   


St. Martin – eine ganze Woche lang…

Ich kapier‘ das ja irgendwie nicht. Da, wo ich herkomme (aus dem schönen Lipperland/OWL), bin ich früher als Kind zu St. Martin immer mit meiner Schwester durch’s Dorf gelaufen, habe die andauernd ausgehende Kerze meiner selbst gebastelten Laterne bejammert, ordentlich gesungen und hinterher daheim meine Ausbeute an Süßigkeiten bestaunt.
Und das war am 11. November – also HEUTE! Und nicht am 7. oder 8. oder 10. November!!!
Hier im Rheinland ist das anscheinend anders – da gibt es gleich mehrere St.Martins-Tage, oder vielleicht gar eine ganze Woche!?? Los ging’s bei uns vergangenen Freitag: zwei Grüppchen Kiddies bimmelten Sturm und sangen sich die Kehle aus dem Leib. Freitag war aber der 6.11. Hm… Samstagabend (7.11.) vier weitere Grüppchen; die ersten beiden verarztete ich mit Süßkrams, die nächsten zwei (übrigens gar schon ohne Laternen!) mein Gatte, der dann aber keinen Bock mehr hatte, ewig zur Tür zu rennen und in Ruhe „Wetten, dass…“ gucken wollte. Naja, er hatte auch Glück, weil nämlich keiner mehr kam. Logisch, war ja auch Samstag, harr harr. Sonntag war dann tatsächlich mal Pause. Montagabend ging’s weiter, da standen die nächsten Kids vor der Tür. Eigenartig – nach meiner Zählung hatten wir doch erst den 9.11. oder hatte ich mich verzählt? Oder haben die hier im Rheinland einen gänzlich anderen, höchst eigenwilligen Kalender? Wie sonst kommt es, dass den Kids hier augenscheinlich vermittelt wird:
„Am Mittwoch ist zwar erst St. Martin, aber schietegal, gehen könnt Ihr, wann Ihr wollt!“ narf*** 🙁
Bin nun mal gespannt, ob heute, AM EIGENTLICHEN St. Martins-Tag, überhaupt noch wer kommt… 

P.S.: Aber wenigstens ist nun endlich wieder Karneval! 11. im 11. um 11.11 Uhr – tätäää tätäää tätäää!


Happy Birthday, Schwesterlein!

Anfang November häufen sich die Geburtstage – ich bin quasi von Skorpionen umzingelt, jaja… 😉

Liebe Daniela,

alles Gute zu Deinem Geburtstag
wünschen Dir
Lena, Jenny, Heike, Stefan
und die Miezen*


Wie fotografiert man eine Tomate?

Anfang des Jahres habe ich ja an einem Foto-Workshop teilgenommen und dabei ein paar nette fotointeressierte Jungs kennengelernt, die wie ich alle nicht so wirklich zufrieden waren mit dem, was sie da im Kurs gelernt (bzw. nicht gelernt) hatten. Also haben wir kurzerhand unseren eigenen Foto-Stammtisch gegründet und treffen uns nun alle zwei bis drei Wochen, um gemeinsam mehr über Licht und Lichtsetzung zu lernen. Denn bei meinen pressetechnischen Geschichten, insbesondere den Sport-Fotos, kam es bisher eher auf Schnelligkeit denn auf (Studio)Technik an…
Beim letzten Treffen haben wir alo begonnen, Stills/Food-Shootings zu machen. Model war eine Tomate – und ich hätte nicht gedacht, dass es SO schwierig sein kann, dieses Gemüse zu knipsen! Okay, wir haben dort (noch) keine echte Studiausrüstung (die kommt demnächst) und arbeiten mehr oder weniger mit Amateurmitteln (Bastel-As Gerhard hat sich z.B. ein Lichtzelt gebastelt, welches wir für die Tomaten-Shots echt gut gebrauchen konnten), aber trotzdem: wir müssen noch viel üben… Denn draufhalten und andrücken kann jeder, aber Licht richtig einplanen – uff! Unten links seht Ihr übrigens unseren ersten Versuch (hrrm!), daneben eine verfremdete „Geistertomate“ und rechts ein Tomaten-Bildchen von mir aus dem Sommer vom Strauch.

Ursprungstomate - unser erster Versuch    Geistertomate   Heikes Strauchtomaten


Burzeltag…

Für Katrin:
ich wünsche Dir von ganzem Herzen
alles Liebe zum Geburtstag!

Und hier kommt DEIN Lied:

=>  bitte klicken => Katrins Geburtstagslied