Monat: Juli 2011

Felix hat Geburtstag!

Unser lieber Felix hat heute Geburtstag! Alles, alles Gute, lieber Schnuffel… ❤ ❤ ❤
Zwei Jahre wird er schon alt; seit 10 Monaten ist er bei uns und macht uns (fast) nur Freude. Insbesondere dann, wenn er wie heute Morgen durch den nassen Garten rennt und durchs erdige Blumenbeet – und seine schwarzen Katzentapsen dann nicht nur auf dem Fußboden hinterlässt, sondern auch auf dem hellen Sofa! 🙁
Auf jeden Fall gönnen wir es ihm, dass er sich heute zur Feier des Tages in Frauchens Bett breit machen darf, wie man hier sieht:

 Felix im Bett


Konzert des Jahres: „Take That“ und Robbie Williams

Da wir lange nicht mehr richtig was unternommen haben, schon gar nicht hinsichtlich eines Konzert-Besuchs o.ä., haben wir uns neulich spontan zwei Karten für das Konzert von „Take That“ und Robbie Williams in Düsseldorf gesichert. Und uns vorgenommen, den Tag richtig zu genießen: vorher gehen wir im Café Heinemann nett was essen und fahren dann schon gegen 16.30 Uhr Richtung espritArena, um keinen Parkplatz-Stress zu haben.
Was auch gut ist: wir schaffen es gerade so, bevor der große Schwung der Besucher eintrifft…

Vor der Halle mache ich erst mal große Augen: was da an Trucks vor der Halle steht, ist unglaublich! Fast 40 Stück – naja, eine Tour, die 56 Millionen gekostet hat, muss so einiges an Equipment mitschleppen. Zur Feier des Tages gönne ich mir einen Caipirinha, den eifrige fleißige Helfer von den Cocktail-Ständen aus durch die Menge schleppen. Lecker! Zwischendurch geht der Blick immer wieder besorgt zum Himmel: wird es trocken bleiben? Ich habe keine Lust, im Regen zu sitzen wie die armen Leute beim Konzert in Hamburg – dort spielte die Band bei widrigen Wetterverhältnissen unbeirrt durch. Leider ist das Dach der espritArena auf Wunsch von „Take That“ auch in Düsseldorf offen. Ob das gut geht? Nein, geht es nicht: pünktlich um 17.30 Uhr öffnet der Himmel seine Schleusen, und ich bedaure die armen Mädels, die in ihren dünnen T-Shirts schon im Innenraum stehen und gut nass werden.
Überhaupt – die Mädels! Der Frauenanteil unter den Zuschauern ist erwartungsgemäß hoch. Wie die Band auch sind die Mädels im gereiften Alter; viele seit den 90ern treue Fans. Aus den kreischenden Teenies von damals sind aufgeregte Mütter geworden, die sich mit ihren Freundinnen für diesen Abend verabredet oder ihre Töchter im Schlepptau haben; inzwischen ebenfalls mit dem TT-Virus infiziert – überall hört man aufgeregtes Geraune und Gequieke à là „Robbie-Robbie-ich-bin-so-aufgeregt“. Naja, für Fans verständlich: es dürfte fraglich sein, ob die Band und Robbie je noch einmal zusammen auf Tour gehen…

In der Arena angekommen, sind wir überrascht: tolle Plätze, genau in der Mitte, klasse Blick auf beide Bühnen – und das Dach ist nun doch geschlossen!!! An der regennassen mittigen Bühne sieht man, warum… Uns ist’s recht, wir haben es gemütlich. Mit zehn Minuten Verspätung beginnen um 19.10 Uhr die openers, die „Pet Shop Boys„. Synthie-Pop vom Feinsten, und ich werde ganz nostalgisch bei den Hits aus den 90ern. Lustig sind auch deren Tänzer: bunte hautenge Anzüge, die Köpfe in dicken Schaumstoff-Würfeln steckend.  Sänger Neil Tennant  erinnert mit West End Girls an die verstorbene Amy Winehouse. Etwa eine Dreiviertstunde spielen sie, dann ist noch mal eine längere Pause, bis 20.30 Uhr. Und das Publikum wird langsam ungeduldig…

