Monat: Februar 2010

Mal Danke sagen will

In den vergangenen Tagen bin ich von unheimlich vielen Menschen ganz toll unterstützt worden. Viele haben mir geschrieben, von ihren Erfahrungen mit behinderten Tieren berichtet, spontan Tipps gegeben und Erfahrungsaustausch angeboten – oder einfach nur mal angerufen und gefragt, wie es mir bzw. Cleo jetzt geht. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle mal ganz herzlich bedanken – insbesondere bei Alex, Dani, Daniela, Hans, Jenny und Rene, Thomas und Olli, Uschi Apelt und vor allem den Mädels aus dem Ninchen-Forum!!!

Viele haben mich auch gefragt, warum bzw. woran Flecki denn nun eigentlich gestorben ist; die OP hatte er ja überstanden. Die Antwort ist schlicht: ich weiß es nicht. Und ich werde augenscheinlich auch nicht mehr die Möglichkeit bekommen, dies vor Ort zu klären. Ich bekam am Mittwoch Morgen nur die Info, er habe Untertemperatur, liege nun (!!!) unter einer Rotlichtlampe und ich dürfe ihn erst abholen, wenn er seine Körpertemperatur selbständig halten könne. Nachmittags sollte ich mich wieder melden, aber dazu kam es nicht mehr: die Klinik rief mich um 15.55 Uhr an und meinte, er sei soeben verstorben. Warum? Keine Ahnung… Ich nehme an, sein Kreislauf hat nach dem ganzen Stress und der Fehlbehandlung zuvor nicht mehr mitgemacht, und er hatte keinen Lebenswillen mehr, so allein gelassen dort – aber das ist nur eine Vermutung… Warum er allerdings nach so einer schweren OP nicht direkt unter eine Wärmelampe gekommen ist (so kenne ich das eigentlich, und das haben mich ebenfalls viele gefragt), weiß ich auch nicht.

Tja, Fragen über Fragen. Antworten werde ich wohl nicht mehr bekommen, sind aber jetzt auch müßig.


Dringend: Platz in Gruppe für verwitwetes Kaninchen gesucht!!!

  Meine Cleo Luschohr ist nach dem Tod von Flecki verwaist. Ich bin derzeit noch ratlos, wie es weitergehen soll;
  sie darf auf keinen Fall allein bleiben, da Kaninchen nicht allein gehalten werden können (das ist absolut nicht
  artgerecht, grenzt sogar an Tierquälerei und ist z.B. in Österreich und der Schweiz auch schon unter Strafe
  verboten!). Leider dürfte es nicht einfach werden, sie mit einem anderen, einzelnen Tier neu zu
  vergesellschaften – Cleo war extrem auf Flecki bezogen… Wenn die Zusammenführung dann nicht klappt, sitze
  ich mit zwei Einzelkaninchen da! Und mal eben so „auf Probe“ ein anderes Ninchen aus dem Tierheim holen
  und wieder zurückbringen, wenn’s nicht klappt, geht in den meisten Fällen nicht!
  Am besten wäre es daher, sie käme in eine größere Gruppe zu anderen Kaninchen, wo sie sich Zeit lassen
  und sich einen neuen Partner selbst aussuchen kann. So schwer es mir fallen würde, sie wegzugeben – ich
  will in ihrem Interesse auf keinen Fall, dass sie allein bleibt… Also werde ich zumindest mal versuchen, ein
  schönes neues Plätzchen für sie zu finden; vielleicht ergibt sich ja zufällig etwas. Und wenn nicht – auch okay, dann sehen wir so weiter. Erst einmal sollen eh ein paar Tage vergehen; auch Tiere müssen trauern dürfen.
Also: wer zufällig in der Nähe wohnt und ein Herz und ein Gruppenplätzchen für eine traurige, einsame, aber sehr hübsche kleine Häsin (2 kg, 1 1/2 Jahre alt, geimpft, aber noch nicht kastriert; Kastrationskosten werden übernommen) hat – bitte melden (keine Züchter o.ä. – gelegentl. späterer Kontakt wäre sehr erwünscht)!!!


