Monat: Januar 2010

Die „Wilhelm Gustloff“ und was meine Familie damit zu tun hat

Heute vor 65 Jahren ist das Flüchtlingsschiff „Wilhelm Gustloff“ in der Ostsee gesunken. Rund 9.300 Menschen kamen damals schätzungsweise ums Leben – bisher das größte Schiffsunglück in der Geschichte der Seefahrt. Ursprünglich war die „Gustloff“ übrigens mal Kreuzfahrtschiff, eine Zeit lang sogar das größte der Welt: 1937 von Stapel gelassen, war sie über 208 Meter lang und an die 23 Meter breit, hatte ein Kino und Schwimmbad. Für die NS-Freizeitorganisation „Kraft durch Freude“ (KdF) schipperte sie eineinhalb Jahre lang Urlauber durch die Gegend. Benannt wurde das Schiff nach einem fanatischen Nazi: Wilhelm Gustloff war Leiter der Schweizer Auslandsabteilung der NSDAP und 1936 in Davos von einem jüdischen Medizinstudenten erschossen worden.

Im Zweiten Weltkrieg bekam das Schiff einen grauen Tarnanstrich und lag vornehmlich als schwimmende Kaserne bzw. Lazarettschiff in Gotenhafen in der Danziger Bucht. Dort sammelten sich im Januar 1945 viele Menschen, die auf der Flucht der immer weiter Richtung Danzig vorrückenden Roten Armee waren: nahezu 1,5 Millionen Zivilisten und 500.000 deutschen Soldaten blieb als letzter Ausweg nur noch die Flucht über die Ostsee – Ostpreußen war nun vom Rest des Reiches abgeschnitten. Mit Schiffen sollen die Flüchtlinge übers Meer transportiert werden: jeder noch so kleine Kahn wurde dazu herangezogen, und auch die „Wilhelm Gustloff„. Eigentlich nur für etwa 1.400 Passagiere konzipiert, hatte das Schiff über 10.000 Menschen an Bord, vor allem Frauen und Kinder und ein paar hundert Soldaten. Die „Gustloff“ verließ Gotenhafen am 30. Januar 1945 gegen Mittag; wer sich auf dem Schiff befand, freute sich darüber, dass er noch mitgekommen war, kam nach und nach zur Ruhe, fühlte sich sicher. Abends um 21.15 Uhr dann passierte es: drei Torpedos eines russischen U-Boots schlugen in das völlig überfüllte, nur notdürftig mit ein paar Flaks ausgestattete Schiff ein. Nur wer sich auf dem oberen Deck befand, hatte überhaupt eine Chance, in eines der wenigen Rettungsboote zu kommen; viele Menschen wurden in den Gängen zu Tode getrampelt oder erfroren in der 2 Grad kalten, eisigen Ostsee. Vor allem die vielen Kinder hatten nahezu keine Überlebenschance – insgesamt überlebten nur etwa 1.200 Menschen. Ein Kriegsverbrechen war die Bombardierung der „Gustloff“ übrigens nicht: der Kommandant des russischen U-Boots hatte nach geltenden Regeln der Kriegsführung gehandelt.

Tja. Und was hat das nun alles mit mir bzw. meiner Familie zu tun? Auch ein Teil meiner Familie befand sich damals auf der Flucht: meine Großmutter, meine Tante und mein Vater (damals acht Jahre alt) waren ebenfalls in Gotenhafen gestrandet und hatten verzweifelt versucht, eine Passage auf der „Wilhelm Gustloff“ zu bekommen – vergeblich, das Schiff war überfüllt, sie durften nicht mehr an Bord. Was meiner Oma, meiner Tante und meinem Vater damals wie ein weiterer schlimmer Schicksalsschlag vorkam, sich aber später als ihr Glück entpuppte. Hätten sie es doch auf die „Gustloff“ geschafft, wären vor allem meine Tante und mein Vater als die Kinder, die sie ja noch waren, wohl umgekommen – und mich würde es heute nicht geben…


