Monat: Januar 2011

Oskar Ante Portas

Von unserem Gartenhaus-Kater Oskar habe ich ja schon erzählt (siehe hier und hier). Als es draußen wärmer wurde, hat er uns bzw. unser Gartenhäuschen verlassen, kam aber getreulich jeden Tag zum Fressen. Denn seit einiger Zeit gibt es nicht nur TroFu, sondern auch Nassfutter. Letzten Sonntag hatte ich wegen des Studiofotografie-Workshops jedoch vergessen, ihm sein Pöttchen hinzustellen; prompt saß er am nächsten Morgen auf der Terrasse und schaute nach, wo ich denn bliebe. Das hat er beibehalten – inzwischen kommt er unsere Terrasse jeden Tag besuchen, und zwar vier bis fünf Mal. Er schaut neugierig ins Wohnzimmer und pfötelt an der Scheibe (die, nebenbei bemerkt, inzwischen auch dementsprechend aussieht!).
Das wäre ja alles nicht schlimm, sondern im Gegenteil sehr niedlich. Wenn, ja wenn nicht meine Mädels jedes Mal einen halben Herzinfarkt kriegen würden! Oskar ist ganz lieb und guckt und pfötelt, aber vor allem meine alte Wach-Katze Cindy schreit und kreischt und brüllt und faucht sich die Seele aus dem Leib, sobald sie nur ein Fitzelchen von ihm sieht. Mit ihrem Theater hat sie Kira angesteckt, die nun ebenfalls mit dickem Flaschenbürsten-Schwanz vor der Scheibe hockt und nach Leibeskräften mit tiefer Stimme brummt. Das Ganze hört sich so an, als würde mindestens eine Katze gerade massakriert – und man fällt wirklich vor Schreck fast vom Sofa, wenn unten die Schreierei losgeht. Felix und Billy verkrümeln sich jedes Mal vor Angst; denen sind die ausflippenden Weiber nicht geheuer…
Und nun? Anscheinend bin ich dazu verdonnert, mein restliches Leben in Dunkelheit zu verbringen. Ruhe ist nämlich nur, wenn wir die Rollos vor besagte Terrassentür ziehen. Was dazu führt, dass unser Wohnzimmer komplett duster ist. Demnächst mutiere ich zum Vampir. Oskar, pass bloß auf… nicht, dass ICH dann Hunger habe… 😉

Hier ein neues Bildchen von Oskar – wenn ihn jemand erkennt und weiß, ob er nicht doch irgendwo hingehört: bitte melden!

Oskar - und das soll ein Streuner sein???    (=> Klick aufs Bild macht groß!)


Und hier mal ein kleines Video mit Oskar, Kira und Cindy – wer wissen will, wie sich das Theater anhört…
In die Katzenwelt-NEWS habe ich es übrigens auch gestellt.
Aber Vorsicht: bitte die Lautstärke runter drehen… 🙂


Seminar „Studiofotografie“ in Krefeld

   Am vergangenen WE war ich unterwegs: mehrtägiges Seminar in Krefeld zum Thema „Studiofotografie„. Dozent war
   Dirk Böttger, u.a. Buch-Autor mit eigenem Studio in Krefeld und Canon-Experte. Okay, letzteres war für mich als Nikonianerin
   nicht ganz so interessant 😉 , aber ich habe sehr viel gelernt! Und obwohl ich schon seit vielen Jahren fotografiere: Lernen kann man nie genug! Zumal ich ja jahrelang nur presse- und kaum studiomäßig unterwegs war…
Am ersten Tag ging es um Table-Top und Stills – und zwar vor allem um die richtige Belichtung. Manueller Weißabgleich, Belichtungsmessung mittels Graukarte, Schärfe richtig setzen mit Auswahl des richtigen Fokus-Punktes, Plus-Minus-Korrektur, Belichtungsreihen und sowas. Dirk hatte verschiedene Stationen aufgebaut, an denen wir uns „austoben“ konnten: z.B. Fotografieren einer Platine auf verschiedenen, farbigen Kartons, Blümchen in einem Lichtwürfel, weißer Teddy auf weißem und schwarzer Teddy auf schwarzem Hintergrund, oder Glassteine auf einer Durchlichtplatte. Auch wenn ich bei diesen Themen schon einiges an Hintergrundwissen hatte, habe ich doch viel hinzu gelernt. Vor allem die letzte Aufgabe stellte sich als ganz schön schwierig heraus: entweder war die verflixte Milchglasplatte gelbstichig oder die Glassteine nicht blau oder zu hell oder… arrrg*
Am nächsten Tag stand Portrait-Fotografie auf dem Programm. Vor allem mit Studioblitzen – jetzt wurde es für mich richtig spannend, weil ich mir ja vor kurzem welche zugelegt habe und dies auch Thema der nächsten Treffen unseres kleinen Fotoclubs werden wird. Wir haben verschiedene Blitze aufgebaut; zunächst einen, dann langsam rangetastet, bis hin zu sechs Blitzen. Dirk stand uns Modell, und wir machten nacheinander unsere Aufnahmen der verschiedenen Lichtsituationen. Klappte im Rundlauf ganz prima.
Hinterher gabs übrigens ein Lob von Dirk Böttger: der Kurs habe konzentriert gearbeitet und sich auch gegenseitig geholfen. Empfand ich auch so, stimmt. Kein Vergleich mit meinen Erfahrungen bei einem Portrait-Workshop an der VHS in Mönchengladbach… wenn ich nur an DEN chaotischen Kurs denke… Auch cool: in Krefeld muss man sich keine Butterbrote mitnehmen; die haben dort ein tolles kleines Bistro mit gutem Essen, geben Vormittags eine Karte zum Aussuchen rund, und Mittags geht dann der ganze Kurs gemeinsam futtern.
 

