Monat: Juni 2010

Bei diesem Wetter…

… komme ich irgendwie zu nix. Ich bastele seit geraumer Zeit an meiner neuen Foto-Page herum, die eigentlich in ein paar Tagen fertig sein soll, aber dieses Wetter lässt meinen Kopf rauchen und folglich bin ICH anstelle der Homepage fertig… Außerdem wollen auch die ganzen Blumen und Pflanzen im Garten trinken; für’s Wässern brauche ich jeden Abend (wenn es langsam etwas kühler wird und frau sich eigentlich gut an den Laptop setzen könnte) mindestens eine Stunde! Am WE kommt übrigens Lena zum Baden; wir werden angesichts der hohen Temperaturen dann übermorgen wieder unseren großen Pool füllen. Und am Samstag steht gemeinschaftliches Fußballgucken mit ein paar Nachbarn an. So, und nun verabschiede ich mich an den Laptop – heute Abend hat frau ja glatt mal Zeit: kein Fußball… 😉


Verrückt!!!

Ein paar Sport-Splitter…

  … vom Fußball:
  Die Engländer sind nach dem Einzug der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika
  am Sonntag um 16 Uhr der nächste Gegner der Deutschen.  Na toll! Anscheinend sind die „Three Lions“
  aber auf dem Stand von 1945 stehen geblieben: zumindest deren Presse. Vor dem Spiel gegen die
  Deutschen macht sich heute in den Gazetten wieder jede Menge an Geschmacklosigkeiten breit. So ist
  heute in der „Sun“ zu lesen: „Macht Euch bereit für die deutsche Kriegsmaschine, der alte Feind hat
                                                 das Achtelfinale gegen
England gebucht!“ Überhaupt hat die „Sun“ noch andere Gemeinheiten parat: z.B. die Aufforderung „Get ready for Germ warfare!“ (Haltet Euch bereit für den Bazillen-Krieg!) – ein ätzendes Wortspiel aus „Germany“ und „Germ“, dem englischen Wort für Bazille, Bakterium oder Krankheitserreger. Fast harmlos dagegen der „Daily Star„, der die Deutschen historisch verquer als Hunnen bezeichnet: „Der Job ist erledigt, jetzt geht’s gegen die Hunnen!“ Schon vor Beginn der WM hatte sich der „Daily Star“ prompt altem Sprachgebrauch bedient: das schwarze Trikot der deutschen Nationalmannschaft wurde mit einer SS-Uniform verglichen, die Deutschen würden im „Nazi-Style“ auftreten.
Au Mann, Fußball ist doch kein Krieg! Lernen die das auch mal, dass wir nicht mehr 1945 haben und die deutschen Fußballer keine „Tanks“ (=Panzer) sind??? Tja, da fällt mir doch ARD-Experte Mehmet Scholl ein, der gestern bei der Analyse des auch nicht eben souveränen 1:0-Sieges von England zu einem englischen Spieler einen Spruch brachte á lá „aua, mein Gott, wenn der diesen Kopfball erwischt hätte – aber wer weiß, vielleicht gibt es da nichts, was weh tun könnte…“