Aber dann sind sie da, alles kreischt wie verrückt, wir schauen uns grinsend an, finden alles etwas gaga, genießen aber die Atmosphäre. Übrigens ein dickes Lob an die Techniker und Musiker: eine tolle Abmischung und klasse Sound, der Bass wummerte einem wie Herzschlag in der Brust, die Songs erreichen jeden Winkel der Halle. Und die Show ist ein Traum! Kein Wunder, „Take That“ haben als Kreativdirektorin Kim Gavin verpflichtet, die auch die Abschlußfeier von Olympia 2012 in London gestalten wird. Ganz tolles Bühnenbild, und dazu klasse Tänzer, das 24-köpfige Ballett  ist vom Feinsten. Schöne Ideen – da tanzen auf einmal Schmetterlinge, Feen und eine dicke Raupe (auf der man sogar reiten kann!) über die Bühne, weiß gekleidete Gestalten wirbeln rote Lampen herum, die als rote Lichter über den Steg zwischen beiden Bühnen kreiseln, Fackeln leuchten, dicke Trommeln werden geschlagen, ein goldener Funkenregen sprüht über die Bühne – uff! Na, und dann erst der Om, der riesige Roboter, der über der Bühne schwebt und einen aus roten Augen anfunkelt! Noch besser ist aber seine Frau, die im dritten Teil der Show auftaucht und erst kniet, dann durch die Zuschauer bis zur kleinen Bühne gefahren wird und sich schließlich aufrichtet, bis sie gut 20 Meter groß ist – Sternchen flimmern über sie, sie breitet ihre Arme aus, als wolle sie jeden in den Arm nehmen… eine supergeniale Bühnen-Show!!!

Im ersten Teil „Take That“ allein, die vier Jungs singen einige ihrer Titel, die in der Zeit ohne Robbie Williams entstanden. Dann steigt der Kreisch-Faktor in unglaubliche Höhen: zu den Klängen von Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band entert Robbie die Bühne – die Leute flippen aus. Gleich sein erster Song ist der Beste: Let me entertain you – Robbie brüllt, schwitzt, schreit, tanzt, fegt über die Bühne, sein Lieblingsword ist immer noch „f…“, seine Gesten gleiten nur zu gerne immer wieder mal ins Obszöne ab – oh ja, er ist immer noch der „Bad Boy“. Und er genießt es. Spielt mit seinem Image, weiß, ER ist immer noch der Star des Ganzen, lässt sich per Kran über die Köpfe der Fans fahren, schüttelt grinsend Hände. Sollte man vielleicht sagen: Konzert von Robbie Williams und Band??? Aber der „Bad Boy“ kann auch anders, widmet Angel der verstorbenen Amy Winehouse, den Menschen in Oslo, die jemanden bei der Tragödie verloren haben, überhaupt allen, die gerade ein bißchen Trost und Hoffnung und Liebe brauchen.

Der dritten Teil beginnt spektakulär: Spidermen erklimmen die riesige Bühnenwand, klettern rauf und runter, stürzen sich schließlich gar in einen echten Wasserfall. Jetzt sind Band und Robbie zusammen on stage. Aber erst mal müssen sie hinkommen; schließlich stehen sie oben auf einer Empore. Und auch hier wieder eine Extra-Tour von Robbie, der sich kopfüber abseilen lässt… Nach neueren Stücken gibts eine ruhigere Pause mit a capella-Stücken, und dann kommen die ganzen alten Sachen. Das wollen die Leute hören, sind textsicher, alles wird mitgesungen und frenetisch bejubelt. Ein würdiges Finale; die Fünf wissen, was ihre Fans hören wollen. Selbst mir als „Nicht-TT-Fan“ gefällt das.

Fazit: für 2 Stunden und 20 Minuten ist man völlig weg, guckt fasziniert auf die Bühne, lässt sich von Musik und Licht verzaubern und taucht danach wie betäubt aus einer anderen Welt wieder auf. Und genau das ist es doch, was Musik erreichen soll, oder? Ich finde: wegen der Bühnenshow und wegen Robbie eines der besten Konzerte meines Lebens – auch MIT „Take That“…   😉  ! ♥♥♥♥♥♥

(Wer einen kleinen Eindruck vom Konzert haben will: hier gibts ein kleines Video vom Finale – leider nur in Handy-Qualität, aber „professionelle“ Kameras wie DSLR’s waren in der Halle leider verboten…)


Wo ist Samli? – Katze in Heidelberg verschwunden!

   Oh je – über ein Forum bin ich eben auf einen Blog über eine verschwundene Katze gestoßen. Samli ist aus dem
   8. Stock gestürzt und anscheinend so geschockt, dass sie vor ihren Besitzern fortgelaufen ist… Da packt einen das
   kalte Gruseln! Zumal sie meiner Kira ein wenig ähnlich sieht… Und genau deswegen poste ich das hier! Also an
   alle Leutz in Heidelberg Nähe Stadtwald Emmertsgrund: bitte aufpassen und Bescheid geben, wenn Ihr Samli
   seht! Näheres dazu gibt es hier!


Kira hat Geburtstag!

