Kategorie: Sportliches

Pack mer’s, Bayern!

Ich wär denn dann soweit… nur noch knappe 7 Stunden bis zum Finale….

Champions League Finale 2013 Collage

(Klick aufs Bild macht groß!)


Ski foarn

Wo wir gerade beim Sportlichen sind: es kommen herrliche Zeiten für diejenigen, die sich so wie ich für Sport interessieren und z.B. im TV neben Fußball auch gerne „Ski foarn“ oder Eishockey angucken!

  • Heute beginnt in Oslo die 48. Nordische Ski-WM (nähere Infos, Zeitplan etc. gibt es hier und hier).
  • Heute in einer Woche (03.03.) beginnt in Khanty-Mansiysk die 44. Biathlon-WM (erste Infos, Zeitplan etc. hier und hier).
  • Übermorgen (26.02.) steigt um 18.30 Uhr das Knaller-Spiel zwischen Bayern und Bundesliga-Spitzenreiter Dortmund!
  • Nächsten Sonntag (06.03.) rheinisches Eishockey-Derby DEG – Kölner Haie (wird übrigens auf Sky-TV übertragen!)

Da hat die geneigte Zuschauerin viel zu tun… 😉


Inter Mailand – FC Bayern München 0:1

Hey, wie geil ist das denn…. Bayern München gewinnt gestern Abend IN Mailand mit 1:0!!! Supertolles Spiel, spannend, und dann noch das I-Tüpfelchen in der 90. Minute: der Mailänder Torwart Julio Cesar kann einen Distanzschuss von Arjen Robben nur abklatschen, und Mario Gomez staubt ab – ich bin auf dem Sofa rumgehüpft und habe geschrien wie ’ne Verrückte! Vermutlich dürften sämtliche Nachbarn vor Schreck aus den Betten geplumpst sein… 😉 Am meisten freut mich ja, dass die Italiener sich jetzt scheckig ärgern. Teil 1 der Revanche für’s letzte Jahr. höhöhö*


Ich werd‘ Pompfball-Fan!!!

Ach Mensch, langsam geht mir das blöde Hick-Hack bei Bayern München und erst recht das müde Gekicke auf den Geist. Wenn frau dann noch solche Artikel wie diesen => hier liest, geht frau der berühmte Draht aus der nicht vorhandenen Mütze. Und wenn frau von Nachbarn, Bekannten, Freunden… wegen ihres Daseins als Bayern-Fan nur noch bemitleidet wird und sogar jegliche Häme fehlt, ist Alarmstufe Rot angesagt.
Ich glaube, ich werde demnächst Fan von Unterwasserrugby. Oder von Broomball oder dem Bügelspiel. Kennt Ihr nicht? Ist ne Präzisionssportart aus -na, woher wohl? Richtig, Holland! Gibt vielleicht auch gute Mannschaften im Discgolf, Gorodki, Lapta oder auch Plinking. Oder doch lieber Kamelrennen? Oder Kubb? Nein, jetzt hab ich’s: ich werde Anhängerin von Pompfball! Ist übrigens ein Torspiel auf Hartbelag mit 4-6 Spielern. Und wahrscheinlich übersichtlicher als Fußball…
Also vorwärts, 1. Pompfballtrupp Lichtenweiler! Oder bin ich doch lieber für die Bährenbacher Bumsbeutel???

Regeln vom Pompfball:  

  1. Das Runde muss in das Eckige.
  2. Ein Spiel dauert zweimal fünf Minuten.
  3. Gespielt wird mit vier Spielern auf dem Feld und beliebig vielen Auswechselspielern.
  4. Der Ball darf nur mit der Pompfe gepompft, aber mit jedem Körperteil gestoppt werden.
  5. Der Torwart darf den Ball festhalten. Es ist verboten, den Torwart anzugreifen, wenn er den Ball festhält.
  6. Mit der Pompfe darf grundsätzlich nur auf Beine und Pompfe des Gegners geschlagen werden. Schläge auf andere Körperteile gelten als Foul, wenn sie unnötig hart sind.
  7. Der Schiedsrichter hat immer recht und kann von ihm erkannte Regelverstöße nach seinem Ermessen ahnden.