Was habe ich nun bei diesem Workshop gelernt?

  • Dass man bei Dozent Dirk Böttger unbesorgt Kurse buchen kann: Umgangston, Inhalte etc. sind klasse.
  • Dass man im Studio am besten mit schwarzem Hintergrund anfängt – und mit einer Lichtquelle (gibt ja auch nur eine Sonne).
  • Dass ein Blitz-Belichtungsmesser ein sehr sinnvolles Zubehör ist.
  • Dass man an meiner D300 tolle Sachen in den Untermenüs einstellen kann, in dessen Tiefen ich vorher noch nie vorgedrungen war.
  • Dass man folglich jede Gebrauchsanleitung wirklich GENAU lesen sollte.
  • Und dass es noch einmal riesige Unterschiede zwischen Kameras verwandter Baureihen wie z.B. D90 und D300 gibt; allein die Farbstimmung der D300 ist ganz anders…
  • Dass Nikons zum Ärger der Canon-User anscheinend mehr Belichtungsspielraum haben: unsere Canonen mussten alle schon Blende 16 einstellen, während wir Nikonianer noch mit 22 arbeiten konnten, hihihi!

Und die wichtigste Erkenntnis:

  • Dass man für Studio-Fotografie leider viel Platz braucht, wir an unser Haus also demnächst anbauen müssen…    

Anbei ein paar Workshop-Fotos vom Tabletop-Tag; nichts Besonderes, nur als Anschauungsmaterial…
(=> Klick aufs Bild macht größer!)

Blümchen I         Blümchen II          Blümchen II           Blümchen IV          Steinchen auf Durchlicht


Holocaust-Gedenktag 2011

Gestern, am 27. Januar, war Holocaust-Gedenktag. An diesem Tag wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht; in Deutschland ist der 27. Januar ein nationaler Gedenktag und wird seit 1996 begangen. Damals, am 3. Januar 1996, wurde der Holocaust-Gedenktag vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog proklamiert und auf den 27. Januar festgelegt. Am 27. Januar 1945 hatten nämlich Soldaten der Roten Armee die letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau befreit. Der Tag will aber nicht nur an die rund sechs Millionen Juden, sondern an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern: neben Juden auch an Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

“Holocaust” kommt übrigens ursprünglich vom griechischen olokautev, was “ein Brandopfer darbringen” bedeutet und die englische Bezeichnung für den Massenmord in den Verbrennungsöfen der Konzentrationslager im Dritten Reich ist. Die jüdische Bezeichnung bedeutet “Tag der Schoah” kommt vom neuhebräisch Begriff Shoah, der die Tötung einer grossen Zahl von Menschen oder eines ganzen Volkes bezeichnet und sich insbesondere als Begriff für die Verfolgung, Gettoisierung und Vernichtung der europäischen Juden während der NS-Herrschaft in Deutschland und Europa eingebürgert hat. 