Schlafen wär‘ eine prima Alternative…

Letzte Nacht bis halb fünf wach gelegen. Ich fühle mich wie eine 80-Jährige, so gerädert bin ich. Habe seit über einer Woche nicht mehr richtig geschlafen. Erst die blöde Magen-Darm-Erkrankung, dann das Aufpassen und Bangen und Wachen tagelang bis tief in die Nacht auf dem Sofa im Hasenzimmer – Schlafen wär‘ langsam wirklich mal eine prima Alternative.
Am WE kommt Lena. Wie bringe ich ihr das mit Flecki bei? Sie hat ihn sehr gerne gehabt, oft gestreichelt und gefüttert und beim Käfig-Saubermachen geholfen… seufz*


+ Abschied


Mein lieber kleiner Flecki,
mein Spätzchen…
Alles Hoffen umsonst.
Ich war nicht bei Dir,
Du warst so jämmerlich allein,
als die Große Kälte kam
und Du über die Regenbogenbrücke gingst.
So ein kleiner, stiller, erbärmlicher Tod.
Es tut mir so bitter leid – Verzeih…
Ich hoffe, Dir geht es jetzt gut dort
auf den Goldenen Steppen.
Hoffentlich findest Du dort immer
Deine geliebten Kohlrabiblätter…

   Frauchen

 


Flecki hatte kein Glück…

Ein unendlicher Tag des Wartens. Von wegen „Flecki wird gleich heute Morgen operiert„… Heute Vormittag Anruf aus der Klinik, der OP-Plan würde umgestellt, Flecki sei erst heute Mittag dran, ich solle um 18 Uhr anrufen. Anruf um 17.45 Uhr ergab, er würde gerade erst zur OP vorbereitet, ich solle mich um 19 Uhr noch mal melden. Anruf um 19.05 Uhr: er liege gerade auf dem OP-Tisch. Ich bin dann etwas lauter geworden am Telefon wegen der ganzen Vertrösterei…

Kurz vor 20 Uhr dann der Anruf aus der Tierklinik: wir hatten kein Glück – sie haben Flecki das gesamte rechte Bein einschließlich Oberschenkel hoch in der Hüfte amputiert. Es war nicht mehr zu retten. Und ich stelle mir die Frage lieber nicht, ob es zu retten gewesen wäre, hätte man den Bruch rechtzeitig erkannt… Über Nacht bleibt er erst mal in der Klinik; die OP war wohl sehr schwer, hat sehr lange gedauert, und seinem kleinen geschwächten Körperchen geht es anscheinend nicht gut.

Keine Ahnung, wie es dann weiter geht. Ach Flecki.         

 


Massive Fehldiagnose!!! – Amputation???

Es gibt Neuigkeiten – und zwar keine guten. Die Behandlung bei Flecki schlägt nicht an, im Gegenteil: er stellte in den letzten Tagen seine rechte Hinterpfote immer weiter aus. Ich habe ihn seit Tagen unter Beobachtung, teilweise auch Nachts bei ihm im Hasenzimmer geschlafen, und für mich stellte sich immer mehr die Frage der korrekten Diagnose/Behandlung. Alles, was ich im Internet zu EC fand, war nicht konform mit seinen Symptomen; auch die Lähmungserscheinungen waren völlig anders. Ich wollte heute Abend bei unserem nächsten Termin in der Tierklinik noch einen letzten Versuch machen und dann morgen einen anderen TA aufsuchen.
Ich habe dann heute Abend nach einem Spezialisten für Nager gefragt, worauf man uns zunächst die erstbehandelnde TA empfahl – was ich rigoros ablehnte; schließlich hatte sie ja schon bei der Behandlung der vorläufigen Diagnose „EC“ das wichtigste Medikament, das Wurmmittel, vergessen. Wer dann kam, war die TA vom Samstag; sie war bisher die einzige TA in der Klinik, die uns kompetent erschien, und die auch über EC-Behandlung Bescheid wusste. Ich habe darauf bestanden, dass meiner Meinung nach keine EC vorliegt, sondern irgendeine Verletzung des Knochens/der Sehnen o.ä. – so, wie Flecki seine rechte Hinterpfote inzwischen ausstellt, tippte ich nicht mehr auf eine EC.

Flecki wurde also noch einmal geröngt – es dauerte und dauerte (ich vermute, sie hatte inzwischen auch einen Chirurgen zu Rate gezogen), und dann erschien eine sehr kleinlaute TA: es lag nie eine EC vor, sondern ein Bruch des rechten hinteren Beins, und zwar sehr weit oben, fast im Hüftknochen-Bereich!!! Dies sei aufgrund „schwammiger Knochensubstanz“ (???) nicht einfach auf dem Röntgenbild zu erkennen; ihre Kollegin hätte da aber klar einen Fehler gemacht, und sie selber auch, da sie die Erstdiagnose trotz fehlender Symptome nicht in Frage gestellt bzw. überprüft hätte!

