Monat: Februar 2011

Rippenfellentzündung!

   Wie blöd! Seit Tagen Schmerzen in der rechten Seite/Brustkorb/Schulterbereich, Atemnot, AUA beim Einatmen. Auf der
   AUA-Seite-liegen ging komischerweise, aber wenn ich auf der gesunden Häfte lag und die kranke quasi nach oben
   zeigte, hätte ich vor Schmerzen die Wände hochgehen können. Vorletzte Nacht war es so heftig, dass ich nur mit Hilfe von Schmerzmitteln und einer Schlaftablette einschlafen konnte. Wärme-Hasi und sowas half nur kurzfristig – ach, ich hätte heulen können! Ich dachte, ich hätte mich irgendwie „verlegen“, einen Nerv eingeklemmt oder sowas, aber Pustekuchen: der GöGa tippte gestern schon auf ’ne Rippenfellentzündung – und hatte wohl recht! Heute Morgen dann kurzerhand zu Tante Doktor gefahren, die seine „Diagnose“ so ziemlich bestätigte (Blutbild etc. steht noch aus). Anscheinend hab ich irgendwie ’ne Erkältung oder sowas verschleppt… Nun heißt es Bettruhe. Wie doof! Dabei hatte ich diese Woche sooo viel vor… und Altweiber is ja auch… ach menno*    🙁


Felix-Brief Nr. 7: Der doppelte Baum-Gau

   Für alle Felix-Fans:
Katerchen hat wieder zur Feder gegriffen und einen neuen Brief geschrieben.
Dieses Mal in Nr. 7: Der doppelte Baum-Gau!

=> hier gucken!


Ski foarn

Wo wir gerade beim Sportlichen sind: es kommen herrliche Zeiten für diejenigen, die sich so wie ich für Sport interessieren und z.B. im TV neben Fußball auch gerne „Ski foarn“ oder Eishockey angucken!

  • Heute beginnt in Oslo die 48. Nordische Ski-WM (nähere Infos, Zeitplan etc. gibt es hier und hier).
  • Heute in einer Woche (03.03.) beginnt in Khanty-Mansiysk die 44. Biathlon-WM (erste Infos, Zeitplan etc. hier und hier).
  • Übermorgen (26.02.) steigt um 18.30 Uhr das Knaller-Spiel zwischen Bayern und Bundesliga-Spitzenreiter Dortmund!
  • Nächsten Sonntag (06.03.) rheinisches Eishockey-Derby DEG – Kölner Haie (wird übrigens auf Sky-TV übertragen!)

Da hat die geneigte Zuschauerin viel zu tun… 😉


Inter Mailand – FC Bayern München 0:1

Hey, wie geil ist das denn…. Bayern München gewinnt gestern Abend IN Mailand mit 1:0!!! Supertolles Spiel, spannend, und dann noch das I-Tüpfelchen in der 90. Minute: der Mailänder Torwart Julio Cesar kann einen Distanzschuss von Arjen Robben nur abklatschen, und Mario Gomez staubt ab – ich bin auf dem Sofa rumgehüpft und habe geschrien wie ’ne Verrückte! Vermutlich dürften sämtliche Nachbarn vor Schreck aus den Betten geplumpst sein… 😉 Am meisten freut mich ja, dass die Italiener sich jetzt scheckig ärgern. Teil 1 der Revanche für’s letzte Jahr. höhöhö*


Februar-Blues

Mir isses nich juht. Ich glaube, ich hab den Februar-Blues. Am WE war der letzte Teil des ersten Photoshop-Kurs; noch mal richtig viel gelernt, aber sonst… 🙁 Ewig müde, Kopfweh, zwar hundert Dinge machen wollen, aber irgendwie kein Bock auf nix. Felix hat auch Schreibblockade. Überhaupt liegen die Katzen ebenfalls total unmotiviert in der Gegend herum und starren sehnsüchtig nach draußen – wie ich… Es wird Zeit, dass es wärmer wird. Es wird Zeit, dass die ersten Blümchen aus der Erde gucken. Es wird Zeit, dass unser Garten katzensicher wird. WIR WOLLEN RAUS!!!


Keks, alter Keeeks, ist der mit Ohrsand… zum Brüllen!!!

Achtung: richtig los geht’s erst nach ca. 20 Sekunden!
Uuunbedingt Lautsprecher anmachen und einfach nur genießen… schreimichwech*