Also: schlag‘ entweder den Gegner oder den Ball!!!
Wer sich noch mehr crazy Sportarten reinziehen will, möge =>hier klicken!   


04-Laterne

Lars Tottmann ist Moderator der „Aktuellen Stunde“ (Regionalstudio Essen) im WDR-Fernsehen. Schöne Anekdote von ihm: 
sein Sohn kam neulich aus dem Kindergarten und sang auf die Melodie von „Ich geh´ mit meiner Laterne …“ Folgendes:
„Ich geh´ mit meiner Tabelle
und meine Tabelle mit mir.
Da oben leuchten die Gelben,
da unten Schalke 04.“
(Anm. d.V.: Leider nicht mehr ganz unten. Das wird aber wieder.
Und eigentlich müsste es auch „… da oben leuchten die Roten…“ heißen, aber auch daran arbeiten wir noch.)

Fazit: Kindermund tut Wahrheit kund. Und ansonsten sag‘ ich grinsend: Danke. Wie genial ist DAS denn…    


Herzlichen Glückwunsch!

So kann man einen verregneten und „vom Winde verwehten“ Sonntag auch verbringen: mit dicker Wolldecke auf
dem Sofa, gemütlich in ein paar Büchern stöbern und dabei atemlos gespannt Formel 1 in Abu Dhabi gucken. Mensch, das hat der Junge prima gemacht – Herzlichen Glückwunsch an Sebastian Vettel, „unseren“ neuen
Formel 1-Weltmeister! Erst 23 ist der, und wie sympathisch hat der in seinem Gefährt gehockt und fassungslos geheult wie ein kleines Kind vor Glück…
Hach nee! schnüff*


Wie „uns“ die Welt sieht

Was ich total gerne mache nach so einem tollen Spiel wie dem 4:0 der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien? Lesen,
was die Weltpresse alles so über „uns“ schreibt! Da waren gestern die tollsten Sachen zu lesen: Zeitungen aus Bulgarien und der
Türkei konnten es mal wieder nicht lassen, über die „deutschen Panzer“ zu schreiben, in den USA wird auch Merkwürdiges von
sich gegeben, aber es war auch sehr viel Anerkennendes zu lesen – nachfolgend eine Auswahl:

 Argentinien

La Nacion: „Tiefer Schmerz! Deutschland entblößt die Schwächen Argentiniens und schmeißt uns aus der WM. Das erste Gegentor war ein ewig lang wirkender Schock.“
Clarin: „Die Seleccion verlässt die WM gedemüdigt. Deutschland beherrschte das Mittelfeld, hatte mehr Chancen und Schweinsteiger als Herrn aller Aktionen. Und Argentinien? Wille, Drang, taktische Unordnung. Die Kanonen unserer Angreifer wurden nicht gezündet.“
Pagina 12: „Ein wahrer Tanz der Deutschen. Mesut Özil, der beste Spieler der WM, zog die Fäden im Mittelfeld. Deutschland hat sich zum ernstzunehmenden Kandidaten auf den Titel entwickelt.“
El Grafico: „Bei den Kontern hatte Deutschland noch den Chip aus dem Englandspiel in sich.“

 Brasilien

Lance: „ Argentinien, auch ihr könnt zurückfliegen. Weder alle Heiligen noch die Stars in der Offensive waren ausreichend, um das neue Deutschland mit Polen, Türken, Tunesiern und sogar Brasilianern zu stoppen.(…) Deutschland steht im Halbfinale als größter Favorit auf den Titel.“
Placar: „Tschüss Brüder. Das Blitztor stürzte Argentinien ein.“
O Globo: „Puh, Maradona läuft nicht nackt um den Obelisken.“