Eishockey: 6:1! Das ich das noch erleben darf…

  In nahezu jedem Artikel ist es heute zu lesen: gestern Abend beim „Derby der Derbys“ zwischen der DEG und den
  Kölner Haien herrschte Gänsehaut-Atmosphäre. Der Abend stand ganz im Zeichen einer Spenden- und Sammel-
  aktion: mit der Aktion „Ein Euro für Emma-Rosa“ sollte der zehnjährigen Emma-Rosa geholfen werden, die seit
  einem tragischen Unfall vor knapp einem Jahr ab dem Hals abwärts gelähmt ist und künstlich beatmet werden muss.
  Vor dem Spiel machten sich die DEG-Spieler in eigens dafür angefertigten Aufwärm-Trikots mit „Emma Rosa“-Logo
  warm, die anschließend versteigert werden; außerdem wurde im ISS Dome unter den rund 11.800 Zuschauern gesammelt. Für jede Spende gab es eine Wunderkerze, die vor dem Spiel von den Fans auch angezündet wurden und den Dome in eine wunderschöne Lichter-Atmosphäre tauchten. Die Begegnung selber war aus spielerischer Sicht nicht gerade berauschend, weil die Kölner einfach kein ebenbürtiger Gegner waren, aber die Fans machten ordentlich Stimmung auf den Rängen, und die sechs Tore sorgten für Riesenjubel. Sogar der Hallensprecher seufzte nach dem
sechsten Tor entzückt ins Mikro: „Das ich das noch erleben darf…
Nach dem Schlußpfiff bedankten sich die DEG-Spieler mit Plakaten bei den Fans für die Unterstützung, krochen als „Raupe“ durch die Gegend und ließen sich anschließend auch noch zur „Humba“ hinreißen – dieses Mal übrigens eine echte Humba, bei der Patrick Reimer nach dem Krefeld-Spiel noch ins Stottern gekommen war.
Tja, die DEG ist derzeit gut drauf: die beiden rheinischen Derbys gewonnen, das Spitzenspiel in Berlin nur knapp mit 2:3 verloren. Schon morgen (Sonntag, 31.01., 18.30 Uhr) findet das nächste Heimspiel statt; Gegner sind die Hamburg Freezers. Danach folgen zwei Auswärtsspiele: am Dienstag heißt es Frankfurt – DEG (02.02., 19.30 Uhr), und am kommenden Freitag (05.02., 19.30 Uhr) muss die DEG nach Krefeld, wo die Pinguine sicherlich Revanche für die 2:4-Niederlage von letzter Woche fordern. Am Sonntag in einer Woche gastieren dann die Adler aus Mannheim (07.02., 18.30 Uhr) in Düsseldorf.                                                         (Foto: American-Sports.info)


Karnevals-Special

Wenn man erkältet ist und sich bejammernswert durch die Gegend schnieft, hat man wenigstens Zeit, an seiner Homepage zu basteln. Habe also heute ein Karnevals-Special auf www.baghiera.de online gestellt, mit vielen Infos rund um die hiesigen Rosenmontagszüge (einschließlich Links auf die Zugwege), Liedtexten der bekanntesten Lieder von Höhnern, Bläck Föös, Räubern und Co., Tipps, wo man am besten Kostüme einkaufen kann, und vieles mehr. In der Link-Sammlung findet Ihr übrigens auch Anregungen für Kostüme, denn die müsst Ihr Euch schon noch selber ausdenken…

Einfach mal hier gucken!
(P.S.: Und nicht vergessen: das Special ist außerhalb der Karnevalszeit offline und nicht zu erreichen!!!)

Viel Spaß!


Holocaust-Gedenktag

Heute, am 27. Januar, ist Holocaust-Gedenktag. Ein Tag, der trotz vieler Veranstaltungen, Lesungen oder Gottesdienste oder auch der Feierstunde im Bundestag leider viel zu sehr im öffentlichen Leben unter geht und den meisten Deutschen nicht einmal bekannt ist, weshalb nicht oft genug auf ihn aufmerksam gemacht werden kann, wie ich finde.

