Monat: Dezember 2009

Frohes Neues Jahr!

     
     
      Ich wünsche Euch allen
  
      einen „guten Rutsch“
      und ein Frohes Neues Jahr 2010,
  
      in dem hoffentlich all‘ das in Erfüllung geht,
      was Ihr Euch heimlich erhofft
      oder wünscht …
                                                          


Miezekatze krank

  Irgendwie ist es nicht wirklich prall, am vorletzten Tag des Jahres noch mit einer kranken Katze zum Tierarzt zu wandern.
  Meekey ist diejenige welche – sie macht mir schon länger Sorgen, weil sie kaum noch frißt und inzwischen so furchtbar dünn ist, dass man jeden Knochen fühlt. Hinzu kommt ständiges Übergeben, Schnäuzchengeruch, etc. Also haben wir heute den Urlaub des Gatten benutzt und sind zur Frau Katzendoc gefahren. Diagnose: vermutlich nierenkrank. Das ist nun weniger schön, da muss man vor allem das Futter umstellen. Keine Normalkost mehr, keine Leckerlis. Sondern extra Diätfutter für die nierenkranke Katze. Was bei drei Katzen, die normalerweise gemeinsam gefüttert und geleckerli’t werden, nicht gerade einfach ist… Nun geht’s nächste Woche noch mal hin zur Blutabnahme, dann sehen wir das endgültige Ergebnis. gigaseufz* 🙁

Nachtrag (07.01.): Keine Auffälligkeiten bei der Laboruntersuchung, was die TA und uns doch sehr erstaunt hat… Also doch keine Nierenerkrankung!? Aber vielleicht etwas anderes, ein Tumor o.ä.!? Wir werden jetzt erst mal versuchen, Meekey mittels Leberwurst, gekochtem Huhn etc. wieder aufzupäppeln, und schauen, ob das gelingt. Dann sehen wir weiter.


„Der Satrap“ von 1932 und die „Brennweite“

Von meiner Tochter habe ich zu Weihnachten ein hübsches Kleinod bekommen: eine „Fotozeitung“ namens „Der Satrap“ aus dem Jahr 1932 (Februar-Heft). Davon hatte ich noch nie etwas gehört, also habe ich erst mal im Netz recherchiert. Demnach verkaufte die chemische Fabrik Schering unter dem Namen „Satrap“ Erzeugnisse für die Fotografie, Entwicklerflüssigkeiten, Papiere etc. Nach dem Ersten Weltkrieg kooperierte Schering mit Voigtländer und erwarb 1923 auch die Aktienmehrheit bei Voigtländer. 1925 wurde die gesamte Produktion bei Voigtländer umgestellt; im gleichen Jahr begann Schering mit der Herausgabe der Monatsschrift „Der Satrap„, die bis 1941 erschien.

Die Hefte waren anspruchsvoll gemacht. In jedem Heft wurden anfangs sechs, später acht Bilder im aufwendigen und teuren Kupfertiefdruck reproduziert. Der Herausgeber veranstaltete Wettbewerbe für Fotoamateure. Der „Satrap“ erschien zuerst im Format 14 (Breite) x 21 (Höhe) cm, seit 1938 im Format Din A4, jetzt leider ohne Kupfertiefdrucke. Bei dem niedrigen Preis der Einzelhefte (mein Einzelheft kostete 0,30 RM, also 30 Pfennige!), v.a. im Abonnement, war die Herausgabe sicher ein Zuschußgeschäft und diente der Verkaufsförderung.

Im „Satrap“ wurde v.a. für die Amateur-Fotografie geworben, nebenbei natürlich auch für Satrap-Produkte und Voigtländer-Kameras – im Vordergrund stand aber die Hilfestellung für Liebhaber-Fotografen und die Beschäftigung mit der „künstlerischen Fotografie“. Gerade in den Jahren 1925 bis 1933 nahm die Fotografie einen enormen Aufschwung. Die Möglichkeit weiter Kreise der Bevölkerung, sich seit Mitte der 20er Jahre eine Kamera leisten zu können, die Vereinfachung der Verfahren zur Entwicklung von Negativen und die vielfältigen Möglichkeiten die Abzüge nachzubearbeiten sowie die vielen unterschiedlichen Fotopapiere, die damals angeboten wurden, führten zu einem wahren Boom in der Fotoindustrie und verstärkten das Bedürfnis nach Fachliteratur/-Zeitschriften.