 Indien

The Sunday Express: „Gott ist kein Argentinier.“

 Frankreich

L’Equipe: „Das ist eine Mannschaft! Das deutsche Solokonzert. Mit einer beeindruckenden Effizienz hat Deutschland Argentinien im Viertelfinale zerissen. Mit zwei weiteren Toren im Wettbewerb hat Klose eine neue Geschichtsseite geschrieben und seine Auswahl unter die letzten Vier gebracht. Am Ende gewinnt immer Deutschland. An diesem Samstag ist dieser Spruch im Green Point Stadion erneut bestätigt worden. Und in was für einer Art und Weise bitte! Die Deutschen sind auf dem Weg, ihren vierten Stern zu holen und sind von jetzt an die großen Favoriten. Denn, Achtung, am Ende gewinnen immer sie.“
Le Parisien: „Deutschland auf einem anderen Planeten. Die Spielweise schlägt alle Fußball-Liebhaber in ihren Bann. Deutschland ist das Symbol einer neuen Ära: im Strategischen und Physischen sind sie der Konkurrenz voraus.“

 England

The Sun: „Not even Klose (nicht mal knapp). Deutschland hat Diego Maradonas stargespicktes Argentinien zerstört. Deutschlands Sternchen sind noch nicht so bekannt, aber Löws Jungs haben ihre Gegner in einer überzeugenden Art und Weise verblüfft. Messi hat alles getan, was er konnte, um sich nach der Pause zurück ins Spiel zu bringen, doch er wurde von einer felsenfesten deutschen Abwehr frustriert zurückgelassen. An der Seitenauslinie stand Maradona hilflos, als Deutschland zum Todesstoß ausholte.“
The Observer: “ Deutschland erntet die Früchte seiner Verjüngungskur. England ist in guter Gesellschaft, nachdem Deutschland Argentinien auseinandernimmt und jetzt im Halbfinale auf Spanien trifft. Lentztendlich müssen wir uns auch von einem Klischee verabschieden: dem vom alten geistlosen Deutschland, das einer jugendlichen Erhabenheit gewichen ist.“
News Of The World: „Come on Germany! Wenigstens können wir dann sagen, dass England gegen den Weltmeister ausgeschieden ist.“
Sunday Mirror: „Diego Müllered. Thomas entzündet das deutsche Dynamit, das Maradonas Mob wegpustet. Die Hand Gottes sollte mal die Funktionstüchtigkeit seiner Hotline in den Himmel überprüfen.“
Mail On Sunday: „Messi Misery. Die Deutschen zerstören Diegos Traum. Coach Löw bejubelt eine ‚Meisterleistung‘, nachdem Argentinien den gleichen Weg geht, den schon England ging. An einem glorreichen Winterabend in Kapstadt, vor der Kulisse eines Sonnenuntergangs hinter dem Tafelberg, zeigte die Mannschaft von Joachim Löw den passenden Fußball mit der eindeutig besten Leistung dieser WM. Die Argentinier sind überwältigt worden und alle Engländer wissen, wie sie sich fühlen.“
Sunday Times: „Joachim Löws Männer rennen von Erfolg zu Erfolg. Deutschlands jugendliche Ausgelassenheit, die blitzartige Geschwindigkeit und die grausame Genauigkeit waren zuviel für Diegos Argentinien.“

 Italien

Gazetta dello Sport: „Deutschland über alles! Deutschland siegt, weil dort wahrer Teamgeist regiert. Klose und Müller sind mit ihrer loyalen Konkurrenz das perfekte Paar. Müller ist ein Phänomen. Er ist Stürmer und Mittelfeldspieler, einfach ein kompletter Fußballer.“
Corriere dello Sport: „Deutschland, das perfekte Match! Eine junge und multikulturelle Mannschaft zieht ins Halbfinale ein. Niemand hätte geglaubt, dass das Team unter Löws Leitung so schnell derart beeindruckende Resultate geben würde.“
Tuttosport: „Löws Mannschaft ist jetzt der wahre Favorit dieser WM und zeigt der Welt ein wahres Fest der Tore und des schönen Spiels. Diese Nationalmannschaft sorgt für Euphorie, Enthusiasmus und Verwunderung mit einer Generation junger Phänomene.“