Holocaust-Gedenktag. An diesem Tag wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht; in Deutschland ist der 27. Januar ein nationaler Gedenktag und wird seit 1996 begangen. Damals, am 3. Januar 1996, wurde der Holocaust-Gedenktag vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog proklamiert und auf den 27. Januar festgelegt. Am 27. Januar 1945 hatten nämlich Soldaten der Roten Armee die letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau befreit. Der Tag will aber nicht nur an die rund sechs Millionen Juden, sondern an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern: neben Juden auch an Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

In diesem Jahr jährt sich am heutigen 27. Januar zum 65. Mal der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau. Das KZ wurde zum Symbol für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi-Regimes: fast fünf Jahre lang waren dort Menschen gefoltert, gequält, ermordet worden; Juden vor allem, Polen, Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene und Häftlinge anderer Nationalität. Es war das größte deutsche Vernichtungslager; 1941 drei Kilometer entfernt vom Stammlager Auschwitz I gebaut, wurden allein dort 1,1 Millionen Menschen ermordet. Etwa 900.000 der Deportierten wurden direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet oder erschossen. Weitere 200.000 Menschen wurden von der SS durch Krankheit, Unterernährung, Misshandlungen, medizinische Versuche oder die spätere Vergasung ermordet. Berüchtigt war/wurde Auschwitz auch durch die entsetzlichen Todesmärsche: im Januar 1945 wurden etwa 60.000 Häftlinge in langen Kolonnen gen Westen getrieben. In den Lagern und Außenstellen blieben etwa 7500 Häftlinge zurück, die zu schwach oder zu krank zum Marschieren waren. Mehr als 300 wurden erschossen; man nimmt an, dass eine geplante Vernichtungsaktion nur durch das rasche Vorrücken der Roten Armee verhindert wurde. Zuerst wurde das Hauptlager Monowitz am Vormittag des 27. Januar 1945 durch die sowjetischen Truppen befreit. Von den dort zurückgelassenen Gefangenen (etwa 600 bis 800) starben trotz medizinischer Hilfe 200 in den Folgetagen an Entkräftung. Stammlager und Auschwitz-Birkenau wurden am frühen Nachmittag des 27. Januar befreit: in Birkenau waren fast 5.800 entkräftete und kranke Häftlinge, darunter fast 4.000 Frauen, unversorgt zurück geblieben. In den desinfizierten Baracken wurden Feldlazarette eingerichtet, in denen die an Unterernährung und Infektionen leidenden und traumatisierten Häftlinge versorgt wurden. Einige Tage später wurde die Weltöffentlichkeit über die Gräueltaten informiert. Die Ermittler fanden über eine Million Kleider, ca. 45.000 Paar Schuhe und sieben Tonnen Menschenhaar, die von den KZ-Wächtern zurückgelassen wurden. (Quelle: Wiki)

„Holocaust“ kommt übrigens ursprünglich vom griechischen olokautev, was „ein Brandopfer darbringen“ bedeutet und die englische Bezeichnung für den Massenmord in den Verbrennungsöfen der Konzentrationslager im Dritten Reich ist. Die jüdische Bezeichnung bedeutet „Tag der Schoah“ kommt vom neuhebräisch Begriff Shoah, der die Tötung einer grossen Zahl von Menschen oder eines ganzen Volkes bezeichnet und sich insbesondere als Begriff für die Verfolgung, Gettoisierung und Vernichtung der europäischen Juden während der NS-Herrschaft in Deutschland und Europa eingebürgert hat. 

Bei der heutigen Gedenkstunde im Bundestag hat der israelische Präsident Schimon Peres die Hauptrede gehalten. Der 85-jährige Friedensnobelpreisträger hat dazu aufgerufen, noch lebende Nazi-Täter nicht straflos entkommen zu lassen. Er ist der dritte israelische Präsident nach Ezer Weizman 1996 und Mosche Katzav 2005, der vor dem Bundestag gesprochen hat; trotzdem ist die Rede eines israelischen Präsidenten vor dem Deutschen Bundestag beileibe immer noch keine Selbstverständlichkeit…

Inzwischen haben übrigens auch andere Länder den 27. Januar als Gedenktag eingerichtet: in Großbritannien wurde im Jahr 2000 der 27. Januar zum Holocaust-Gedenktag und zugleich zum Gedenktag für alle Genozide (Völkermorde) in der Welt erklärt. Die UNO hat im Oktober 2005 den 27. Januar ebenfalls offiziell zum Holocaust-Gedenktag erklärt und eine Resolution angenommen, in der alle Mitgliedstaaten aufgerufen werden, an diesem Tag an den Judenmord zu erinnern.