… Sprüche WM 2010:
„Wenn das so weitergeht, dann sehen wir beim Finale nur die Ersatzmannschaften.“
   (Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Giovane Elber aus Brasilien über die Kartenflut bei der WM)
„Der kann doch kein Deutscher sein! Podolski verpatzt einen Elfmeter… aber er wurde auch in Polen geboren“
   (Die englische Zeitung „Daily Mail“ nach Deutschlands 0:1-Niederlage gegen Serbien über Deutschlands ersten
    vergebenen Strafstoß bei WM-Turnieren seit 1974)
„Er wollte morgens, nachmittags und abends trainieren. Wir haben ihm ein Beruhigungsmittel gegeben, damit er gelassener wird.“
   (Brasiliens Nationaltrainer Carlos Dunga über den Tatendrang seines Stars Kaka)
„Dann bauen wir erstmal einen Damm.“
   (Bastian Schweinsteiger zur Nachricht, dass das deutsche WM-Quartier in einem Hochwassergebiet liegt)
„Ich werde nicht über einzelne Spieler reden – aber Rooney spielte nicht wie Rooney.“
   (Englands Teammanager Fabio Capello auf die Frage, ob er etwas zur desaströsen Leistung seines Stürmerstars Wayne Rooney
   beim 0:0 gegen Algerien sagen könne)
– „Die Wahrheit ist, dass wir ein lächerliches Land sind.“
   (Italiens Kapitän Fabio Cannavaro zur Kritik an der Prämie von 240.000 Euro, die jedem italienischen Spieler für den Titelgewinn
    versprochen wurde)
„Es ist ein großes Glück für das Turnier, dass es bei der WM bislang so viele Fehler von Torhütern gab. Ansonsten wären bislang
    wohl sehr wenige Treffer gefallen.“
   (Franz Beckenbauer
in einer Kolumne in der südafrikanischen Tageszeitung “The Sowetan” über die WM2010 in Südafrika)
   Anmerkung der Bloggerin: geht das, NOCH weniger Tore???

So, und abschließend ein Klassiker und einer meiner absoluten Lieblingssprüche:
– „Das da vorn, was aussieht wie eine Klobürste, ist Valderrama.“
  (ZDF-Kommentator Bela Rethy über den kolumbianischen Mittelfeldregisseur. Als Kapitän führte Carlos Valderrama die Mannschaft
  seines Heimatlandes zu den Weltmeisterschaften 1990, 1994 und 1998)

  … vom Tennis:
  In Wimbledon wurde gerade Tennisgeschichte geschrieben. Der Amerikaner John Isner (25) und der Franzose
  Nicolas Mahut (28) brachen alle Rekorde und spielten sich in die Geschichtsbücher: ihr Match musste am gestrigen Mittwoch beim Stand von 59:59 im fünften Satz wegen Dunkelheit abgebrochen werden. Dabei wurde gestern nur der fünfte Satz gespielt, nachdem nach vier Sätzen am Dienstag ebenfalls schon wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. Gestern standen die beiden ganze 7:06 Stunden auf dem Platz… Und der Wahnsinn ging weiter: heute Nachmittag standen sich die beiden auf Court 18 erneut gegenüber, um ihr Match zuende zu spielen; angefeuert von vielen vielen Fans. Die stürmten wie die Wilden den Platz, um bei diesem historischen Event dabei zu sein. Letzten Endes gewann John Isner den fünften und letzten Satz mit 70:68 (!!!). Noch nie gab es ein längeres Match in der Tennis-Geschichte; insgesamt dauerte das Spiel 11:05 Stunden! Aufschlagen können die Spieler übrigens ganz gut: Mahut feuerte 103 Asse ins Feld, der 2,06 Meter große Isner sogar 112. Angesichts des Endstands von 70:68 schien es mit den Returns allerdings zu hapern…

P.S. Und noch ein letzter Satz zum Fußball: Frankreich draußen, Italien draußen. Das tut mir jetzt aber echt leid. Wahnsinnig leid. Echt unheimlich leid. Ganz furchtbar leid. Muss ich ganz ehrlich sagen… 😉


Cover-Band sucht Sänger!

Ein Anliegen in eigener Sache:

     Neue rockige Cover-Band (28-50) aus Mönchengladbach sucht
     Vocals (am liebsten m) – instrumental alles da, außer Gesang…

Bei Interesse bitte hier im Blog oder unter dieser Mail-Adresse melden!


Moderne Kunst!??