Dieses Jahr gab es im TV doch einiges zu sehen; leider wie immer meist erst zu später Stunde, um Mitternacht, aber es wurden doch einige gute Doku’s und Filme gezeigt. Dabei habe ich gelernt (was ich in diesem ganzen Ausmaß auch noch nicht wusste), dass Auschwitz eigentlich nicht nur ein KZ war, sondern ein ganzer Komplex: bestehend aus dem Stammlager Auschwitz I, dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (II) und Auschwitz-Monowitz (III) – und rund 50 weiteren Lagern, Betrieben, Bauernhöfen, einer Forschungsanstalt, Zweigstellen von Firmen wie Siemens oder IG Farben usw. Also eine riesige Anlage, verstreut über viele Kilometer; Monowitz lag z.B. sieben Kilometer vom Hauptlager entfernt.

Tipp: hier unter diesem Link gibt es eine wirklich tolle Seite über Auschwitz mit vielen Ansichten und Fotos – und auch einem drehbaren Rundum-Panorama von der berühmt-berüchtigten Rampe. Unbedingt mal ansehen!


„Der Untergang“ von Bernd Eichinger

A propos Film: ich habe mir mal angeschaut, welche Filme der gerade verstorbene Bernd Eichinger alle so gemacht hat: sei es nun als Produzent, Drehbuchautor oder Regisseur. Die Liste ist lang – mehr dazu gibt es in der Wiki. Vorgestern Nacht wurde anläßlich des Todes von Bernd Eichinger übrigens auch „Der Untergang“ über die letzten Tage von Hitler in der Reichskanzlei gezeigt – Eichinger hat das Drehbuch zu diesem Film geschrieben und ihn auch produziert. Ich habe ihn mir seinerzeit bereits im Kino angesehen, was mich aber nicht daran hinderte, vorgestern bis 01.45 vor dem Fernseher zu kleben. Und auch jetzt war ich wieder erschüttert von den realistischen Szenen… 
Im Kino waren damals am Ende des Films übrigens alle Besucher sekundenlang ganz still. Und haben danach Beifall geklatscht.  
Deutschland hat mit Eichinger wirklich einen Großen verloren.  


Neue Katzenfotos von Billy und Kira!

     In der Katzenwelt gibt es in den NEWS neue Bilder von Billy the Kid und Kira.
    
     Ja, unser Billy hatte vor drei Tagen Geburtstag und ist nun vier Monate alt – und wird
     seinem Halbbruder Felix immer ähnlicher! Außerdem wächst er wie eine Primel – mein
     Baby ist gar kein richtiges Baby mehr… schnüff*

     Die Bilder gibt es => hier.


Schneeflöckchen

Mal wieder etwas aus der Strickkiste: habe Ewigkeiten an einem „schlichten“ grauen Schal für Schwiegervatern gefuddelt. Erster Versuch: dünne Wolle, „Extra Merino“ von Schachenmayr. Krise gekriegt, dreimal den Ribbelkönig besucht. Neue Wolle genommen; dieses Mal „Extra Merino Big„. Besser, dauerte aber auch ewig lang (obwohl das Diagonalmuster eigentlich gar nicht schwierig war!). Wurde glücklicherweise pünktlich zu Weihnachten fertig, juchhu!
Dann das „Schneeflöckchen“ für Lena, zu ihrer neuen blauen Jacke. Dieses Mal mit dickerem Fädchen, „Loanda“ (auch von Schachenmayr). Schön wuschelig, blieb aber immer an den Acryl-KnitPro-Nadeln hängen. Mit den Holznadeln gings dann besser. Und ist doch schön geworden, oder???
Als nächstes geplant ist eine Stola in Braun-Tönen, genauer gesagt in „Zartbitter“. Auch mit „Loanda“-Wolle; habe in einem Heft eine tolle Anleitung gefunden, die ich unbedingt nachmachen will. Viele Löcher, dauert also was länger. Und dann habe ich meine Weihnachtsgeschenke (Wolle-Gutscheine) die Tage eingetauscht und nun daheim jede Menge Lace-Garn sowie „Zauberbälle“ rumliegen. Will doch endlich mit meinem ersten Tuch bzw. Schal anfangen… (Wie sowas aussehen kann, seht Ihr übrigens hier!)
Nur gibt es bei den ganzen Planungen einen Haken. Vorher steht nämlich noch ein Schal für den GöGa an. An sich nix Schlimmes, zumal er sich was Schlichtes in Braun mit rechten Maschen und so gewünscht hat. Habe dafür aber wie für den Schwiegervater-Schal dummerweise auch „Extra Merino“-Wolle geordert, ich Rindviech!!! Mit dem dünnen Zeugs als Schalwolle freunde ich mich nie im Leben noch mal an! Prompt hat mich der Ribbelkönig schon wieder besucht, und nun grübele ich vor mich hin, wie ich das Fädchen zu einem schönen Gatten-Halswärmer verarbeitet kriege… seufz*

grauer Schal im Diagonalmuster                   Lenas “Schneeflöckchen”             => Klick = größer!