Ich bin beinahe ausgeflippt. Der arme kleine Kerl ist seit sechs Tagen (!!!) völlig falsch behandelt worden, die ganzen Medi’s und Spritzen und Touren in die Klinik völlig umsonst, dazu die ganze Quälerei, die ich ihm unwissentlich wohl auch noch zugefügt habe… Ich habe ihn ja die ersten drei Tage, als er nicht fressen wollte (logisch: Schmerzen!!!), zwangsernährt, dazu fünf Mal am Tag in ein Handtuch gewickelt – ich mag mir die Schmerzen, die der Kleine seit Tagen haben muss, gar nicht vorstellen! Und natürlich alles ohne Schmerzmittel; die sind ja bei EC nicht angesagt!

Er muss morgen operiert werden. Sie wollen versuchen, in den Knochen einen Stift einzusetzen, aber ob das noch klappt, ist fraglich, da die Knochensubstanz an der Bruchstelle sehr „schwammig“ ist und sie nicht wissen, ob das Ganze hält. Falls sich bei der OP herausstellt, dass das NICHT geht, muss das gesamte Bein hoch im Gelenk amputiert werden.
Ob und wie das dann danach funktioniert, sei offen, meinte sie. Es gäbe Kaninchen, die auch mit drei Beinen gut klar kämen, aber es gäbe auch viele, die das nicht schaffen würden, und dann bliebe nur noch die Einschläferung. Ich musste ihn in der Klinik lassen; er wird gleich morgen operiert, ich kann am Nachmittag anrufen und fragen, wie es ausgegangen sei, und ihn dann evtl. morgen Abend schon abholen – wie auch immer, mit drei oder vier Beinen…
Bleibt auch die Frage, ob Flecki die OP überhaupt übersteht – bei DEM Stress der letzten Tage, den täglichen Klinik-Besuchen und all den Spritzen, die völlig unnötig waren, dazu erst seit zwei Tagen wieder einigermaßen Fressen…

Ich mache mir Vorwürfe ohne Ende. Ich habe von Anfang an auf einen Bruch getippt – warum habe ich meinem Bauchgefühl nicht vertraut, sondern den Ärzten? Wir Tierhalter sind verantwortlich für unsere Tiere und deren Wohlergehen – nicht die Ärzte…

Sicherlich sagen jetzt viele: „was regt sie sich so auf, ist ja nur ein Kaninchen!“ Es gibt sogar Leute, die mir gesagt haben, das lohne sich nicht, als sie von den Kosten für die anstehende OP erfuhren… Halloooo??? Ich habe die Verantwortung für ein Leben!!! Ist das weniger wertvoll, weil es „nur“ ein „kleines“ Leben ist??? Flecki ist seit fast sieben Jahren bei uns, hat uns immer nur Freude gemacht, immer nur Liebe entgegen gebracht – da frage ich nicht, was es kostet!!!

Und zum Glück mein Göttergatte auch nicht. Als die TA nach der OP fragte, schrie er noch vor mir: „Ja natürlich operieren, was denken Sie denn!?“

Danke für so einen Mann.

Flecki und sein krankes Beinchen          (=>Klick=>Großansicht)

P.S.: Das Foto ist von heute, zeigt Flecki mit seinem kranken Beinchen…
Hoffentlich hat er es morgen noch, aber MIT Schraube!
Wobei er sich da ja seinem Frauchen annähern würde, die nach ihrem Knöchelbruch auch mit Schräubchen im Knochen rumläuft… 😉


Encephalitozoon Cuniculi?