Buchbesprechung: „Das Mädchen aus dem Song“

Jeder kann mitsingen, wenn Paul Anka sein „Ohhh, please, stay with me – Diana“ schmettert. Und jeder kennt sie, die großen Songs wie „Diana„, „Peggy Sue“ oder „Lola„, in denen sich Musiker wie Paul Anka, Buddy Holly, Bob Dylan oder John Lennon ihre Gefühle von der Seele schrieben: ob nun große Liebe, unerfüllte Sehnsucht oder Abrechnung mit der Ex. Aber wer waren eigentlich die Mädchen aus diesen Hits? Für wen hauchte Serge Gainsbourg sein berühmtes Je t’aime ins Mikro? Und wer war die sagenumwobene Angie?
Das wollte auch Michael Heatley wissen und begab sich auf die Spuren von Angie samt Kolleginnen. Der bekannte Musikjournalist ist Autor von über 100 Büchern, darunter mehr als 30 Biographien u.a. über die Backstreet Boys, John Lennon oder Deep Purple. Sein Buch „Das Mädchen aus dem Song“ erzählt die Entstehungsgeschichten von 50 Welthits, beschreibt, welches Mädchen dahinter steckte, und was hinterher mit diesem Mädchen passierte. Warum wurden sie besungen? Hat sich ihr Leben durch den Song verändert? Haben sie noch Kontakt zu den Musikern? Und was machen sie heute?
Ich habe das Buch meinem Mann zum Valentinstag geschenkt, und er ist begeistert von den ganzen Informationen, die darin zu finden sind. Wer hätte denn schon geahnt, dass Je t’aime ursprünglich mit Brigitte Bardot entstanden war? Diese hatte damals eine Affaire mit Serge Gainsbourg, war aber noch mit Gunter Sachs verheiratet. Als Gerüchte aufkamen, dass es während der Aufnahme des Songs tatsächlich zum Geschlechtsakt gekommen war, ließ Sachs die Veröffentlichung verbieten; der Song wurde mit Jane Birkin neu aufgenommen.
Oder Lucy in the sky with diamonds von den Beatles. Lucy O’Donnell war erst 4 Jahre alt, als Julian aus ihrer Kindergartengruppe ein Bild von ihr malte, mit Sternen etc. versah und es zuhause seinem Vater zeigte: „Das ist Lucy im Himmel mit Diamanten“. Was Papa John Lennon zu seinem der bekanntesten Beatles-Songs inspirierte.
Auch schön: das Kuddelmuddel der „Love and Peace“-Zeit. Irgendwie bekommt man beim Lesen den Eindruck, dass sich Künstler und Musiker damals alle untereinander kannten und alle eine große Familie waren. Die Prudence aus Dear Prudence (ebenfalls von den Beatles) war beispielsweise die Schwester der Schauspielerin Mia Farrow. Bei Angie dagegen scheiden sich die Geister: war es nun David Bowies Exfrau Angela, mit der Mick Jagger eine Affaire gehabt haben soll? Oder doch eher Keith Richards‚ Freundin Anita Pallenberg? Oder dann doch seine Tochter Angela, wie in den Anmerkungen zur Stones-CD Jump Back zu lesen ist? Das ist aber auch die einzige Geschichte, bei der spekuliert werden darf.
Die Auswahl der Songs beschränkt sich übrigens nicht nur auf das vergangene Jahrhundert, sondern reicht mit Oasis bis in die heutige Zeit. Trotzdem ist das Buch eine Hommage an die Popkultur von damals, und beim Lesen kommt ein wenig Wehmut auf. Prompt erinnert man sich an eigene Erfahrungen beim Hören des einen oder anderen Liedes, und anschließend wühlt man im CD-Ständer nach einer Compilation von damals, um sich die „alten Schinken“ noch mal anzuhören. Im Buch auch schön gelöst: hat man erst mal keine genaue Ahnung mehr, wer denn z.B. Dory Previn war, kann man unter jedem Kapitel in einem Kasten eine Zusammenfassung zur Biographie des Künstlers nachlesen.
Fazit: ein wunderbares, toll recherchiertes Buch, das einen beim Lesen immer wieder ins Staunen versetzt und nostalgische Gefühle aufkommen lässt. Supergut geeignet vor allem für die heutigen 40- bis 60-Jährigen, aber auch Jüngere finden jede Menge Wissenswertes zu „ihren“ Songs. Vier Sterne!

Das Mädchen aus dem Song – Angie, Lola, Rita, Suzanne und Maggie May – und welche Geschichte sich dahinter verbirgt
Autor: Michael Heatley; Seiten: 248; Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf; ISBN: 3896025791; Preis: 14,95 Euro; Wertung: ****


Wise Guys: „Facebook“

Bevor ich morgens nicht bei Facebook reinguck, hab ich keine Ahnung, wie’s mir geht. Wie geil ist das denn???
Text/Lied von den Wise Guys, gefunden von Dani, anzuhören auch => hier

„Ich habe 44 Freunde, alles ist in Butter,
darunter auch mein Kumpel und ein Nachbar meiner Mutter,
und heut‘ ist wieder einer dieser wundervollen Tage:
Ich bekomm ne brandneue Freundschaftsanfrage!
Ich glaub, das ist das Mädel von der Supermarktkasse.
Klar, dass ich mir die nicht entgehen lasse…
Ist doch super, wenn man in der großen Stadt
möglichst viele Freunde hat.