 Spanien

El Mundo Deportivo: „Jetzt geht es gegen das beängstigende Deutschland, das Argentinien mit 4:0 weggefegt hat. Deutschland schlägt Maradonas Argentinien zusammen. Dieses Deutschland macht uns Angst.“
Navarrasport: „Dieses Deutschland macht einem Angst mit seinem überragenden Schweinsteiger.“

 Schweiz

Blick: „Die deutschen Bubis sind an diesem Tag einfach cleverer, cooler und entzaubern die hochgelobte Maradona-Truppe. Deutschland ballert alle weg!“
Tagesanzeiger: „Deutschland erobert die Herzen der Fußball-Fans. Wie schon gegen England zeigte Deutschland beim 4:0 gegen Argentinien großartigen Fußball. Deutschland zerlegte Argentinien regelrecht. Mindestens den Titel des ‚Weltmeisters der Herzen‘, den sie sich vor vier Jahren etwas voreilig selbst gegeben hatten, dürften sich die Deutschen sichern.“
Sonntag: „Das Bild vom deutschen Panzer ist längst vergilbt. Deutschland ist jung, dynamisch, offensiv und vor allem sympathisch. Dafür brauchte es so einen positiv verrückten Trainer wie Löw.“

 Norwegen

Dabladet: „Die ersten sechs Minuten der deutschen Elf rund um das 1:0 waren vielleicht der beste Fußball, der jemals gespielt wurde.“

 Schweden

Expressen: „Man kann das einfach nur genießen. Diese herrliche deutsche Mannschaft lässt das Schwere kinderleicht aussehen.“

 USA

Boston Globe: „Streitet nicht mit einem Deutschland, weder auf dem Platz noch außerhalb.“

 Serbien

Blic: „Das war noch so ein Spiel, das einem den Atem raubte.“

Mein Lieblingszitat stammt übrigens von Olé (Argentinien) und bezieht sich auf Maradonas Faux-pax, als er sich im März bei einer Pressekonferenz weigerte, neben Thomas Müller Platz zu nehmen. Damals hatte Müller sein erstes Länderspiel im DFB-Trikot absolviert und durfte als Dank zusammen mit Maradona zur Pressekonferenz. Zeitgleich kam Maradona auf die Bühne. Als er dann den jungen Müller sah, verließ er wutentbrannt die Bühne und schimpfte laut auf Spanisch vor sich hin. DFB-Sportdirektor Harald Stenger rannte ihm hinterher, versuchte ihn zu beruhigen. Müller musste gehen, Maradona durfte bleiben. Er sah den jungen Müller nur als einen Balljungen an – das war einfach unter seiner Würde…
Nun ist Müller einer der größten WM-Stars, Deutschland im Halbfinale, Argentinien raus. Olé schrieb nach der 0:4-Niederlage gegen Deutschland folglich kurz und knapp: „Diego, der Junge heißt Müller…“


Verrückt!!!

Ein paar Sport-Splitter…

  … vom Fußball:
  Die Engländer sind nach dem Einzug der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika
  am Sonntag um 16 Uhr der nächste Gegner der Deutschen.  Na toll! Anscheinend sind die „Three Lions“
  aber auf dem Stand von 1945 stehen geblieben: zumindest deren Presse. Vor dem Spiel gegen die
  Deutschen macht sich heute in den Gazetten wieder jede Menge an Geschmacklosigkeiten breit. So ist
  heute in der „Sun“ zu lesen: „Macht Euch bereit für die deutsche Kriegsmaschine, der alte Feind hat
                                                 das Achtelfinale gegen
England gebucht!“ Überhaupt hat die „Sun“ noch andere Gemeinheiten parat: z.B. die Aufforderung „Get ready for Germ warfare!“ (Haltet Euch bereit für den Bazillen-Krieg!) – ein ätzendes Wortspiel aus „Germany“ und „Germ“, dem englischen Wort für Bazille, Bakterium oder Krankheitserreger. Fast harmlos dagegen der „Daily Star„, der die Deutschen historisch verquer als Hunnen bezeichnet: „Der Job ist erledigt, jetzt geht’s gegen die Hunnen!“ Schon vor Beginn der WM hatte sich der „Daily Star“ prompt altem Sprachgebrauch bedient: das schwarze Trikot der deutschen Nationalmannschaft wurde mit einer SS-Uniform verglichen, die Deutschen würden im „Nazi-Style“ auftreten.
Au Mann, Fußball ist doch kein Krieg! Lernen die das auch mal, dass wir nicht mehr 1945 haben und die deutschen Fußballer keine „Tanks“ (=Panzer) sind??? Tja, da fällt mir doch ARD-Experte Mehmet Scholl ein, der gestern bei der Analyse des auch nicht eben souveränen 1:0-Sieges von England zu einem englischen Spieler einen Spruch brachte á lá „aua, mein Gott, wenn der diesen Kopfball erwischt hätte – aber wer weiß, vielleicht gibt es da nichts, was weh tun könnte…“