Im Urlaub kann man ja nette Kurz-Trips machen: gestern sind wir nach Essen gefahren und durch das Einkaufszentrum am Limbecker Platz gebummelt. Sehr nett dort; schöne helle Architektur, viele Läden über drei Etagen verteilt, darunter mehrere „Kitsch- und Kram“-Läden zum Stöbern. Auch die Stadt selber hat uns überrascht: das, was wir von Essen gesehen haben, machte einen modernen, freundlichen und dank vieler Bäume auch sehr „grünen“ Eindruck – das Klischée vom stinkenden, dreckigen Ruhrgebiet kann man sich allmählich wirklich abschminken.
Und weil wir schon mal da waren, wollten wir auch gleich noch ein wenig Kultur mitnehmen und besuchten das weltberühmte Folkwang-Museum. Dort gibt es z.Zt. eine Ausstellung namens „Das schönste Museum der Welt„, in deren Mittelpunkt die Sammlung des Museums an sich steht. Zuerst einmal sahen wir jedoch – nichts. Wie viele andere Besucher auch. Am Eingang stand zwar links an einer Wand ein kleiner Hinweis, dass der Teil „Fotografische Sammlung etc.“ gerade geschlossen ist – nur dachten wir, dies beziehe sich auf einen oder höchstens zwei Säle und nicht auf den gesamten linken Teil des Museums! Also irrten wir mit ziemlich fassungslosen Gesichtern durch die leeren, weißen, riesigen Räume und kamen uns schon ziemlich vereimert vor. Irgendwie dürfte es doch wohl kein Problem sein, am Eingang mal ein vernünftiges und vor allem GRÖßERES Hinweisschild aufzustellen… Das Beste war: in diesem völlig leeren Teil (der Altbau) fanden dennoch Führungen statt! Was zum Geier haben sich die Menschen da angeguckt???
In einer Ecke fanden wir dann endlich die ersten Bilder. Und eine Skulptur. Die bestand aus zwei Holzlatten, Maschendraht, etwas Farbe und einer angepinselten Ledertasche. Hm ja. Modern halt. Und die Bilder… das eine war riesig hoch, ziemlich schmal, fast komplett schwarz, nur unten am Rand erblickte man einen welligen weißen Streifen. Das Ganze hatte angeblich mit der Griechischen Antike, der Auferstehung des Odysseus oder irgendwem aus der griechischem Mythologie zu tun. Soso. Schwarzes Bild mit weißem Streifen. Griechische Antike. Klaro.
Nun gut, also zu den bekannteren Malern gewechselt. Von denen hat das Museum ja einiges an Werken zu bieten, u.a. von Van Gogh, Renoir, Gauguin, Cézanne, Manet, Matisse, Nolde, Liebermann, Modersohn-Becker, usw. Ich habe dabei festgestellt, dass ich nie ein Fan des Expressionismus werde und auch nicht der Moderne; ich mag nun mal vor allem den Impressionismus mit dem unvergleichlichen Monet, und auch sehr die Vertreter aus früheren Jahrhunderten. Aber zum Glück ist und bleibt Kunst ja Geschmacksache…
Van Gogh war schön, von Renoir gab es ein wunderschönes Bild einer Spaziergängerin, und die berühmten „Roten Pferde“ von Franz Marc sehen in Natura einfach toll aus, sehr kraftvoll, sehr leuchtende Farben. Aber sonst? Oh je! Die Gesichter von Emil Noldes Christus-Altar ließen mich schaudern, Kandinsky muss auch nicht sein, ach ja, ein paar Teller aus Asien gab es noch, Holzfiguren aus Java, irgendwie war das alles doch eher enttäuschend. Sehr eigenartig auch die Menschen, die dort herum liefen: alle mit wichtigen Gesichtern und Möchtegern-Kunstkenner-Kommentaren – oh weh…
Nein, den Besuch hätten wir uns sparen können. Vielleicht war ich auch einfach zu enttäuscht, weil ich gerne
die Fotografische Sammlung gesehen hätte? Egal. Dafür haben wir heute viel Natur getankt, bei einem
Besuch im Sauerland am Biggesee. Die berühmte Atta-Höhle, eine von Deutschlands größten Tropfstein-Höhlen, haben wir auch beguckt: wirklich schöne Stalagmiten, Stalaktiten und Stalagmaten (na, was ist nu was???), aber warum man dort nicht fotografieren durfte, ist mir ein Rätsel (natürlich haben sich alle an das Verbot gehalten! 😉 ). Ein Rätsel auch, warum man das Ganze (vor allem die Führung) nicht etwas peppiger gestaltet hat. Und erst recht ein Rätsel, warum irgendwelche bekloppten Jugendlichen unbedingt ihre Initialen in einen über 1,5 Millionen gewachsenen/getropften Stein ritzen mußten…
So, und nun guckt frau gemütlich weiter Fußball-WM und freut sich über den 1:0-Sieg der Schweiz gegen den Titelfavoriten Spanien.            Da sach ich doch nur: Hopp Schwyz!

