Monat: Mai 2014

Mein Geburtstag….

Ich bin jetzt schon mehrmals darauf angesprochen worden, was ich mir zum Geburtstag wünsche. Ich würde mich dieses Jahr wirklich unglaublich über einen Gutschein von 100farbspiele freuen. Es gibt dort zwei wundervolle neue Farben, die ich einfach traumhaft finde, und daraus würde ich mir schrecklich gerne was nadeln…
Man muss dort bei den Gutscheinen nicht nur die vorgegebenen Beträge nehmen, man kann auch kombinieren (z.B. 5 + 10); der Gutschein beläuft sich dann auf den Gesamtbetrag. 

© 100farbspiele GrauliebtGelb


Robbie Williams: „Swing both ways“ in Düsseldorf

Seitdem ich die erste Swing-CD von Robbie Williams („Swing when you’re winning“) 2006 gehört habe, bin ich verloren an diese Musik und ihn als Interpreten. Umso elektrisierter war ich letztes Jahr, als ich hörte, es gäbe mit „Swing both ways“ eine neue! Und noch aufgeregter war ich, als ich hörte, er ginge damit auf Tour – und käme mit Düsseldorf sogar direkt in unsere Nähe! Leider hatte ich aber keine Chance, irgendwie an Karten zu kommen; die waren in Minutenschnelle weg und ich hatte das Nachsehen. 🙁

Dann, zu Weihnachten, DIE Überraschung: von des Gatten Söhnen gabs zwei Konzertkarten für Robbie! Rückläufer von nicht bezahlten Karten. HACH!!! Gestern Abend war es dann endlich so weit: Robbie im ISS Dome. Die Anfahrt dauerte; liebe Güte, ganz NRW war auf den Beinen, wie man anhand der Autokennzeichen sehen konnte…  Als wir ankamen, lagen vor der Halle Müllberge, mit Sektflaschen, Isolierfolie, dazu Iso-Matten, Campingstühle und so ein Zeugs. Sowas hab ich noch nicht gesehen! Wir haben uns das ganz verständnislos angeguckt, bis wir begriffen: da hatten stundenlang (seit dem Morgen? seit der Nacht?) Leute campiert, nur um als erstes beim Einlass unten den Stehraum zu stürmen und in der ersten Reihe stehen zu können… sowas Verrücktes…

Robbie Williams 2014 (3)_bearbeitet kleinerWir hatten vorher im Foyer genüsslich einen Caipirinha geschlabbert und waren dann gemütlich in die Halle marschiert. Die Plätze waren allerdings so làlà – ganz oben unterm Dach juchhee, in der fünftletzten Reihe. Man konnte zwar sehr gut die Bühne sehen und auch die Laufstege davor, aber Robbie war schon recht klein da unten. Und: die Leute in unserem Block sind beim ersten Stück aufgesprungen und haben fast die ganze Zeit lang gestanden, also musste man zwangsläufig auch stehen, wenn man was sehen wollte, oder sich halb auf die Stuhllehne klemmen. Die Stühle waren auch nicht der Hit, und nach dem ersten Konzert-Teil hatte ich schon Rückenschmerzen. Aber was solls, alles egal, Hauptsache, wir hatten überhaupt Karten! 🙂

Was mich am Anfang allerdings sehr störte, war der schlecht abgestimmte Sound: Robbie hatte es da hörbar schwer, sich stimmlich gegen seine 16-köpfige Begleitband durchzusetzen. Zum Glück wurde das dann aber besser.

collage1Das Konzert selber war toll! Hach, so schöne Musik… ich bin definitiv im falschen Jahrzehnt geboren…. Die bekannten Swing- Songs von “Swing both ways” waren zu hören, dazu mehrere Medleys, u.a. Rock’n Roll mit „Reet Petite“ und am Ende auch eins mit seinen “normalen“ Hits wie „Candy“. „>Do Nothin’ Till You Hear From Me“ sang er zusammen mit seinem Vater Peter. Dazu prima Tänzer, zwei tolle Sängerinnen, ein Kinderchor von der Internationalen Schule Düsseldorf. Es ist wirklich unglaublich, wie Robbie mit seiner Stimme spielen kann: alles wirkt total mühelos und souverän, er ist einfach der geborene Entertainer. Lockere Sprüchen durften wie immer nicht fehlen, und dann suchte er sich eine showbizz-stage-Braut für den Abend, die er sogar auf der Bühne heiratete, mit Priester und allem 😉. Das Mädel namens Jessy aus Münster ließ sich die Chance nicht entgehen und küsste den Star herzhaft! Kathrin, die ein Schild mit der Aufschrift „Its my birthday today“ hoch gehalten hatte, bekam ein nettes Geburtstagsständchen. Und dann guckte er ziemlich verblüfft ins Publikum: stand in einer der vordersten Reihen doch allen Ernstes eine alte Bekannte, die bereits bei seinem Konzert in Amsterdam aufgetaucht war – und wieder im Gary Barlow-Shirt…

Toll war auch das Bühnenbild: im ersten Teil drei Etagen mit mehreren Treppen, im zweiten Teil im Stil eines Ozeandampfers. Der werdende Papa (seine Frau erwartet nach der 20 Monate alten Tochter das zweite Kind) nutzte den Raum voll aus, tobte als Affe verkleidet zum Dschungelbuch-Song durch die Gegend, ließ sich als dicker alternder Popstar über der Bühne hoch ziehen und nahm sich zwischendurch mit dem Publikum auch mal eine Auszeit, um z.B. mit „Go Gentle“ seiner Tochter eine Liebeserklärung zu machen.

Tja, es ist schon ein Erlebnis, wenn 10.000 in der Halle “New York, New York” mitsingen! Und am Ende durfte natürlich trotz Swing-Mottos der übliche Schluss-Song “Angels” nicht fehlen….
Am meisten hat mich das mit der Kamera geärgert: auf den Karten stand, man dürfe keine mit hinein nehmen, und man hat mich vorher auch eindringlich davor gewarnt, die müsse man alle abgeben, evtl. auch Handys. Pustekuchen! Wir sind überhaupt nicht kontrolliert worden, nicht mal abgetastet, meine Tasche auch nicht! Das einzige, was die gecheckt haben, war, ob auch der eigene Name auf der Eintrittskarte stand. So hatte ich leider nur die Handy-Cam und von unserem Platz aus ganz oben war da natürlich nicht viel zu machen.
Hach, das war Balsam auf meine Seele… so ein schöner Abend! :-))))

Meine Videos sind, wie gesagt, nicht der Hit geworden, leider, dazu saßen wir einfach zu weit oben. Aber eins habe ich trotzdem hoch geladen, trotz eher schlechter Qualität, aber man bekommt einen kleinen Eindruck von Robbie und lustig ist es auch; u.a. ist die „Heirat“ mit Jessy drauf:

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