… Sprüche WM 2010:
„Wenn das so weitergeht, dann sehen wir beim Finale nur die Ersatzmannschaften.“
   (Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Giovane Elber aus Brasilien über die Kartenflut bei der WM)
„Der kann doch kein Deutscher sein! Podolski verpatzt einen Elfmeter… aber er wurde auch in Polen geboren“
   (Die englische Zeitung „Daily Mail“ nach Deutschlands 0:1-Niederlage gegen Serbien über Deutschlands ersten
    vergebenen Strafstoß bei WM-Turnieren seit 1974)
„Er wollte morgens, nachmittags und abends trainieren. Wir haben ihm ein Beruhigungsmittel gegeben, damit er gelassener wird.“
   (Brasiliens Nationaltrainer Carlos Dunga über den Tatendrang seines Stars Kaka)
„Dann bauen wir erstmal einen Damm.“
   (Bastian Schweinsteiger zur Nachricht, dass das deutsche WM-Quartier in einem Hochwassergebiet liegt)
„Ich werde nicht über einzelne Spieler reden – aber Rooney spielte nicht wie Rooney.“
   (Englands Teammanager Fabio Capello auf die Frage, ob er etwas zur desaströsen Leistung seines Stürmerstars Wayne Rooney
   beim 0:0 gegen Algerien sagen könne)
– „Die Wahrheit ist, dass wir ein lächerliches Land sind.“
   (Italiens Kapitän Fabio Cannavaro zur Kritik an der Prämie von 240.000 Euro, die jedem italienischen Spieler für den Titelgewinn
    versprochen wurde)
„Es ist ein großes Glück für das Turnier, dass es bei der WM bislang so viele Fehler von Torhütern gab. Ansonsten wären bislang
    wohl sehr wenige Treffer gefallen.“
   (Franz Beckenbauer
in einer Kolumne in der südafrikanischen Tageszeitung “The Sowetan” über die WM2010 in Südafrika)
   Anmerkung der Bloggerin: geht das, NOCH weniger Tore???

So, und abschließend ein Klassiker und einer meiner absoluten Lieblingssprüche:
– „Das da vorn, was aussieht wie eine Klobürste, ist Valderrama.“
  (ZDF-Kommentator Bela Rethy über den kolumbianischen Mittelfeldregisseur. Als Kapitän führte Carlos Valderrama die Mannschaft
  seines Heimatlandes zu den Weltmeisterschaften 1990, 1994 und 1998)

  … vom Tennis:
  In Wimbledon wurde gerade Tennisgeschichte geschrieben. Der Amerikaner John Isner (25) und der Franzose
  Nicolas Mahut (28) brachen alle Rekorde und spielten sich in die Geschichtsbücher: ihr Match musste am gestrigen Mittwoch beim Stand von 59:59 im fünften Satz wegen Dunkelheit abgebrochen werden. Dabei wurde gestern nur der fünfte Satz gespielt, nachdem nach vier Sätzen am Dienstag ebenfalls schon wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. Gestern standen die beiden ganze 7:06 Stunden auf dem Platz… Und der Wahnsinn ging weiter: heute Nachmittag standen sich die beiden auf Court 18 erneut gegenüber, um ihr Match zuende zu spielen; angefeuert von vielen vielen Fans. Die stürmten wie die Wilden den Platz, um bei diesem historischen Event dabei zu sein. Letzten Endes gewann John Isner den fünften und letzten Satz mit 70:68 (!!!). Noch nie gab es ein längeres Match in der Tennis-Geschichte; insgesamt dauerte das Spiel 11:05 Stunden! Aufschlagen können die Spieler übrigens ganz gut: Mahut feuerte 103 Asse ins Feld, der 2,06 Meter große Isner sogar 112. Angesichts des Endstands von 70:68 schien es mit den Returns allerdings zu hapern…