Und die Moral von der Geschicht‘: wo Kunst dran steht, ist nicht unbedingt auch Kunst drin!



Törööö…

   Tag 1 der Fußball-WM ist ja nun rum. Egal, wie das Ganze hinterher ausgeht, eins weiß ich jetzt schon: diese
   verdammten Vuvuzelas nerven!!! Ein einziger Dauerton – und das über 90 Minuten – puh…
Mit Wehmut denke ich da an unsere WM vor vier Jahren zurück, bei der ich das Glück hatte, einige Spiele live im Stadion zu verfolgen. Was gab es da nicht alles für nette, kreative Fangesänge und Anfeuerungsrufe! Natürlich das heimische „Deut-schland klatsch klatsch klatsch„. Oder das lustige „Mechiko Mechiko ra ra ra„. Sehr sympathisch auch das „Hopp Schwytz“ mit dem Kuhglocken-Gebimmel. Und die bekloppten Engländer, die gar ganze Blaskapellen mitgebracht hatten. Auf jeden Fall sorgte alles zusammen für muntere Abwechslung beim Gucken/Hören. Soviel ich weiß, gab es das übrigens in den südfrikanischen Stadien bis Mitte der 90er auch. Und nu? Andauernd nur Getröte! 🙁
Jaja, Vuvuzela = Südafrika-Nationaltröte. Will denen ja auch keiner verbieten. Trotzdem. Wenn das so bleibt, geht die WM zumindest für mich stimmungsmäßig ziemlich in die Hose. „Die Welt zu Gast bei Imkern“ oder wie? Mal abgesehen davon, dass das Getöse nach zehn Sekunden total langweilig ist, warte ich irgendwie ständig drauf, dass mich ein agressiver Bienenschwarm anfällt. Oder vielleicht jemand hinterhältig „Benjamin Blümchen“ schreit. Och nööö. 
Bin mal gespannt auf das Spiel zwischen England und den USA heute Abend. Die beiden Länder haben, glaube ich, ziemlich große Kartenkontignents bekommen, und ich hoffe, dass von denen doch ein paar mehr Fans im Stadion sind. Vielleicht setzen sich ja wenigstens die englischen Fans mit ihren Gesängen streckenweise gegen das „möööp“ durch…
Mein Apell an die TV-Sender: Außenmikrofone runter- oder abschalten (notfalls ich)! Sollte doch gehen im Zeitalter der Technik. Ich befürchte nur, das bringt wahrscheinlich nicht ganz so viel wie erhofft, weil man das dusslige Getröte ja wohl kilometerweit und somit auch noch über das Mikro des Kommentators hört.

Und die Moral von der Geschicht‘: pust in keine Vuvu nicht… In diesem Sinne: tröööt törööö mööööööööp*


Es gibt doch keine doofen Fragen…

Amüsantes zur Fußball-WM 2010 in Südafrika

    
    
    
Diese Fragen über Südafrika wurden auf einer südafrikanischen Tourismuswebseite gestellt
     und vom Webmaster der Seite beantwortet. Dieser hatte offensichtlich richtig gute Laune!