Kurz ein Lagebericht aus unserem Lazarett: dem Göttergatten geht es wieder gut, aber mir noch nicht. Habe es mit normaler Nahrung versucht; ein Schuß, der buchstäblich nach hinten losging und einen heftigen Rückfall verursachte. Also habe ich mich wieder auf Schonkost gesetzt. Mal sehen, wie es heute wird.
Sorgenkind ist nach wie vor Flecki. Ich habe mich im Internet mal schlau gemacht und dabei u.a. diesen Artikel zu EC (Encephalitozoon Cuniculi) gefunden. Dort wie auch in fast allen anderen Berichten zu EC, die ich
gelesen habe, wird unbedingt die Gabe eines Anti-Wurm-Mittels empfohlen; eine Tatsache, von der die uns zuerst behandelnde junge Ärztin in der Tierklinik augenscheinlich nichts wusste! Ich habe dann massiv auf einem entsprechenden Mittel (Panacur) bestanden und auch gleich genug für Fleckis Kumpeline Cleo mitgenommen. Es ist wirklich besorgniserregend, wie unterschiedlich der Wissensstand zu dieser furchtbaren Krankheit ist: die Ärztin, die uns heute behandelte (in der Tierklinik MG arbeiten 12 Tierärzte), wusste im Gegensatz zu ihrer Kollegin Bescheid…
Flecki wird nun mit Antibiotikum, Cortison, Vitamin B, Panacur und Bene-Bac (Darmbakterien) behandelt. Das
ist die Standard-Medikamentierung bei EC. Leider hat bisher nichts wirklich angeschlagen; bis gestern Abend ging es ihm immer schlechter, und auch die Lähmungen wurden immer schlimmer. Wenigstens das Füttern klappte einigermaßen; ich mußte ihm das Futter nicht per Spritze eintrichtern, sondern er schleckte es brav von einem Tellerchen ab, welches ich ihm unter die Nase hielt. Alle drei Stunden bekam er Futter und Tee. Nach drei Tagen (gestern, Freitagabend) begann er dann endlich, wieder ein wenig selber zu fressen, was mich sehr hoffnungsvoll stimmte. Leider scheinen aber die Lähmungserscheinungen immer schlimmer zu werden, und heute Nachmittag konnte ich mehrere Male ein ganz eigenartiges Schwanken beobachten… 🙁
Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Flecki hat ja zum Glück noch nicht die Ausfallerscheinungen, die viele Ninchen bei EC haben (verdrehter Kopf/Schiefhals/sich-im-Kreis-drehen), aber diese Lähmungen sind schlimm. Er liegt fast nur in einer Ecke, und wenn er sich bewegt, sieht es aus, als würde er „schwimmen“. Fressen klappt nur, wenn etwas direkt vor seiner Nase auf dem Boden liegt. Trinken kann er auch nicht allein; im Moment halte ich ihm mehrmals am Tag ein kleines Schälchen mit Wasser vor die Nase, aus dem er dann auch ein paar Tropfen schlabbert. Das Schälchen steht nun in einer Käfigecke; mal sehen, ob er es auch selber gebacken kriegt, daraus zu trinken. Wir müssen auch am morgigen Sonntag wieder in die Klinik. Dort werde ich noch mal die Augen nachsehen lassen; viele Ninchen werden bei EC ja auf einem Auge oder beiden blind, wenn diese getrübt sind.
Eigentlich müsste es meinem Flecki langsam besser gehen – heute ist der vierte Behandlungstag. Tut es aber nicht. In einem Vortrag einer TA (Dr. Birgit Drescher) habe ich Folgendes gefunden: „Meist gibt es eine deutliche Erholung am dritten bis fünften Therapietag, so dass die meisten Patienten nach einer Woche vollständig wiederhergestellt sind. Sollte sich trotz der aufgezeigten Therapie das Krankheitsbild weiterhin drastisch verschlechtern und insbesondere die enzephalitisbedingten Symptome zunehmen, ist die Prognose schlecht – jedoch nicht grundsätzlich infaust – und aus Tierschutzgründen eine Euthanasie abzuwägen.“
Hoffen wir also auf morgen bzw. übermorgen, der kleine Kämpfer Flecki und sein Frauchen…