Der Jom haShoah wird in Israel am 27. Nisan (der 27. Nisan des jüdischen Kalenders fällt 2010 auf den 11. April) begangen, indem um 10 Uhr eine Sirene die Menschen zwei Mi­nu­ten lang zum Inne­hal­ten aufruft; in dieser Zeit ruht der Verkehr, wird nicht gearbeitet, schweigend verharren die Menschen in Israel. Dann folgt eine Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in Anwesenheit der Regierungs- und Staatsspitzen. Um die Mittagszeit wird eine Namensliste von Schoa-Opfern verlesen, am Nachmittag gibt es eine Zeremonie für jüdische Jugendorganisationen. Die meisten dieser Programmpunkte werden live im israelischen Fernsehen übertragen und so den Bürgern nahegebracht. 
 


„Randale beim Spiel“ – oder „Quatsch mit Pinguin“???

Ich bin generell ein Gegner von Gewalt. Punkt.
Ganz besonders hasse ich es jedoch, wenn es im Sport dazu kommt. Damit ist es jetzt ausdrücklich NICHT der kleine Boxkampf zwischen zwei Eishockey-Spielern gemeint – das gehört dazu, ist sogar gewünscht. Was wäre denn so ein Eishockey-Spiel wert, ohne dass im Eifer des Gefechts mal die Fäuste fliegen? Die man sich NACHHER übrigens auch wieder freundlich schüttelt? Nein, ich meine Gewalt unter Fans – egal, ob im Fußball oder Eishockey oder Synchronschwimmen. Ich hatte z.B. mal das „Glück“, mit einigen „Ultras“ von Borussia Mönchengladbach einen IC zu teilen; ein Erlebnis, welches ich nicht noch mal haben muss…
Beim Eishockey kam es vergangenen Samstag vor der Partie DEG – Krefeld am Rather Bahnhof zu Krawallen, als rund 100 Krefelder „Fans“ Raketen und Böller zündeten, von der Polizei eingekesselt werden mussten und der Bus- und S-Bahn-Verkehr zum Erliegen kam. Am ISS Dome tummelten sich wahre Hundertschaften von Polizei, und wenn man da als friedlicher Zuschauer ankommt und dieses massive Aufgebot sieht, wird einem doch leicht beklommen ums Herz. Gut, der geneigte DEG-Zuschauer, der öfter kommt, kennt das von den Derbys oder gegen Iserlohn ja schon, aber was sagt wohl ein Gelegenheitsbesucher, der mit seinen kleinen Kindern dort aufkreuzt und sich einen netten Abend machen will??? Übrigens sind es nicht immer nur „die anderen“, auch Leutchen in den DEG-Farben haben sich schon diverse Male heftigst daneben benommen. Aber in Krefeld besteht anscheinend dringend Handlungsbedarf. Tja, früher habe ich Eishockey vor allem deswegen so geschätzt, weil es im Gegensatz z.B. zum Fußball dabei erfreulich friedlich zuging. Ich hoffe, das ändert sich auch in Zukunft nicht…
Überhaupt möchte ich hier mal ein Plädoyer für Fairness loslassen. Klar ist es lustig, wenn „Düssi“ (DEG-Maskottchen) sich den Krefelder (Stoff-)Pinguin schnappt und mit ’nem Eishockey-Schläger ordentlich vermöbelt. Denke mal, in Krefeld dürfte das dann genau anders herum sein; alles im Leben gleicht sich wieder aus. Ich finde aber, dass man sich GENERELL als Fan respektieren sollte – und zwar egal, woher der andere kommt. Wenn ich z.B. in einem großen Eishockey-Forum lese, wie ein durchaus friedlicher, höflicher, respektvoll und mit Sachkenntnis schreibender Krefeld-Fan von DEG-Fans blöd angemacht wird, nur WEIL er halt Krefeld-Fan ist, finde ich das einfach total daneben. Wer outet sich da wohl als ECHTER Eishockey-Fan???
Bei den Spielen gegen Krefeld sitzt bei uns auf der Haupttribüne sonst immer ein eingefleischter Krefeld-Fan mit seiner Frau. Wir haben es stets genossen, uns verbal gegenseitig auf die Schippe zu nehmen und den „seltsamen Vogel“ mit ein paar passenden Sprüchen einzudecken, was dieser stets grinsend wegsteckte. Danach haben wir uns auf das Spiel besonnen und fachlich miteinander diskutiert. Am Samstag war er zum ersten Mal nicht da. Nanu? Vogelgrippe? In den Süden gezogen? Das Vöglein fehlte uns, es war nicht zu leugnen…
Tja, SO kann es zwischen friedlichen (Eishockey-)Zuschauern auch zugehen!