P.S. Und noch ein letzter Satz zum Fußball: Frankreich draußen, Italien draußen. Das tut mir jetzt aber echt leid. Wahnsinnig leid. Echt unheimlich leid. Ganz furchtbar leid. Muss ich ganz ehrlich sagen… 😉


Törööö…

   Tag 1 der Fußball-WM ist ja nun rum. Egal, wie das Ganze hinterher ausgeht, eins weiß ich jetzt schon: diese
   verdammten Vuvuzelas nerven!!! Ein einziger Dauerton – und das über 90 Minuten – puh…
Mit Wehmut denke ich da an unsere WM vor vier Jahren zurück, bei der ich das Glück hatte, einige Spiele live im Stadion zu verfolgen. Was gab es da nicht alles für nette, kreative Fangesänge und Anfeuerungsrufe! Natürlich das heimische „Deut-schland klatsch klatsch klatsch„. Oder das lustige „Mechiko Mechiko ra ra ra„. Sehr sympathisch auch das „Hopp Schwytz“ mit dem Kuhglocken-Gebimmel. Und die bekloppten Engländer, die gar ganze Blaskapellen mitgebracht hatten. Auf jeden Fall sorgte alles zusammen für muntere Abwechslung beim Gucken/Hören. Soviel ich weiß, gab es das übrigens in den südfrikanischen Stadien bis Mitte der 90er auch. Und nu? Andauernd nur Getröte! 🙁
Jaja, Vuvuzela = Südafrika-Nationaltröte. Will denen ja auch keiner verbieten. Trotzdem. Wenn das so bleibt, geht die WM zumindest für mich stimmungsmäßig ziemlich in die Hose. „Die Welt zu Gast bei Imkern“ oder wie? Mal abgesehen davon, dass das Getöse nach zehn Sekunden total langweilig ist, warte ich irgendwie ständig drauf, dass mich ein agressiver Bienenschwarm anfällt. Oder vielleicht jemand hinterhältig „Benjamin Blümchen“ schreit. Och nööö. 
Bin mal gespannt auf das Spiel zwischen England und den USA heute Abend. Die beiden Länder haben, glaube ich, ziemlich große Kartenkontignents bekommen, und ich hoffe, dass von denen doch ein paar mehr Fans im Stadion sind. Vielleicht setzen sich ja wenigstens die englischen Fans mit ihren Gesängen streckenweise gegen das „möööp“ durch…
Mein Apell an die TV-Sender: Außenmikrofone runter- oder abschalten (notfalls ich)! Sollte doch gehen im Zeitalter der Technik. Ich befürchte nur, das bringt wahrscheinlich nicht ganz so viel wie erhofft, weil man das dusslige Getröte ja wohl kilometerweit und somit auch noch über das Mikro des Kommentators hört.

Und die Moral von der Geschicht‘: pust in keine Vuvu nicht… In diesem Sinne: tröööt törööö mööööööööp*


So, da wäre Pott Nummer zwei…

    Ich weiß ja, dass 99 Prozent aller deutschen Fußball-Fans den FC Bayern München nicht leiden können (naja,
    oder jedenfalls ziemlich viele). Aber selbst die müssen zugeben, dass die Bayern am vergangenen
    Samstag im Pokalfinale gegen Werder Bremen wirklich gut gespielt – und verdient gewonnen haben.
    „Pott“ Nummer zwei wäre also im Sack. Fehlt noch der dritte. Mal sehen, wie sich die Bayern am
    kommenden Samstag gegen die Super-Abwehr von Inter Mailand schlagen. Pötte kann man schließlich
    nie genug haben…