Not-Besuch in der Tierklinik

   Zu allem Theater mit diesem vermaledeiten Magen-Darm-Virus habe ich nun auch noch ein krankes
   Kaninchen daheim sitzen. Heute Nachmittag stellte ich beim Säubern des Käfigs fest, dass Flecki seine
   rechte Hinterpfote nicht mehr bewegt, und dachte gleich an eine Verletzung, zumal er auch nichts
   mehr fressen wollte. Also schnell Kaninchen eingepackt und in die ganz in unserer Nähe liegende
   Tierklinik gefahren. Dort stellten wir dann zusammen mit der Tierärztin zu unserem Entsetzen fest,
   dass nicht nur Fleckis rechte Hinterpfote, sondern auch die Vorderpfote betroffen war – die gesamte rechte
   Seite sieht mehr oder weniger gelähmt aus!    
Eine Röntgenkontrolle ergab keine Verletzungen, auch nicht an der Wirbelsäule. Allerdings stellte die Tierärztin eine Linsentrübung fest, und aufgrund der Linsentrübung und der Lähmungen tippt sie nun auf eine Encephalitozoonose (Encephalitozoon Cuniculi) – ach Du Schreck! Die Krankheit ist eine parasitäre Erkrankung, tritt aber meist erst nach Jahren der Infektion auf und ist nicht ganz einfach zu diagnostizieren. Oft haben die Kaninchen dabei einen ausgeprägten Schiefhals und drehen sich ganz schrecklich im Kreis, wenn das Gehirn betroffen ist. Etwas, was bei Flecki bisher noch nicht zu beobachten ist, aber halt leider schon die Linsentrübung und die Lähmungen… Ganz besorgniserregend: er frisst nicht! Das ist fast das Schlimmste; ich muss ihn ab morgen zwangsernähren, wenn er heute Abend oder morgen früh nicht wieder mit dem Fressen beginnt.
Also: keine guten Aussichten, zumal er ja schon klinische Symptome zeigt. Und: das Ganze ist ansteckend! Ich habe ihn nun erst mal von Cleo, seiner Kaninchengefährtin, getrennt, was beide ganz schrecklich finden… Unter ganz besonders blöden Umständen können sich sogar Menschen infizieren, was ich wirklich überhaupt gar nicht mehr schön finde! Flecki wird nun mit Antibiotikum, Cortison, Vitamin B und Darmbakterien behandelt; einen Teil davon muss ich ihm daheim selber eintrichtern, den Rest (vor allem das Cortison) kriegt er erst mal per Spritze. Wir müssen morgen wieder in die Tierklinik und werden dann auch Cleo zum Nachsehen mitnehmen, obwohl sie bisher keine Symptome zeigt.
Tja. Es ist echt zum Heulen. Mir gehts selber schon dreckig genug, und nun noch sowas! Irgendwie kommt immer alles gleichzeitig! Okay, ICH werde schon wieder gesund, aber Flecki??? Das Schlimmste ist, dass ich ihn nicht retten kann, wenn er nicht wieder von allein frisst. Ich habe diese Zwangsfütterungs-Geschichte schon mal durchgemacht (vor Jahren mit Klopfer, Fleckis Vorgänger); das Ganze ist bei Kaninchen sehr schwierig und sehr zeitaufwändig, und leider längst nicht immer von Erfolg gekrönt. Damals habe ich es nicht geschafft… hoffentlich schaffe ich es dieses Mal…


Ich nu auch

Aktuelles von der Magen-Darm-Grippe-Front: ERWISCHT!
(Di, 16.02., 20 Uhr)


Tee, ToiPa und Mini-Zwieback

Habe vor ein paar Tagen meine ganz private Krankenstation eröffnet. Erster Patient war ich selber, mit meiner noch nicht völlig auskurierten dicken Erkältung. Fies, wenn vor allem der Schnupfen nicht weggeht… Aber zu ertragen. Und ja eigentlich wieder auf dem Weg der Besserung.
Am Sonntag trudelte dann Enkelkind Lena ein. Käseweiß im Gesicht und spitze Nase – nanu, was war denn los? „Magen-Darm-Epidemie im Kindergarten„, seufzte der ebenfalls blass aussehende andere Opa, der als Chauffeur fungierte, und murmelte was von „viele Kinder krank„, „Erzieherin auch„, „Kindergarten zeitweise geschlossen“ sowie „Meldung ans Gesundheitsamt„. Oha! Lena selber war auch einige Tage lang krank gewesen, aber es ging ihr wohl wieder besser. Dafür hatte sie es erfolgreich geschafft, ihren Papa und schließlich auch dessen Eltern mit ihren Viren/Bakterien an- und darnieder zu strecken: “ jetzt liegen wir flach„, so Opa II, schon im Gehen befindlich. 
Das konnte ja heiter werden. Die letzten Tage waren dann auch dementsprechend; von wegen ‚Lena ging es besser‘! Ich pendele seitdem zwischen Küche, Kinder- und Schlafzimmer. Gott sei Dank haben wir ja drei WC’s im Haus; das „Mädchenklo“ von Lena und mir unterzog ich jeden Tag einer Komplettreinigung mit Sagrotan. Half auch; ICH blieb bisher „clean“. Dafür ging es letzte Nacht prompt bei meinem Göttergatten los: als er um 01.30 Uhr begann, in unregelmäßigen Abständen Richtung Bad zu stürzen, schwante mir Böses… Die Nacht war kurz, sach ich Euch. Was ’n Gerenne! Zum Glück hatten wir gestern noch ein paar Kleinigkeiten wegen Lena besorgt, die wir nun gut gebrauchen können: Salzbrezeln, Fencheltee, Mini-Zwieback. Und ’ne Großpackung Toilettenpapier….
Melde mich also bis auf weiteres erneut für ein paar Tage ab. mrrrgh*