Die leidige Sache mit dem Kostüm

  Wir sind demnächst zu einer Geburtstagsparty eingeladen, die am Karnevalssamstag stattfindet, also gleichzeitig eine
  Kostümparty ist. Hm. Stellt sich mal wieder die Frage aller Fragen: was zieht frau an??? Vor allem dann, wenn man so
  ein … ääähmmm… interessantes… Motto wie „1001 Nacht“ hat??? Bauchtänzerin. Och nö. Geht nur, wenn frau
  Kleidergröße 36 hat (habe ich nicht). Suleika. Auch blöd. Haremsdame? Sahara-Prinzessin? Aladin(e)? Geist(in) aus der Flasche? gigaseufz*
Mein GöGa und ich sind also heute Morgen nach vorherigen ausgiebigen Recherchen Richtung Aachen gefahren, genauer gesagt nach Würselen, zu einem einfach nur genialen Karnevalsshop namens Karnevalswierts. Der Laden hat einen prima Online-Shop und drei Filialen: in Heerlen (Niederlande), Köln und eben Würselen. Der in Würselen ist mit 1.000 qm die kleinste Filiale, und trotzdem waren wir von dem Angebot wie erschlagen. Unglaublich, was man da alles findet: vor allem natürlich eine Riesen-Auswahl an Kostümen, und zwar richtig schöne, in guter Qualität. Ich habe mich auf Anhieb in ein traumhaftes Mittelalter-Kleid verliebt, aber das schien mir denn dann doch nicht so unbedingt das Richtige für den Orient zu sein… blödes Motto… 🙁
Toll ist auch das unglaublich große Angebot an Accessoires, von Perücken über Schminke bis hin zu Schmuck. Wir waren wie erschlagen von dem Laden – wie mag das erst in der Kölner Filiale abgehen, die dreimal so groß ist wie die in Würselen??? Erschlagen wurden wir dann auch beinahe von den Menschenmassen, die sich da ab 11 Uhr durch die Gänge wälzten; zum Glück waren wir frühzeitig aufgebrochen und schon um 10 Uhr im Laden, so dass wir den riesigen Andrang nur noch beim Gehen mitbekamen.
Noch ein Hinweis für alle, die sich dort auch einkleiden wollen: man sollte sich so langsam beeilen, der Laden macht nämlich pünktlich am Karnevalssamstag erst mal zwei Wochen dicht! Die Filiale in Köln hat auch nur bis Karnevalssamstag geöffnet, nur in Holland ist auch Rosenmontag noch ein Kostümchen zu ergattern. Steht aber auch alles auf der Homepage
Witzig ist es ja übrigens, andere Leutchen beim Kostüme-Aussuchen zu beobachten (was man bei rund 20 nebeneinander liegenden Umkleidekabinen zwangsläufig tut). Da sieht man den biederen Familienvater, der unbedingt als Chinese gehen will und dem andauernd der Spitzhut vom Kopf rutscht, was natürlich wütend im breitesten niederrheinischen Slang kommentiert wird. Gegenüber kichern zwei Teenies über ihre sexy Outfits und darüber, dass sie gerade von einer Truppe junger Männer angebaggert werden, die sich zuerst johlend in bayrische Lederhosen und anschließend gröhlend in Pinguin-Kostüme quetschen. Ja, sowas erlebt man nur hier am Rhein… tätä tätä tätä!
  P.S.: Ein Kostüm hab‘ ich übrigens auch gefunden. Ist grün und erinnerte meinen GöGa (narf!!!) zuerst irgendwie entfernt an einen
  Müllsack. Tätä tätä tätä…