Bei der ganzen Hektik über dem Bayern-Trip habe ich ganz vergessen zu erzählen, dass Kira-Katze gestern Geburtstag hatte: sie ist jetzt drei Jahre alt und damit so ziemlich ausgewachsen. Birmchen sind ja Spätentwickler und wachsen bis zu einem Alter von etwa drei Jahren. Bei Kira ist die Entwicklung z.B. auf den beiden unteren Fotos auch ganz deutlich zu sehen: als Einjährige war sie noch viel zarter und heller, jetzt als große Katze ist sie nicht nur noch ein ganzes Stück gewachsen, sondern auch ihr gesamtes Fell ist viel dunkler geworden.
Ja, gestern vor zwei Jahren haben wir sie aus dem Tierheim zu uns geholt, und sie dankt es uns jeden Tag mit ganz viel Liebe, Anhänglichkeit und Zärtlichkeit. Mein Engelchen, ich bin froh, Dich bei uns zu haben! ❤ ❤ ❤

Kira als Einjährige…              … und jetzt ausgewachsen, mit drei Jahren!                Geburtstagskatze Kira

(wie immer: => Klick auf die Bilder macht groß und zeigt Titel an!)


Trip nach Bayern

Wenn frau mal aus dem Alltag ausbrechen und was Ungewöhnliches tun will, bucht sie ein paar Monate vorher bei der DB Spar-Tickets 1. Klasse, packt einen Tag vorher ihre Plünnen einschließlich technischen Equipment wie iPad und iPod, nimmt einen großen Koffer mit, setzt sich Morgens um 06.30 in den Zug – und juckelt nach Bayern. Genauer gesagt, nach Pfaffenhofen an der Ilm. Das liegt zwischen Ingolstadt und München. Frau sitzt also 1. Klasse im ICE „Wetterstein“ und lässt sich erst mal ’nen Latte Macchiatto an den Platz bringen. Na, so lässt es sich doch gemütlich 5 Stunden lang durch die Republik schaukeln – selbst später noch im Regionalexpress, wie man hier sieht…

Nett und gemütlich nicht nur im ICE, sondern auch im Regionalexpress!

Pfaffenhofen also, auch genannt Meisenhausen. Weil dort die „Wollmeise“ einen schönen Shop hat. Voller Wolle. In den herrlichsten Farben. Außerdem hat sie eine Kaffeemaschine und dicke rote Sofas. Da kann man gemütlich nette Mädels kennenlernen, klönen, stricken oder einfach nur rumsitzen und gucken. Und natürlich kann man auch Shoppen. Empfiehlt sich, das in größeren Mengen zu tun, weil frau da so schnell nicht wieder hinkommt. Hat frau denn auch selbstredend getan…
Dummerweise hat selbst Wolle die unangenehme Eigenschaft, in Mengen s..schwer zu werden. Genauer gesagt, der Koffer. Den zog frau also am Nachmittag schwitzend Richtung Meisenhausener Bahnhof. Denn wenn frau nicht nur gaga, sondern absolut plemplem ist, fährt sie am selben Tag auch noch wieder zurück! In Pfaffenhofen führen aber leider drei wirklich ellenlange Treppen zu den Bahnsteigen (angeblich soll es auch eine Rampe irgendwo geben, die aber eher versteckt liegt und die ich in der Hektik auch nicht gesehen hatte). Frau also mit hochrotem Kopf das Trumm von Koffer ächzend und stöhnend die ganzen Treppen hochgezogen; das Teil bollerte andauernd gegen die Stufen (mein armer neuer Koffer sieht untenrum schon aus wie Hulle), alles am Bahnhof guckte interessiert zu… Zudem hatte es gefühlte 30 Grad und pralle Sonne.
Im ICE war dann überhaupt nicht dran zu denken, das Teil oben auf die Gepäckablage zu wuppen. Also hat frau es neben ihrem Sitz stehen lassen. Kurz vor Frankfurt ist es dann in einer Kurve prompt umgekippt und hat einen Business-Typ im Anzug fast erschlagen; der hat sich stöhnend sein Schienbein gerieben und frau böse angefunkelt, konnte aber nicht meckern, weil frau sich sofort sehr zerknischt entschuldigt hat. Tja, man sieht, man kann selbst mit Wolle jemand verletzen…gnihihi*

Fazit: ein schöner, aber auch anstrengender Tag – nach 11 Stunden Sitzerei tat mir dann doch der Allerwerteste ein klein wenig weh. Aber es war genau richig, um mal wieder aus dem grauen Alltags-Einerlei auszubrechen. Wunderbar!

So, und hier nun zwei Fotos von dem, was man in Pfaffenhofen so alles kaufen kann.
Und nein, leider ist nicht alles für mich…
Und noch mal nein, ich mach davon nach wie vor keine Omma-Sachen wie Strickjacken!!!

Übersicht Merinos                                

 

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Übersicht Lace

Übersicht Lace

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