Die Verkaufszahlen des „Satrap“ stiegen enorm, zumeist wurden die kompletten Jahrgänge in extra gelieferten Einbänden gebunden. Die Einstellung der Redaktion zur Fotografie waren eher konservativ. Die neuen Entwicklungen (Neue Sachlichkeit, Bauhaus-Fotografie) wurden eher distanziert betrachtet, aber der „Satrap“ zeigt doch über die Jahre hinweg die Veränderungen in den Bildinhalten und der Bildgestaltung, weg von der Imitation der Malerei, hin zum „gekonnten Schnappschuß“, dem Versuch, „echtes Leben“ und „Momentaufnahmen“ einzufangen, worin die Fotografie der Malerei überlegen ist.                              (Quelle: Schöbels Voigtländer-Archiv)

Beim Durchblättern des kleinen Heftchens habe ich mich jedenfalls königlich amüsiert! Schon allein die Anzeigen darin sind sehens- und dank der blumigen Sprache auch lesenswert (witzig: das Heftchen fängt nach zwei Werbeseiten mit Seite 25 an!!!), und die Artikel haben mich stellenweise zu wahren Lachsalven animiert. Wunderbar im Gedicht „Die Brennweite“ die Beschreibung, wie ein Amateur sich zu Landschaftsaufnahmen aufmacht, bei sonnigem Wetter vergisst, den Verschluß zu schließen, ihm daraufhin erst der Film abfackelt und dann seine gesamte Kamera explodiert – man stelle sich sowas heutzutage mal vor!

Tja, da bekommt das Wort „Brennweite“ doch gleich eine ganz andere Bedeutung:


Der Sonne Strahlen, wie man weiß,
sind teils sehr hell und teils sehr heiß.
Dagegen brennt das Zelluloid
sehr leicht, und zwar mit Heftigkeit,
wenn Hitze es dazu verführt.
Man sagt dann wohl: „Es explodiert“.
Der Amateur sitzt grad im Gras
und döst – da! – Rums! – „Was ist denn das?“
Auf springt er und erblickt ein Bild,
das optisch-chemisch sich erfüllt:
Die Kamera, die sonst so gut,
sie raucht und pufft, sie scheint in Wut,
sie brennt und stinkt, sie zischt und knallt,
….

Schön auch, dass es schon damals Glaubensfragen zu regeln galt und sich die Photographisten bei neuen Entwicklungen in zwei Lager spalteten. In meinem „Satrap“ wird z.B. Folgendes beschrieben: „Wer nur hübsche Erinnerungsbildchen haben will, dem genügt eine Rollfilmkamera vollständig; wenn Sie aber die Freude, die den richtigen Amateur so für seine Kunst begeistert, richtig kennenlernen wollen, dann müssen Sie eine Plattenkamera nehmen.“

Soso. Auf jeden Fall ein tolles Geschenk – Danke, Töchterchen!

Der Satrap Februar 1932                     Der Satrap erste Innenseite                        Der Satrap Seite 2 und 3         (=>Klick=größeres Bild!)


Warm umwickelt

Ich war fleißig in den letzten Wochen, habe vier Schals fertig bekommen. Zwei davon habe ich verschenkt: den roten Streifenschal hat meine Schwester zu Weihnachten bekommen, den langen Kuschelschal in Rot und Violett meine Tochter.
Der weiße Kuschelschal ist für mich, ergänzt eine weiße Winterjacke und ist wirklich superwarm! Der schwarz-bunte Streifenschal sieht auf den ersten Blick nicht sehr außergewöhnlich aus und ist auch eher klassisch, aber wer auf das zweite Foto mit der Handtasche guckt, versteht, warum ich ihn mir gemacht habe…

(=>Klick = größeres Bild!)

Roter Streifenschal für meine Schwester          Rot-violetter Kuschelschal für meine Tochter          Weißer Kuschelschal           Schwarz-bunter Streifenschal           Schwarz-bunter Streifenschal mit Tasche


Schöne Feiertage

Ich wünsche allen
schöne Feiertage,
ein paar ruhige Stunden,
viele Geschenke
und

Frohe Weihnachten!