Ich weiß genau, wann Tom seine Meerschweinchen füttert
und welche Szene welches Films die Lisl so erschüttert.
Ich kenne Tinas Zimmer im Urlaub in Tirol
und weiß: Ihr kleiner Sohn fühlt sich grade nicht so wohl.
Melina hat aktuell ’n bisschen Langeweile.
Olli sucht verzweifelt seine Nagelfeile.
Das sind Informationen, und das ist ja das Nette,
die ich sonst nicht hätte.

Bevor ich morgens schnell bei Facebook reinguck,
hab ich keine Ahnung, wie’s mir geht.
Bevor ich morgens schnell bei Facebook reinguck,
weiß ich nicht, ob sich die Welt noch dreht.

Ich hab endlich mal Kontakt zu meinem Bruder und den Neffen.
Ich brauche die nicht mal in echt zu treffen.
Ich merke, dass ich mich mit vielen besser versteh‘,
seit ich sie jetzt gar nicht mehr persönlich seh‘.
Doch ich bin über alles bestens informiert:
Ich weiß, dass Susi online gegen Walfang protestiert.
Nee, was ist das schön, auf ne Demo zu gehen,
ohne vom Sofa aufzustehn…

Bevor ich morgens schnell bei Facebook reinguck…

Ich schau mir auch so gern alle Fotos an:
Mein Versicherungsvertreter am Ballermann,
blau, oben ohne, mit ner Tüte in der Hand —
ich hab den zuerst gar nicht wiedererkannt!

Bevor ich morgens schnell bei Facebook reinguck…“


Ich bin wieder i-Männchen

Ich bin denn mal wech. Heute und morgen, und nächsten Samstag auch noch mal, also an drei Tagen die Schulbank drücken. Photoshop-Grundkurs. Endlich mal von der Pike auf dieses riesige Programm (einigermaßen) beherrschen lernen. Im April folgt dann der Fortgeschrittenen-Kurs, im Sommer noch ein Eperten-Kurs. Hoffe, ich bin dann was besser…
Macht auf jeden Fall Spaß, der Kurs, obwohl mir jetzt nach dem ersten Tag ordentlich die Rübe raucht. Wie sind nur fünf Leutchen, da lernt man viel. Könnte mich jetzt schon in den Allerwertesten beißen, wenn ich dran denke, wie dusselig und umständlich ich manche Dinge früher angefasst habe… seufz*
Ansonsten, finde ich, kann man bei diesem ekligen, nass-kalten Wetter sowieso nichts Besseres machen. Quasi Seminar-Wetter.
Nur ein vernünftiges Buch zu CS5 als Grundlagen-Lexikon muss her, da geht kein Weg dran vorbei. Habe ein Werk im Auge, ist aber 1.178 Seiten (!!!) schwer und daher nicht nur als Lexikon, sondern bestimmt auch als Mordwaffe zu gebrauchen; wenn ich mal im Haus überfallen werde, hau ich dem dreisten Einbrecher einfach Photoshop um die Ohren, harr harr harr*
Leider kostet der Wälzer bei Amazon fast 50 Euronen, und damit mag ich dem GöGa gar nicht erst kommen. Der war heute eh schon so lieb, hat mich durch die Gegend gejuckelt und wieder abgeholt, mir zwei Photoshop-Zeitungen spendiert und mir sogar noch einen wunderschönen Rosenstrauß mit rotem Kitsch-Herzchen geschenkt. Aber dies nur am Rande…
Und nu geh ich mal Abendessen machen. Gibt’s dafür eigentlich auch ne Photoshop-Aktion? 😉

P.S.: Anbei ein Video, was man alles mit Photoshop machen kann. DARUM will ich das lernen…
Das Gegenteil zu dem Mädelchen gibts übrigens => hier


I love Josie

Diskutiere gerade mit meiner Tochter über Josie, die Schildkröte von Sascha Grammel. Wir sind beide Riesen-Fans von der süßen Schildkröte!!!

Die gelernte Bankkauffrau arbeitet Teilzeit auf 24-h-Basis als EC-Automat im Außendienst. Mit tiefer gelegtem Tresorraum, Minibar und externem Mikrofon bietet die erst 113-jährige Schildkröte technischen Standard auf höchstem Niveau. Im Mittelpunkt ihres Handelns steht der unbändige Wille, durch individuellen Service und außergewöhnliche Flexibilität auch ausgefallene Kundenwünsche zu erfüllen. Ihren leicht übertriebenen Hand zur Bürokratie gleicht sie mit ihrem unwiderstehlichen Charme und ihren großen Kulleraugen locker wieder aus.

Josie über sich
Ich bin… eher der häusliche Typ
3 Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Sonnencreme für meine empfindliche Haut, mein Quietsche-Entchen und ausreichend Wechselgeld
Das macht mich wütend: Negativbelegdifferenzen im Kassenjahresabrechnungszeitraum
Mein liebster Aufenthaltsort: ein frisch durchgewischter, wohltemperierter Tresorraum
Liebste Freizeitbeschäftigung: Schnellrechnen
Dafür würde ich alles geben: Karamelleis mit Schokoladensauce