Ich schlaf mit meiner Banane…

Ich schlahaf mit meiner Banane…
(äh… Flasche… hicks…)
… uhund meine Banane mihit mir…
… da oben schlahafen die and’ren…
… hier unne schlahafen wir!

Ich schlahaf mit meiner Banane… äh… Flasche… hicks…            … uhund meine Banane mihit mir…             … da oben schlahafen die and’ren…             … hier unne schlahafen wir!

Wie immer gilt: => Klick aufs Bild = Großansicht!
(Und wenn man mit der Maus auf das Bild geht, gibt#s sogar den Titel zu sehen!)
P.S.: Als Fotoshow gibt’s die Bilder auch => hier in der Katzenwelt!


Nr. 6: neuer Felix-Brief!

   Für alle Felix-Fans:

Katerchen hat wieder zur Feder gegriffen und einen neuen Brief geschrieben.
Dieses Mal in Nr. 6: „It’s cool, män!“

=> hier gucken!


Felix-Blog mit eigener URL

Aufgrund der doch sehr rudimentären Blog- und Kommentar-Funktionen des Katzenwelt-Layouts habe ich mich dazu
entschlossen, dem Felix-Blog eigenen Webspace und eine eigene URL zuzuweisen.

Felix quasselt jetzt => hier auf seiner eigenen Blog-Seite

Ihr müsst aber nichts tun – ich habe auf der ursprünglichen Blog-Seite der Katzenwelt eine automatische Weiterleitung
auf die neue Heimatseite vom Felix-Blog eingerichtet. Diese sollte im Normalfall von selber anspringen.
Ihr könnt also nach wie vor auf die alte Seite gehen und werdet  automatisch zur neuen Seite umgeleitet!

Mit dem Internet Explorer klappt alles einwandfrei und sehr schnell. Falls Ihr jedoch z.B. den Firefox-Browser benutzt und Euch die Fehlermeldung „Firefox hat diese Webseite daran gehindert, automatisch auf eine andere Webseite umzuleiten“ angezeigt wird,
könnt Ihr ruhig auf „Erlauben“ klicken – es ist nur Felix, zu dem Ihr wollt… 😉

Wichtig:
umgezogen ist nur der Blog an sich – alle weiteren Infos, Katzen-Fotos, Gästebuch etc. sind nach wie vor in der Katzenwelt zu finden!
Alle bisherigen Felix-Briefe habe ich auf die neue URL gestellt und alle Kommentare von Euch passend zum jeweiligen Erstellungsdatum bzw. jeweiligen Felix-Brief dazu eingestellt. Es ist also nichts verloren gegangen!
So, und nun hoffe ich, Ihr habt noch mehr Spaß beim Lesen (und Kommentieren) von Felix‘ Gequassel!

P.S.: Und wenn ich das richtig gesehen habe, brütet Felix über einem neuen Brief – Nr. 6…


Kennzeichnungspflicht für private Blogs ab 2011

Hääää? Was hat sich denn unsere Sch…öne Regierung da wieder einfallen lassen?
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„Alle in Deutschland, die im Internet Inhalte anbieten (ob nun private Blogs oder große Social Networks), müssen sich ab heute
(1. Januar 2011) mit dem in Kraft tretenden neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) befassen. Dieses Gesetz bringt
zwar nicht viele neue Regelungen mit sich, dafür aber viel Verunsicherung. Die Anbieter erhalten eine Wahl, Inhalte wie Texte,
Videos oder Forumsbeiträge nach Eignung für bestimmte Altersstufen von Kindern und Jugendlichen zu kennzeichnen. Alternativ
können sie den Zugang zu diesen Inhalten einschränken oder sie nur zu bestimmten Zeiten zugänglich machen. Ferner müssen
Angaben zum Jugendschutzbeauftragten im Impressum aufgenommen werden.
Ist diese Kennzeichnung Pflicht?
Theoretisch nicht, denn die Anbieter können die Inhalte stattdessen wie bisher ab bestimmten
Zeiten zugänglich machen oder durch technische oder sonstige Vorrichtungen vor Zugang durch Jugendliche schützen.
Die
Kennzeichnung soll lediglich eine freiwillige Alternative zu diesen Möglichkeiten sein. Doch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass
die ersten Alternativen so schwer umsetzbar sind, dass die Kennzeichnungsmöglichkeit praktisch zur Kennzeichnungspflicht wird.

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Näheres zu lesen ist hier