Eishockey: heiße Woche mit drei Knüllern

 Für die DEG geht es ab heute Abend ums Ganze: mit den Spielen gegen KrefeldBerlin (A) sowie Köln stehen direkt
 hintereinander drei absolute Saison-Highlights auf dem Programm. Los geht es heute Abend (Samstag) mit dem
 immer brisanten Straßenbahn-Derby gegen die Krefelder Pinguine (19.30 Uhr). Bestimmt fragt sich so mancher
 DEG-Fan im Vorfeld schmunzelnd, ob es wieder zu so einer emotionalen Partie wie am 28. November kommen wird,
 als es zwar einen 7:3-Sieg der DEG gab, aber auch jede Menge Prügeleien, Strafminuten und einen zünftigen
 Boxkampf zwischen Pietta und Kreutzer… 😉

Am Dienstag (26.01., 19.30 Uhr) geht es dann weiter mit dem absoluten Top-Spiel auswärts bei den Eisbären Berlin: immerhin spielt da Tabellenerster gegen Tabellenzweiter, Meister gegen Vizemeister. Und am nächsten Freitag (29.01., 19.30 Uhr) kommen die Kölner Haie zum traditionellen rheinischen Derby. Heute Abend gegen Krefeld sind wir natürlich dabei, und am Freitag gegen Köln selbstverständlich auch! 


Besuch im „Da Vinci“

Wir waren gestern Abend zum Essen eingeladen, nach Korschenbroich ins „Da Vinci„: ein nettes kleines Restaurant mit italienisch angehauchten Gerichten auf der zwar kleinen, aber guten Speisekarte. Für einen gemütlichen Abend bei gutem Essen unbedingt zu empfehlen! Da das Restaurant jedoch ziemlich klein ist, sollte man unbedingt vorher anrufen und sich einen Tisch bestellen. Tipp: unbedingt als Dessert die Crêpes mit Pflaumenmus und Eis probieren – einfach nur genial lecker! 🙂


Eishockey: hält das Hallendach???

   Heute Abend wollen wir endlich mal wieder zum Eishockey; die DEG spielt gegen Iserlohn, was immer eine recht
   brisante Geschichte ist. Gut drauf sind die Metro Stars auch; so wurde das letzte Auswärtsspiel (!) mit 7:1 (!!) in
   Hannover (!!!) gewonnen. Dumm ist nur, dass die Meteorologen für heute bzw. dieses WE starke Schneefälle
   angesagt haben, und wenn die heute Abend schon einsetzen, werden wir schweren Herzens natürlich nicht durch
   die Gegend zum ISS Dome juckeln, sondern brav daheim bleiben – vor allem auch, weil wohl inzwischen die ersten
   Sporthallen wegen zu viel Schnee auf den Dächern dicht gemacht werden und mein GöGa Angst hat, ob das Dach des ISS Dome wirklich hält… 🙂 Aber mal sehen, was die Wetterlage heute Abend hergibt.

Nachfolgend übrigens wieder die Spiele der DEG vom aktuellen Monat. Es wird spannend, vor allem bei den beiden Heimspiel-Knallern gegen Krefeld und Köln sowie dem Auswärtsspiel in Berlin beim Deutschen Meister.

Januar-Begegnungen der DEG:

So, 03.01., 14.30:   Straubing – DEG  3:5
Di, 05.01., 19.30:    Hannover – DEG  1:7
Fr, 08.01., 19.30:    DEG – Iserlohn     4:2
So, 10.01., 18.30:   Mannheim – DEG 4:5 n.V.
Di, 12.01., 19.30:    DEG – Ingolstadt (Neuansetzung vom 18.12.) 5:2
Fr, 15.01., 19.30:    DEG – Nürnberg 3:4
So, 17.01., 18.30:   Straubing – DEG 4:3 n.P.
Di, 19.01., 19.30:    DEG – Frankfurt   2:1
Sa, 23.01., 19.30:   DEG – Krefeld  4:2
Di, 26.01., 19.30:    Berlin – DEG    3:2
Fr, 29.01., 19.30:    DEG – Köln       6:1
So, 31.01., 19.30:   DEG – Hamburg 3:2


Kira’s talking

Wer ist hier das Stofftier??? 

Kira says: „I’m the real Stofftier!“

P.S.: Schon die Bilder von mir als Wasserratte gesehen? Einfach nach unten scrollen und auf die vorherige Seite zurückblättern…