F: Werde ich in den Straßen Elefanten sehen? (Frage aus den USA)
A: Hängt davon ab, wie viel Alkohol Sie trinken.

F: Ist es sicher, in den Büschen in Südafrika herumzulaufen?(Schweden)
A: Hm – es ist also wahr, was man über die Schweden sagt!?

F: Wie läuft die Zeit in Südafrika? (USA)
A: Rückwärts. Bleiben Sie nicht zu lange, sonst sind Sie zu klein, um allein wieder zurückzufliegen.

F: Gibt es ATMs (Geldautomaten) in Südafrika? Und können Sie mir bitte eine Liste von diesen in Johannesburg, Kapstadt, Knysna und Jeffrey’s Bay schicken? (GB)
A: An was ist Ihr letzter Sklave gestorben?

F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika schicken (USA)?

A: Aus-tra-li-en ist die große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, wo es keine… ach, vergessen Sie’s. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen Sie nackt.

F: Welche Richtung ist Norden in Südafrika? (USA)
A: Sehen Sie nach Süden und drehen Sie sich dann um 180 Grad.

F: Kann ich Besteck in Südafrika einführen? (UK)
A: Wieso? Nehmen Sie doch die Finger, genau wie wir.

F: Gibt es Parfum in Südafrika? (Frankreich)
A: Nein, brauchen wir nicht. WIR stinken nicht!

F: Können Sie mir die Regionen in Südafrika nennen, wo es weniger Frauen gibt als Männer? (Italien)
A: Ja, in Nachtclubs für Schwule.

F: Feiern Sie Weihnachten in Südafrika? (Frankreich)
A: Gelegentlich – das heißt ungefähr einmal im Jahr.

F: Gibt es die Beulenpest in Südafrika? (Deutschland)
A: Nein. Aber bringen Sie sie doch mit!

F: Werde ich dort Englisch sprechen können? (USA)
A: Sicher – wenn Sie diese Sprache beherrschen, können Sie sie auch dort sprechen.

F: Bitte schicken Sie mir eine Liste mit Krankenhäusern, die ein Serum gegen Klapperschlangenbisse besitzen. (USA)
A: Klapperschlangen gibt es nur in A-me-ri-ka, wo Sie herkommen. In Südafrika gibt es nur vollkommen harmlose Schlangen – diese können sicher gehandhabt werden und eignen sich hervorragend als Spielkameraden für Hamster und andere Haustiere.

F: Gibt es Supermärkte in Kapstadt, und gibt es das ganze Jahr über Milch? (Deutschland)
A: Nein, wir sind eine Nation von streng veganischen Beerensammlern. Milch ist bei uns illegal.

F: Regnet es eigentlich in Südafrika? Ich habe im Fernsehen noch nie gesehen, dass es regnet.
Wie wachsen dort dann die Pflanzen? (UK)
A: Wir importieren alle Pflanzen voll ausgewachsen und buddeln sie hier ein. Dann schauen wir zu, wie sie langsam eingehen…  


Sommergrippe

   
    Iiih, wie fies ist das denn; mitten im Sommer erkältet zu sein, zu schniefen wie verrückt und sich die Seele aus dem Leib
    zu husten! Melde mich mal ein, zwei Tage ab in Richtung Sofa und Hühnersuppe… 


Wir sind die Besten der Welt!