Schnee Schnee Schnee…

Es schneit. Am Freitag ging es los, am gestrigen Sonntag fiel der Schnee dann wie fast überall in Deutschland auch endlich bei uns am Niederrhein in Massen vom Himmel. Herrlich! Viele Autofahrer fluchen ja über „die weiße Sch….“ (O-Ton meines Mannes gestern Abend beim Schnee schüppen) –  ich finde es einfach nur klasse! Alles ist überzuckert mit Watteweiß, es knatscht beim Gehen so schön unter den Schuhen, und es erinnert mich ganz massiv an meine Kindheit im Teutoburger Wald mit stundenlangem Schlittenfahren, Schneeballschlachten, klitschnassen Handschuhen und rot gefrorenen Nasen.
A propos Frieren: Lena und ich haben es vorgestern bei einem Besuch auf dem Spielplatz nicht wirklich lange augehalten. Kein Wunder bei minus 10 Grad. Aber trotzdem: hach wie schööön…  🙂
Im bundesweiten Schneechaos saß gestern Abend übrigens auch die Mannschaft der DEG Metro Stars fest, die zum Eishockey-Spiel nach Wolfsburg wollten. An sich keine sooo lange Strecke, Düsseldorf-Wolfsburg… Angesetzt war die Partie für 18.30 Uhr, aber erst um 19:15 Uhr trudelte der Bus endlich in Wolfsburg ein. Die Truppe stand anscheinend stundenlang im Stau; auf der DEG-Seite war Folgendes zu lesen: „Da hat einer mit Sommerreifen einen Riesen-Unfall verursacht. Nach 120 Kilometern war Schluss für uns“, ärgerte sich Manager Lance Nethery, „wir standen zwei Stunden in einer Vollsperrung. Wir haben uns auf einen Spielbeginn um 20:15 Uhr geeinigt. Wahnsinn – wir haben fast acht Stunden gebraucht, um 380 Kilometer hinter uns zu bringen!“
Tja,
Eishockey ist halt ’ne Winter-Sportart, Kinners!

Und hier sind ein paar Winterimpressionen: (=> Klick = Großansicht!)

Unser Garten im Schnee              Schnee Schnee Schnee!                Vor dem Haus                      Mit Lena bei minus 10 Grad auf dem Spielplatz


Wasserratte… ääh… Wasserkatze

Kira ist ein bißchen gaga, glaube ich. Seit ein paar Tagen sitzt diese Katze unermüdlich im bzw. am Waschbecken und hofft darauf, dass ein paar Tropfen heraus plumpsen oder, noch besser, jemand einen dünnen Wasserstrahl daraus rinnen lässt. In den versucht sie dann HINEIN ZU BEISSEN!!! Was mehr als witzig aussieht, da ihr das Wasser ständig über die linke Wange und ins Öhrchen fließt…. Leider haben meine bisherigen Versuche, dies fotografisch festzuhalten, bisher noch nicht gefruchtet – ich arbeite aber dran! 

Update 21.12.09: Hier sind sie, die (zugegeben technisch gruseligen, aber lustigen) Fotos meiner Wasserratte…
(=>Klick = Großansicht!)

Fixieren…               …Anschleichen…               …Töten…                   … Rückzug!


Welches Handy???

  Bei mir steht demnächst eine Vertragsverlängerung an, also gibts auch ein neues Handy. Soll einen Touchscreen haben, das ist
  das Einzige, was ich bisher sicher weiß. Aber sonst…. Seit zwei Tagen kämpfe ich mich unermüdlich durch Handy-Bestenlisten,
  Forenbeiträge, Shops und Blogs. Watt nimmt frau nu? Nokia 5800 expressmusik vielleicht? Könnte auch evtl. an ein (älteres)
 iPhone (3G) kommen… Hm, oder vielleicht das leider ziemlich teure Samsung I8910 HD? Ach, ist das schwierig… Haarerauf*
Wenn die Entscheidung gefallen ist, gebe ich Laut.


Fußball: „magische Nacht von Turin“

  Uuuiii wie fein: meine Bayern haben gestern beim tollen 4:1 über Juventus Turin in einer „magischen Nacht“ einen
  „historischen“ Sieg gelandet (O-Ton Karl-Heinz Rummenigge) – und das IN Turin, wie goil! Hach, da buppert das
   Herzchen von Baghiera… 🙂
   Dabei waren sie vor vier Wochen schon draußen aus der Champions League. Und jetzt sowas!
   Richtig cool finde ich ja, dass unser Torwart Jörg Butt nu die Elfmeter schießt. Uncool finde ich,
   dass ich das Spiel nicht sehen konnte. Hm, manchmal denkt frau doch über ein „Sky“-Abo nach…
                           


Weihnachts-Special

   Ich wünsche Euch eine schöne, besinnliche,
   stressfreie (Vor-)Weihnachtszeit!
   Auf meiner Homepage www.baghiera.de
   gibt es übrigens
   wie jedes Jahr wieder mein
   Weihnachts-Special:     

Viel Spaß!

(P.S.: Nicht vergessen: außerhalb der Weihnachtszeit ist dieses Special nicht erreichbar!)