Es war wieder Lena-Wochenende. Und warm. Sogar heiß. Also Planschbecken aufgestellt. Dummerweise ist Lenas altes kaputt, hat am oberen Ring ein Loch. Praktischerweise gibt’s im real,- ein Sonderangebot eines Riesen-Pools: drei (3) Meter lang… Also ist der Ippi losgefahren und hat das Teil gekauft. Unser Garten war zwar fast voll durch das riesige Teil, aber Lena und Ippi hatten ihren Spaß; die Immi ist wegen ihrer Erkältung lieber draußen geblieben. Tja, und wir sind nun die besten Großeltern nördlich des Äquators – vielleicht sogar der ganzen Welt… 😉

Anbei zwei Schnappschuss-Pool-Fotos; da der GöGa unerkannt bleiben wollte, allerdings nur Übersichtsfotos (=>Klick=>größer!)

Unser neuer Pool                   Lena im neuen Pool


Auf gen Holland!

Selbstverständlich haben wie viele andere NRW’ler heute auch mein GöGa und ich den freien Tag (bei uns in NRW ist heute Feiertag wg. Fronleichnam) dazu genutzt, um nach Holland (pardon: in die Niederlande) zu gondeln und dort auf Shopping-Tour zu gehen. Habe ich noch nie gemacht; in einem dieser Outlet-Center war ich auch noch nie, also warum nicht mal ausprobieren? Ziel unseres Ausflugs war das Outlet-Center in Roermond. Ankunft so gegen 11.30 Uhr – und jede Menge Trubel! Du liebes Lieschen, SO hatte ich mir das nicht vorgestellt… Eigentlich fand ich das ganze Unternehmen ja sehr lustig, zumindest am Anfang: man bummelt quasi durch eine Mini-Stadt, und rechts und links reihen sich Hugo Boss, Armani, Dolce & Gabbana, Adidas und Prada aneinander. Das Ganze ist wie ein Mini-Disney-Land – oder Entenhausen! Die Polizisten, die da herumlaufen, sehen jedenfalls original aus wie die aus Entenhausen! 😉
Irgendwie macht Shopping aber keinen Spaß, wenn man nicht mal in die Läden reinkommt, weil sie vollgestopft sind mit kaufwütigen deutschen Touri’s… zu denen wir selbstverständlich NICHT gehörten… 😉 Nach gut 1 1/2 Stunden haben wir die Flucht ergriffen. Hatten bis dahin nichts gekauft, man stelle sich das vor! Bis frau uuunbedingt noch mal in einen dieser Läden rein musste, in denen es u.a. auch Taschen gibt. Mehr sach ich jetzt nicht. Den Namen schon gar nicht. Nee. Nein. Nada. Ganz bestimmt nicht. Auch nicht unter Folter. Hm… obwohl… Okay, nur soviel: ist aus schmuseweichem schokofarbenem Leder… ein Trauuum….
Danach noch ein Abstecher in eine riesengroße Gärtnerei. In der haben wir mindestens genauso lange zugebracht wie in dem Outlet-Center. Herausgekommen ist dabei was rosa Blühendes „für vornevor“ und was Niedlich-Kitschiges zum Fußabtreten, auch „für vornevor“. Mach ich die Tage mal ein Foto von.
P.S.: Noch ein Tipp: in Holland nie Erdbeerkuchen bestellen! Ist nicht wie hier ein Obstkuchen mit dick Erdbeeren druff, sondern ein Tortenboden mit Creme und zwei armseligen, in Scheibchen geschnittenen Erdbeeren drauf drapiert…. Nach dem Essen des Ganzen ist einem grottenschlecht. Phü.


Dunkel war’s…

… der Mond schien helle… Kaum zu glauben: nach nur einem Jahr sind (dank unseres netten Nachbarn, der sich erbarmte) endlich unsere Rollos im Schlafzimmer angeschlossen! Hipp hipp hurra! Tolle Wurst! Hat aber auch Nachteile: bin heute Nacht im Dustern volle Kanne mit dem rechten Fuß gegen den Bettpfosten gerummst und laut jammernd auf einem Bein durch die Gegend gehopst. Aua aua aua aua aua aua… Kann man sich an einem Bettpfosten eigentlich ’nen Zeh brechen???